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Beschäftigung für den Labrador Retriever


Die psychische und physische Entwicklung des Labradors wird dadurch beeinflusst, welche Erfahrungen er mit anderen Hunden und mit Menschen macht.

Einerseits solltest Du den Labrador früh mit anderen Hunden zusammenbringen, damit diese sich gegenseitig das Sozialverhalten unter Artgenossen beibringen.

Andererseits musst Du Dich selbst viel mit Deinem Labrador beschäftigen, damit er das Verhalten gegenüber Menschen „übt“. Bei der Beschäftigung mit dem Labrador geht es nicht nur um die Erziehung des Hundes, sondern auch um Spiel und Spaß.

Die Bindung zwischen Hund und Halter wird verstärkt, wenn sich beide zusammen ein Intelligenzspiel oder ein Kunststück erarbeiten.

Außerdem fördern Spiele die geistige und körperliche Fitness des Labradors. Dadurch werden Krankheiten verhindert und die Lebenserwartung des Hundes erhöht. Vor allem aber lebt Dein Hund wesentlich zufriedener!


Spielregeln für die Labrador Beschäftigung

  • Die Motivation für alle neuen Übungen ist meist Futter. Wenn möglich findest Du Leckereien, die dem Labrador gut schmecken, aber kalorienarm sind. Du weißt ja, dass die Rasse leider einen Hang zum Übergewicht hat.
  • Der richtige Zeitpunkt zum Spielen oder Trainieren ist, wenn der Labrador ausgeruht ist und sich konzentrieren kann. Nach dem Essen oder Gassigehen sind ein paar Stunden Ruhe für ein Nickerchen angebracht.
  • Wenn der Labrador keine Lust hat, übe niemals Zwang aus. Gestehe ihm zu, dass er einen schlechten Tag haben kann oder lieber etwas anderes machen möchte. Kein Anschreien, Schimpfen, Schieben oder Ziehen.
  • Bemühe Dich, die Vorlieben Deines Hundes zu erkennen. Spiele, die er besonders gern mag, werden wiederholt. Langweilige und frustrierende Spiele werden hingegen schnell wieder vergessen.
  • Steigere den Schwierigkeitsgrad immer nur langsam. Auf der einfachsten Stufe soll der Hund das Problem sofort lösen können. Schwierigere Probleme zerlegst Du in kleinstmögliche Teilschritte.
  • Neue Spielsachen sollte der Labrador erst einmal unter Aufsicht testen. Womöglich zerkaut er etwas, das Spielzeug geht kaputt, Füllung fliegt herum und Verletzungsgefahr besteht.
  • Der Boss bestimmt, wann das Spiel oder das Training zu Ende ist. Der Boss bist immer Du. Deshalb beende Spiele „früh genug“, zu einem Zeitpunkt, an dem der Labrador noch weitergemacht hätte. Am besten hört das Spiel mit einem Erfolgserlebnis für Euch beide auf.

Welches Spielzeug ist für den Labrador zu empfehlen?

Immer wieder kommt die Frage auf, welches Spielzeug für den Labrador zu empfehlen ist. Es gibt unendlich viele gute Hundespielzeuge. Unten findest Du die Top 3 Empfehlungen für Labrador Hundespielzeug.

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Diese Spielzeuge könnten Deinem Labrador gefallen:

1. Kaufempfehlung: Chuckit! Ultra Ball Apportierball

Wenn ein Spielzeug für den Labrador absolut zu empfehlen ist, dann sind es diese Bälle.

idealer Ball zum Apportieren: Labrador beschäftigen
Idealer Ball zum Apportieren und Labrador beschäftigen
  • Perfekter Ball zum Apportieren aus Naturkautschuk
  • in verschiedenen Größen erhältlich
  • Preisgünstig aber sehr robust
  • Hervorragende Sprungkraft
  • Schwimmfähig
  • Leicht zu reinigen
  • sehr strapazierfähig
  • durch die Farbe im Gras und Wald relativ einfach zu erkennen
  • mit Ballschleuder kann der Ball noch weiter geworfen werden
  • Dein Hund wird diesen Ball lieben. Absolute Kaufempfehlung!

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2. Kaufempfehlung: Zwei Zerrseile The Natural Pet Company

Hunde lieben es an Seilen zu zerren. Daher ist diese Seilkombination eine ideale Beschäftigung für Deinen Labrador.

