Labrador Züchter


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Welche Verbände gibt es für Labrador Züchter?


Für den Labrador gibt es folgende Verbände beziehungsweise Vereine:

Wie finde ich einen seriösen Labrador Züchter?

Oftmals ist es nicht leicht, einen seriösen Züchter von einem “schwarzen Schaf” zu unterscheiden. Wer einen guten Labrador Züchter sucht, dem seine Hunde und nicht der Profit am Herzen liegt, der sollte am besten die Augen offen halten.

Schauen Sie bei den oben genannten Verbänden nach einem geeigneten Züchter.

Denn es gibt leider immer noch viel zu viele sogenannte “Züchter”, die keine gesunden, gut sozialisierten Labradore, sondern kranke und traumatisierte Tiere verkaufen.

Anhand der folgenden Informationen ist es aber durchaus möglich, einen seriösen Züchter zu erkennen. Diese legen unter anderem einen hohen Wert darauf, dass ihre Tiere gesund sind und gut vermittelt werden.

Auf was achtet ein guter Züchter?

Erstes Kennenlernen des Welpen beim Labrador Züchter.
Erstes Kennenlernen des Welpen beim Labrador Züchter.

Ein seriöser Labrador Züchter achtet neben den offiziellen Rassestandards der FCI ebenfalls auf folgende Dinge:

  • Gesundheit
  • Gute Sozialisierung
  • Freundliches Wesen
  • Fester Charakter
  • Gute tierärztliche Versorgung
  • Ausgiebige Beratung der neuen Besitzer
  • Geordnete Papiere
  • Gute Vermittlung seiner Hunde

Charakter und Wesen

Ein guter Züchter legt einen hohen Wert darauf, dass seine Hunde einen guten Charakter sowie ein festes Wesen mitbringen.

Der Labrador ist zwar generell ein gutmütiger, freundlicher und anpassungsfähiger Begleiter, doch ein seriöser Züchter achtet stets darauf, dass seine Hunde diese Wesenszüge ebenso voll entwickeln können, wie ihre eigene, individuelle Persönlichkeit.

Gesundheit

Labrador Welpen Züchter
Die beste Chance auf gesunde Labrador Welpen gibt es beim seriösen Züchter.

Der Labrador ist normalerweise ein sehr gesunder Hund. Allerdings findet man auch bei dieser Rasse einige typischen Erbkrankheiten. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Hüftgelenksdysplasie (HD)
  • Ellenbogendysplasie (ED)
  • Glaukom
  • Distichiasis
  • Ektropium/Entropium
  • Retina Dysplasie (RD)
  • PRA

Ein seriöser Züchter wird jedoch immer auf eventuell vorgekommene Erbkrankheiten oder andere Erkrankungen innerhalb seiner Zuchtlinie hinweisen.

Generell werden nur Hunde verkauft, bei denen der Tierarzt keinerlei gesundheitliche Probleme festgestellt hat. Sollten sich Interessenten für einen Hund interessieren, dessen Gesundheitszustand nicht in Ordnung ist, wird der Züchter darauf aufmerksam machen.

Je nach Art der Erkrankung kann es sein, dass er das betreffende Tier zwar weiter vermittelt aber nur unter der Bedingung, dass man sich gut um den Hund kümmert und regelmäßig zum Tierarzt geht.

In der Regel melden sich die Züchter auch in einem solchen Fall immer wieder bei den neuen Besitzern, um nachzufragen, ob es dem Labrador gut geht. Sollte man sich wider Erwarten nicht mit dem Tier und/oder der Krankheit arrangieren können, dann besteht generell die Möglichkeit, den Labrador wieder zum Züchter zurückzubringen.

Zumeist geben die Züchter jedoch keine erkrankten Tiere ab, sondern sie behalten diese Labradore selbst. Dadurch wird sichergestellt, dass der Hund ein gutes Leben in einer geeigneten Umgebung erhält.

Sozialisierung

Wer einen Welpen von einem seriösen Züchter kauft, der kann sicher sein, dass die Hunde bereits sehr gut sozialisiert sind. So wird hier bereits darauf geachtet, dass sich die Geschwister-Hunde untereinander gut vertragen.

Zudem lernen die Labrador Welpen den Umgang mit anderen Tieren, Menschen und der Umgebung. Einen gut sozialisierten Vierbeiner wirft in der Regel nichts so schnell aus der Bahn. Allerdings müssen die neuen Besitzer hier anknüpfen und die Sozialisierung des Tieres in ihrem Umfeld weiterführen. Dabei empfiehlt sich auch der Besuch in einer Hundeschule.

Beratung der neuen Besitzer

Labrador Welpen beim Züchter kaufen
Der Züchter achtet beim Labrador Welpen Kauf in welchen Hände der Hund kommt.

Ein seriöser Züchter achtet generell sehr darauf, dass seine Hunde in gute Hände kommen. Dementsprechend wird er nicht nur die Fragen der interessierten Käufer vollständig und gerne beantworten, sondern er wird auch seinerseits Fragen stellen.

Dazu informiert er die Interessenten zum Beispiel über Futtergewohnheiten und besondere Vorlieben der jeweiligen Welpen.

Doch auch über die bereits erfolgten tierärztlichen Untersuchungen, Impfungen und Wurmkuren unterrichtet er die angehenden Welpen-Besitzer. Somit wird man in der Regel über alles informiert, was das neue Familienmitglied betrifft.

Anzahl der Rassen und Hunde

Sobald man auf einen Züchter stößt, der gleich mehrere, verschiedene Rassehunde anbietet, sollte man Vorsicht walten lassen. Seriöse Züchter züchten in der Regel nur eine bestimmte Hunderasse.