Seile für Zerrspiele
Robuste Taue für Zerrspiele
  • die Seile sind relativ stabil und haltbar
  • das Set hat einen angenehmen Geruch
  • sehr gute Verarbeitung
  • die Taue sind sehr robust
  • die Verpackung ist sehr liebevoll und kann später gut als Aufbewahrungsbox verwendet werden
  • auch ideal als Geschenkidee

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3. Kaufempfehlung: Flip Board Intelligenzspielzeug

Intelligenzspielzeug für Labrador
Intelligenzspielzeug für Labrador

Prima Beschäftigung für Deinen Labrador. Die Leckerlies müssen in den einzelnen Kammern versteckt werden. Der Labrador muss nun einen Weg finden an das Futter zu gelangen.

  • Flip Board Intelligenzspielzeug
  • durch verschiedene Öffnungstechniken gelangt der Hund an seine Belohnung
  • rutschfestes Brettspiel mit 2 Kegeln sowie Vertiefungen mit Klapp- und Schiebedeckeln
  • inkl. Übungsheft mit Tipps und Tricks für das optimale Training
    Spülmaschinen geeignet
  • hygienischer als Holzspielzeug da leicht zu reinigen
  • ideal für kleine und große Hunde
  • macht Hunden sehr viel Spaß

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Spielzeug für meinen Labrador – Worauf muss ich achten?

Im Handel findest Du zahlreiches gutes Hundespielzeug. Natürlich kannst Du einige Spielsachen aber auch ganz einfach selbst herstellen. Ein Zerrseil ist aus einer alten, robusten und zerschnittenen Jeans schnell geflochten und einsatzbereit. Es ist sogar maschinenwaschbar. Ebenso lassen sich viele Intelligenzspielzeuge mit etwas Geschick selber basteln. Manchmal bedarf es aber auch nur eines Schuhkartons und etwas zerknülltem Zeitungspapier für etwas Nasenarbeit. Sei kreativ!

Wichtig ist jedoch, den Hund mit Spielzeug nicht allein zu lassen. Zumindest, wenn es sich um Eigenbauten handelt oder es ein neues Spielzeug ist. Denn ein kräftiger Hund wie der Labrador kann vieles in Sekundenschnelle in seine Einzelteile zerlegen. Dies birgt natürlich Verletzungsgefahren. Lass ihn darum nur mit Sachen allein, die sich lange bewährt haben.

Augen auf, beim Spielzeugkauf!

  • Verwende Spielzeug, dass der Größe des Labradors angemessen ist. Ein Chihuahua-Kauspielzeug ist im Labbi-Maul ruckzuck verschwunden oder durchgebissen.
  • Achte auf robuste Materialien und eine solide Verarbeitung.
  • Es sollte nicht streng riechen oder einen Chemikaliengeruch verströmen.
  • Beschädigtes Spielzeug umgehend wegwerfen bzw. ersetzen. Scharfe Kanten oder verschluckte Kleinteile sind gefährlich.
  • Für leidenschaftliche Kauer und Nager gibt es oft besonders widerstandsfähiges Spielzeug, z.B. aus Hartgummi.
  • Greife zu bewährten Marken bzw. zu Artikeln mit guten Rezensionen.

Welches Beschäftigungspielzeug Du am Ende für Deinen Hund in den Warenkorb legst, hängt natürlich stark von seinen Vorlieben ab. Fast alle Labradore apportieren gern. Bällchen, Dummy, Frisbee oder Futterbeutel? Probiere es aus.

Es gibt auch tolle Intelligenzspielzeuge, Schnüffelteppiche oder Kauartikel für die Zahnpflege und Befriedigung des Kautriebs (besonders bei Welpen).

Achte darauf, dass Spielzeug Alltagsgegenständen nicht allzu ähnlich sieht. Wieso sollte der Labrador beispielsweise die Kuscheltiere der Kinder verschonen, wenn er selbst ein plüschiges Spielzeug sein Eigen nennt, dass er schütteln und kauen darf. Oder ein Zerrseil in Form eines Schuhs kann ebenso für Verwirrung sorgen.

Du solltest Dich mit Spielsachen ebenso wohlfühlen. So stehen fast alle Vierbeiner auf schrille Quitschies, die beim Draufbeißen laut pfeifen und piepsen. Es könnte Dir jedoch sehr schnell auf die Nerven gehen. Gleiches gilt für Futterbälle und anderes befüllbares Spielzeug. Der Hund hat damit Spaß, aber Du die nicht gefundenen Futterbrocken dafür überall in der Wohnung. Oder ein lecker gefüllter Kong mit Leberwurst oder Yoghurt? Kann ganz schöne schmierig werden.


Wie kann ich meinen Labrador beschäftigen? – Labrador Beschäftigungsspiele

Die Beschäftigung für den Labrador muss zwei wichtige Bereiche abdecken. Erstens muss es Bewegungsspiele geben, bei denen er sich körperlich austoben darf. Der Jagdinstinkt des Hundes soll in Spielen befriedigt werden, damit der Labrador nicht bei jedem Spaziergang stiften geht, um seine eigene Version von Jagdspielen zu versuchen.

Der zweite Bereich umfasst Intelligenz- und Geschicklichkeitsspiele. Hier ist Köpfchen gefragt.
Intelligenzspiele gibt es im Fachhandel zu kaufen oder Du kannst diese oft auch selbst erstellen. Nur Dein Geschick und Deine Phantasie bremst Dich dabei. Bei vielen Spielen muss der Labrador Schubladen öffnen, Hebel betätigen, Scheiben drehen oder Hütchen anheben, um an ein Leckerlie zu gelangen.

Achte als Anfänger darauf, dass von dem Hund immer nur eine Aktion gefordert wird, bevor es eine Belohnung gibt. Komplexe Lösungswege (erst einen Hebel, dann eine Platte verschieben, dann anheben, …) sind Denksportaufgaben für fortgeschrittene Hunde.

Achte außerdem auf Qualität des gekauften Spielzeugs. Es darf keine Verletzungsgefahr davon ausgehen und die verwendeten Materialien müssen ungiftig sein. Dasselbe gilt natürlich für selbstgemachte Spiele.


Vorteile von Spiel und Beschäftigung mit Deinem Labrador

  • Ausreichend Bewegung hält den Hund fit.
  • Stärkt Herz und Muskeln.
  • Fitness wiederum sorgt für ein gutes Immunsystem.
  • Es verhindert Übergewicht und deren Folgen.
  • Zeit, die Dein Hund aktiv mit Dir verbringt, macht ihn glücklich.
  • Es stärkt das Vertrauen in Dich und ist förderlich für eine gute Hund-Mensch-Bindung.
  • Interaktionen mit Artgenossen sind förderlich für das Sozialverhalten.
  • Spiel und Training liegen oft nah beieinander. Schon Welpen können spielerisch Kommandos oder Tricks lernen.
  • Mentale Auslastung sorgt für einen geistig fitten Labrador, der nicht “verdummt”, weil er keine Aufgaben bekommt.
  • Ein Vierbeiner, der körperlich und geistig beschäftigt wird, ist ausgeglichen.
  • Es entstehen weitaus weniger Unarten als bei unterforderten Hunden. Langeweile macht Deinen Labrador hingegen “kreativ”.
  • Bewegung ist wichtig, damit sich Welpen körperlich entwickeln.

Klickern und Target Stick

Vielleicht hast Du schon einmal vom Klickertraining oder dem Target Stick gehört. Beides sind Trainingsmethoden, mit denen man Hunden (und anderen Tieren) komplexe Kommandos schneller beibringen kann.

Klicker Training für den Labrador
Das Klicker-Training wird häufig für die Labrador Erziehung eingesetzt.

Bevor Du diese Hilfsmittel einsetzen kannst, muss der Labrador auf das Klickergeräusch bzw. auf die Berührung des Target Stick konditioniert werden. Er soll das mit einer Belohnung verbinden.

Wenn die Konditionierung abgeschlossen ist, bedeutet der Klicker / die Target-Stick-Berührung für den Hund so etwas wie „Richtig gemacht!“ und „Gleich gibt’s dafür Futter!“

Der Klicker ermöglicht dann ein optimales Timing für das Lob, was mit gesprochenen Worten nicht möglich ist. Der Target Stick hilft dabei, dem Hund Bewegungen und Richtungsanweisungen beizubringen.

Vielleicht bekommst Du auch in der Hundeschule Unterstützung und Hilfen dazu. Sowohl Klickern als auch Target Stick kann bei den unten beschriebenen Übungen eingesetzt werden.