In seltenen Fällen sind es auch mal zwei verschiedene Rassen. Die Anzahl der Hunde ist normalerweise überschaubar. Sollte es sich um einen größeren Betrieb handeln, muss diese Tatsache nicht automatisch schlecht sein.

Solange ausreichend Platz für die Tiere vorhanden ist und sich vorbildlich um sie gekümmert wird, handelt es sich um einen einwandfreien Zuchtbetrieb.

Ein guter Züchter kennt jeden seiner Hunde ganz genau, mit all’ seinen Charaktereigenschaften. Zudem sorgt er dafür, dass die Muttertiere weder zu jung noch zu alt trächtig werden.

Des Weiteren werfen die Hündinnen nur sooft, wie es ihre Gesundheit zulässt beziehungsweise der Tierarzt es für gut befindet. So wird bei einer seriösen Zucht sichergestellt, dass die Hündinnen nicht als “Wurf-Maschinen” enden, wie das leider bei vielen “schwarzen Schafen” der Fall ist.

Abgabealter

Labrador Züchter
Ein gewissenhafter Labrador Züchter trennt die Welpen nie zu früh von der Mutter.

Ein guter Züchter wird seine Welpen auf keinen Fall zu früh von ihrer Mutter trennen. Denn die Mutter sowie die Geschwister sind für eine gute Sozialisierung sehr wichtig.

Die allermeisten Züchter geben die Welpen mit 8 Wochen ab, damit die Welpen
möglichst viel der Prägephase bei ihrem neuen Besitzer erfährt und nicht auf den Züchter geprägt wird.

Darauf sollten Sie beim Labrador Kaufen achten!

Das Ansehen und Besuchen der Welpen ist natürlich aber auch schon zu einem früheren Zeitpunkt möglich.

Die Mutter

Dazu ist es bei einem seriösen Züchter immer möglich, nicht nur die Welpen, sondern ebenfalls deren Mutter und die Umgebung anzusehen. Im Idealfall ist die Mutter trotz des Nachwuchses gut genährt, sieht gesund aus und erweckt einen lebhaften, interessierten Eindruck.

Natürlich ist es auch möglich, dass die Mutter einmal schläfrig ist, immerhin muss sie einen anstrengenden Alltag mit ihren Welpen bewältigen.

Dies sollte jedoch nicht bei jedem Besuch der Fall sein. Zudem sollte sie sich aktiv um ihre Welpen kümmern, sie beispielsweise ablecken, beobachten und beschützen.

Ausführliche Beratung

Jeder reguläre Züchter nimmt sich viel Zeit, um die neuen Besitzer seiner Welpen zu beraten.

Das fängt zum Beispiel bereits damit an, dass er auf die unterschiedlichen Wesenszüge von jedem einzelnen kleinen Hund aufmerksam macht.

Ebenso wird der Züchter erklären, welches Futter sie zu welcher Uhrzeit bekommen, wann es Zeit zum Gassy gehen ist, wann der nächste Tierarzt-Termin ansteht und vieles mehr.

Außerdem wird er darum bitten, dass man sich in nächster Zukunft meldet und berichtet, wie es den Welpen geht, ob sie sich gut eingelebt haben.

Daneben bieten die Züchter in der Regel immer Hilfe an, wenn einmal etwas wider Erwarten nicht so ganz klappt.

Der Vertrag

Kaufvertrag-Labrador-Welpe
Beim Kauf eines Labrador Welpen sollten Sie auf einen Kaufvertrag bestehen.

Auch wenn ein Welpe bei einem seriösen Züchter gekauft wird, sollte man auf einen Kaufvertrag bestehen.

Dieser kann sogar vom Züchter selbst kommen oder es wird ein Mustervertrag, wie er beispielsweise hier heruntergeladen werden kann, genommen.

Des Weiteren gehört beim Welpenkauf auch die Abgabe sämtlicher Zucht- und Tierarzt-Papiere an die neuen Besitzer dazu.

Erstausstattung und Eingewöhnung

In Bezug auf die Erstausstattung kann man sich vom Züchter beraten lassen. In der Regel werden als Erstes jedoch folgende Dinge benötigt:

Die Eingewöhnung eines Welpen erfordert viel Zeit und Geduld.

So muss der Kleine zunächst einmal über den Verlust seiner Mutter und Geschwister hinwegkommen und die fremde Umgebung erkunden.

Nach und nach wird er sich an seinen neuen Besitzer gewöhnen und schließlich zu einem richtigen Freund werden.

Zunächst gilt es jedoch, den jungen Labrador beispielsweise stubenrein zu bekommen und ihn auch daran zu gewöhnen, dass er ab und zu einige Stunden alleine gelassen werden kann.

Einige Züchter üben sogar mit ihren Tieren bereits vor ihrer Vermittlung die Stubenreinheit. Außerdem geben sie den neuen Besitzern wertvolle Tipps, wie man dem neuen Familienmitglied die Eingewöhnung erleichtert.

Sehr empfehlenswert ist aber auch der Besuch in einer Hundeschule, da dort eine gute Sozialisierung möglich ist. Zudem lernt der Welpe auf diese Weise verschiedene Kommandos, Verhaltensweisen und Spielkameraden kennen.

Ein Gedanke zu „Labrador Züchter

  1. Ja leider ist nicht jeder Züchter so seriös wie er sollte. Wenn man seine Hündin min.2x im Jahr und auch noch mit hohem Alter decken lässt finde ich sehr traurig. Augen auf beim Hundekauf. Lieber genau hinschauen als später etwas zu bereuen. Wir sind froh über unseren Lappy und genießen jeden Tag.

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