Geistige Beschäftigung für den Labrador – Intelligenzspiele für den Labrador

Hier haben wir einige der bekannteren Intelligenzspiele und Beschäftigungsspiele für den Labrador Retriever zusammengestellt. In die Kategorie der Intelligenz- und Geschicklichkeitsspiele fallen unter anderem:

  1. Leckereien aus der Flasche
  2. Fette Beute
  3. Futterball
  4. Fährtensuche
  5. Suchspiele
  6. Becherspiel
  7. Teespiel

Die benötigte Ausrüstung für diese Spiele ist kostengünstig im Handel zu erwerben oder selbst zu basteln. Die meisten Gegenstände, die für die Spiele nötig sind, findest Du im Haushalt.

Leckereien aus der Flasche
Die futterspendende Flasche ist ein schnell und einfach herzustellendes Intelligenzspiel. Du benötigst eine leere PET-Flasche, eine Stange oder Halterung und einige Leckerlies. Die Plastikflasche im oberen Drittel durchbohren und auf die Stange schieben, eventuell die Flaschenöffnung vergrößern und Leckerlies einfüllen – fertig.

Der Labrador soll jetzt herausfinden, dass er die Flasche umdrehen muss, damit seine Belohnung herausfällt. Um ihm das beizubringen, solltest Du die Flasche schon einmal so weit verdrehen, dass ein kurzer, zufälliger Stups ausreicht. Anschließend drehst Du bei jeder Wiederholung des Spiels die Flasche ein Stück weiter zurück.

Fette Beute
Du kannst die tägliche Fütterung interessanter machen, indem Du sie verpackst. Ungiftiges Papier, unbedruckter Karton, Brottüten und leere Küchenrollen sind gut geeignet. Trockenfutter, Kauknochen und das eine oder andere duftende Leckerlie darf sich der Labrador so erarbeiten. Wie der Futterball ist die Fette Beute eine alternative Darreichungsform der Trockenfutter-Fütterung. Füttere also nicht aus Versehen doppelt, weil Du dem Labrador zusätzlich den Napf füllst.

Futterball
Der Futterball ist ein hohler Ball, oft mit einer Art Gewinde im Inneren. Trockenfutter oder Leckereien werden durch ein Loch in den Ball gefüllt.

Damit sie wieder herausfallen, muss der Hund den Ball herumschubsen oder schütteln. Solche Bälle sind im Handel erhältlich und sollen in manchen Haushalten den Futternapf fast vollständig verdrängt haben.

Fährtensuche
Bei der Fährtensuche darf der Labrador seine Spürnase einsetzen. Die Fährte legst Du, indem Du ein stark duftendes, weiches Leckerlie über den Boden ziehst. Mit Wurst funktioniert es sehr gut. Aus reinigungstechnischen Gründen sollte die Fährte natürlich nicht über Teppichboden gezeichnet werden. Fliesen, Parkett, Laminat etc. sind hier besser, ggf. spielen Sie auf der Terrasse oder auf dem Rasen anstatt drinnen.

Am Ende der Fährte wird das Leckerlie als Belohnung platziert. Zeige dem Labrador den Anfang der Fährte und schicke ihn los, diese Belohnung zu finden. Schwierigkeitsstufe 1: Schnurgerade Fährte, wenige Meter lang. Schwierigkeitsstufe 2: Eine Ecke/Kurve einbauen. Ab da kannst Du nun stetig das Niveau steigern. Nur zwischen den Spielen sollte die alte Fährte entfernt werden.

Du brauchst die Wurst auch nicht die ganze Zeit über den Boden zu ziehen. Du kannst bei fortgeschrittenen Kandidaten auch etwas von dem Wurstwasser aus dem Glas oder der Dose in bestimmten Abständen auf den Boden träufeln.

Suchspiele
Suchspiele kannst Du in mehreren Varianten vorbereiten. Erstens, Du versteckst stark duftende Leckerchen in der Wohnung/im Garten und der Labrador darf suchen. Damit er das Prinzip begreift, darf er anfangs zugucken, wie Du die Leckerlies „versteckst“. Zweitens, Du bereitest eine Art Buddelkiste in einem Wäschekorb, alten Kinderpool oder großen Behälter vor. Duftende Leckerchen werden darin zwischen Papier oder alten Handtüchern versteckt.

Becherspiel
Das Becherspiel ist ein schnell vorbereitetes Geschicklichkeitsspiel. Schwierigkeitsstufe 1: Während der Labrador zusieht, legst Du ein Leckerlie auf den Boden und stülpst einen Becher darüber. Anschließend forderst Du den Labrador auf, das Leckerlie zu holen. Er muss den Becher umstupsen oder anheben, um an seine Belohnung zu gelangen. Schwierigkeitsstufe 2: Ein oder mehrere leere Becher kommen als Nieten dazu.

Kann der Labrador den richtigen Becher erschnüffeln, wenn er nicht sieht, unter welchen Becher Du das Leckerli legst? Wenn er dabei zusieht, wählt er immer gleich den richtigen Becher? Wenn er dabei zusieht und Du verschiebst die Becher aber noch einmal (wie bei einem Hütchenspiel), findet er den richtigen Becher trotzdem? Halte das Hütchenspiel aber simpel. Fange an mit nur zwei Bechern, einem gefüllten und einer Niete. Verschiebe diese nur ein- bis zweimal.

Becherspiel ohne Becher
Ist der Labrador ein Fan des Becherspiels, probiere es mal ohne Becher. Nimm stattdessen umgedrehte Eimer, Papierkörbe oder große Kartons, die schwieriger zu bewältigen sind. Eine volle Toilettenpapierrolle ist ziemlich standfest und auch schwierig anzuheben.

Teespiel
Das Teespiel ist eine schwierigere Variante des Becherspiels. Um dem Labrador dieses Spiel beizubringen, solltest Du etwas Vorarbeit geleistet haben. Sowohl das Becherspiel als auch das Suchspiel kann helfen, Kommandos für das Teespiel einzuüben. Das Spiel geht so: Du besorgst Dir mehrere Teebeutel unterschiedlicher Sorten. Einen Teebeutel steckst Du in eine Plastiktüte, einen Gefrierbeutel oder etwas Ähnliches.

Einen Teebeutel derselben Sorte legst Du unter einen umgedrehten Becher. Daneben stellst Du noch mehrere Becher und bestückst diese mit Teebeuteln anderer Sorten. Der Labrador darf dann an dem Tee in der Plastiktüte schnuppern. Anschließend soll er den Becher mit dem Teebeutel derselben Sorte erschnuppern und anzeigen (durch Umstoßen, Pfote Auflegen oder was auch immer). Gelingt dies, wird er mit Leckerchen belohnt.

Wichtig: neue Tricks lernen!
Ein intelligenter Hund wird das Prinzip eines Intelligenzspiels schnell begreifen und braucht dann bald eine neue Herausforderung. Du musst nicht jedes Mal etwas Neues kaufen oder basteln. Wie wäre es stattdessen mit einem Kunststück, dass Du und der Labrador sich erarbeiten?

Die Grundkommandos beherrscht Dein Hund hoffentlich. Erweitere das Repertoire zum Beispiel um das Bellen auf Kommando, die Seitwärtsrolle oder das Totstellen. Bringe dem Hund bei, die Zeitung hereinzuholen oder Dir die Hausschuhe zu bringen.

Mit solchen Tricks kann der Labrador bei Besuchern Bewunderung und Belohnungen abstauben … und was das Beste ist: Es hält ihn geistig auf Zack.


Körperliche Beschäftigung für den Labrador Retriever – Beschäftigungsspiele für draußen

Wenn sich zu viel Energie aufstaut, wird der Labrador hibbelig und entwickelt schlechte Angewohnheiten.

Ein konzentriertes Arbeiten ist gar nicht mehr möglich und Intelligenzspiele machen dann keinen Spaß. Klarer Fall: Der Labrador muss sich jetzt bewegen.

  1. Zerrspiele
  2. Fußball oder Ballspielen
  3. Jagdspiele mit der Hunde-Angel
  4. Apportieren
  5. Hindernislauf
  6. Kauknochen

… sind ein paar Beispiele für Bewegungsspiele.

Zerrspiele
Zerrspiele sind schon bei Hundewelpen sehr beliebt. Entsprechende Spielzeuge wie Taue, Seile und Ringe führt jedes Zoogeschäft, Du kannst aber mit einem simplen Küchentuch starten. Halte dem Labrador das Spielzeug hin, lass ihn hineinbeißen und daran ziehen.

Du hälst das Spielzeug parallel zum Boden fest. Ab und zu sollte der Hund gewinnen dürfen, sonst wird das Ziehspiel langweilig oder frustrierend. Trotzdem muss der Labrador anschließend gestatten, dass Du ihm seine „Beute“ auch wieder abnimmst.

Fußball oder Ballspielen
Beim Hunde-Fußball geht es darum, dass der Hund einen Ball vor sich her rollt, mit der Brust schiebt oder mit der Nase stupst. Manchmal zeigen Hunde diese Verhaltensweisen von sich aus, sage dann gleich ein entsprechendes Kommando dazu und belohne den Labrador dafür.

Es kann auch sein, dass Dein Labrador einen Fußball lieber ins Maul nimmt und herumschleppt. Dann übst Du zunächst mit einem größeren Ball, es gibt inzwischen Hundebälle in Gymnastikballgröße.

Hat der Hund verstanden, dass er den Ball auf ein bestimmtes Kommando hin vor sich her schieben soll, wird als nächstes das „Tor“ eingeführt. Das können zwei Stangen sein, die in den Boden gesteckt werden. Der Labrador soll den Ball durch das Tor spielen, um eine Belohnung zu bekommen. Um ihm das begreiflich zu machen, ist es hilfreich, wenn er zuvor gelernt hat, einem Target Stick zu folgen.

Wilde Jagd / Hunde Angel
Die Hunde-Angel oder Reizangel ist ein Spielzeug, mit dem Du den Jagdtrieb Deines Hundes befriedigen kannst. Sie ist im Handel zu kaufen, kann aber auch leicht selbst gebastelt werden. Natürlich wird der „Köder“ nur angeknotet, ein spitzer Haken hat an dieser Angel nichts verloren.

Als hundegerechten Köder solltest Du eine besonders begehrte Leckerei (Wurst?) einsetzen, damit sich das Jagdspiel für den Labrador auch lohnt. Du schwenkst die Angel, läufst vor dem Labrador damit weg oder lässt ihn im Kreis laufen. Am Ende des Spiels darf der Labrador immer gewinnen und den Köder schnappen.

Apportieren
Apportierspiele kommen der Rasseveranlagung des Labrador Retrievers sehr entgegen. Sie sind außerdem die perfekte Möglichkeit, den lauffreudigen Hund auszulasten, bevor einem selbst die Puste ausgeht.

Für Apportierspiele sei eine Warnung in Bezug des althergebrachten „Stöckchenwerfens“ angebracht: Es kann im Eifer des Gefechts vorkommen, dass Hunde ihren Gaumen oder Rachen auf einem Stock „aufspießen“. Zusätzlich besteht Verletzungsgefahr durch Holzsplitter.

Apportierspielzeuge wie Bälle, eine spezielle Hunde-Frisbee, Stofftiere oder der Futterbeutel sind deshalb empfehlenswerter. Am besten steckst Du Dir vor jedem Spaziergang ein solches Spielzeug in die Tasche. Wer eine Ballschleuder benutzt, kann beispielsweise Bälle sehr weit werfen und dem Labbi macht das Nachjagen mehr als nur Spaß. Auch die Arbeit mit einem Futterdummy macht den meisten Retrievern sehr viel Freude.

Hindernislauf
Ein Hindernisparcours ist eine tolle Möglichkeit, Spaziergänge spannender zu gestalten. Lass den Labrador auf Baumstämmen herumsteigen und über Gräben springen. Es geht nichts über einen Waldspaziergang mit Klettereien auf Felsen und Wurzeln. Viel Spaß und Bewegung schafft ein selbstgebauter Agility-Parcours im Garten jedoch auch. Rascheltunnel, Slalom um Stangen oder Stühle herum, ein niedrig angebrachter Besenstiel als Hindernissprung … hier darf sich nicht nur der Labrador austoben, sondern auch Deine Fantasie.

Kauknochen
Kauknochen aus Rinderhaut dienen der Zahnpflege und sorgen ein paar Minuten lang für stille und intensive Hundebeschäftigung. Solche Kauspielzeuge sind prima, falls der Labrador allein zu Hause warten muss und in dieser Zeit eine unkomplizierte Beschäftigung braucht.


Spaziergänge spannend und abwechslungsreich gestalten

Sie sind die Grundlage der Hundebeschäftigung: Spaziergänge. Dreimal am Tag solltest Du auf jeden Fall mit dem Labrador rausgehen. Zum einen, damit er sich lösen und Häufchen machen kann, aber ebenso zum Schnüffeln, Laufen, Spielen und Erkunden. Gassirunden sind die Tagesabschnitte, in denen Du intensiv Zeit mit Deinem Hund verbringst. Eine kleine Runde ums Haus sollte nur zwischendurch vorkommen. Zum Beispiel kurz vorm Schlafengehen. Ansonsten solltest Du die Zeit draußen genießen und kannst sie gerne auch aktiv gestalten. Denn Dein Labrador will nicht nur “spazieren”, sondern toben, laufen und Abenteuer erleben.

Soll heißen: Nicht einfach nur die gleiche Runde jede Tag zu laufen, damit die Notdurft verrichtet werden kann, sondern Abwechslung und Action hineinbringen.

10 Tipps für Spaziergänge

  1. Dein Labrador achtet bei Gassirunden zu wenig auf Dich? Nimm morgens (also noch vor der Fütterung) ein paar Happen des “Frühstücks” Deines Hundes mit auf den Spaziergang. Rufe ihn zwischendurch und überreiche etwas Futter, wenn er angerannt kommt. Der Hunger in der Früh ist ein großer Anreiz, zu Dir zu kommen und kann Dir beim Training der Abrufbarkeit helfen.
  2. Dein Labrador apportiert vermutlich sehr gern, so wie es fast alle Rassevertreter tun. Nimm also einen lecker gefüllten Futterdummy mit auf die Gassirunden. So wird das Apportieren noch spannender und der Labrador muss seine Nase anstrengen, um den Dummy zum Beispiel im Gras zu finden.
  3. Ein toller Helfer beim Apportieren: Eine Ballschleuder. So fliegt der Ball mühelos meterweit und der Hund hat mehr Spaß und Bewegung beim Zurückbringen.
  4. Ebenso kannst Du aber auch ein anders Spielzeug mitnehmen. Vielleicht eines, dass es sonst nicht gibt und exklusiv nur für Spaziergänge reserviert ist.
  5. Eure Gegend ist nicht gerade ländlich oder es lässt sich nicht vermeiden oft die gleichen Wege zu gehen? Dann laufe die gewohnte Gassirunde mal in umgekehrter Reihenfolge. Auch das kann schon für Abwechslung sorgen.
  6. Auf Spaziergängen kannst Du prima zwischendurch kleine Tricks oder Grundkommandos üben. Einfach einen Klicker oder eine Pfeife einpacken. Handzeichen gehen natürlich auch.
  7. Ab und an könnt ihr mit dem Auto in eine andere Gegend fahren und dort spazierengehen. Geo-Caching könnte ebenfalls eine tolle Alternative sein.
  8. Dein Hund ist abrufbar und kann abgeleint werden? Dann Leinen los und lass ihn frei Schnauze herumstreifen und die Gegend erkunden lassen. Natürlich unter Deiner Aufsicht.
  9. Oder Du lässt Dich oder eine Begleitperson vom Labrador suchen. Derjenige, der sich versteckt, könnte auch eine Spur hinterlassen. Zum Beispiel aus Wurstwasser o.Ä.
  10. Du gehst morgens Joggen oder fährst gerne Rad? Vielleicht reitest Du? Nimm den Labrador das nächste Mal einfach mit. Eine Gewöhnung ist jedoch manchmal nötig. Vor allem bei Fahrrad oder Pferd.

Kann ich mit meinem Labrador Hundesport ausüben?

Mit dem Labrador hast Du die Qual der Wahl. Er eignet sich für eine Vielzahl von Sparten. Egal ob actiongeladener Sport wie Agility oder konzentrierte Nasenarbeit beim Mantrailing – der Labrador kann vieles.

Wenn Du erst einmal herausfinden möchtest, welche Sportart Euch liegt, kannst Du dies zu Hause testen. Mag Dein Labrador lieber Schnüffelspiele oder liegen ihm Kunststücke? Spring er unterwegs über Stock und Stein oder ordnet er sich gerne unter?

Möchtest Du Dich hingegen mit anderen messen, liebst die Herausforderung oder hast Spaß am gemeinsamen Sport mit anderen Besitzern und ihren Hunden, dann ist das Ausüben einer Sportart in der Hundeschule oder einem Verein sicherlich die beste Lösung. Allerdings benötigst Du hierfür die bestandene Begleithundeprüfung mit Deinem Labrador. Diese ist meistens immer Voraussetzung für die Teilnahme.

Du kannst Eure Sportart auch danach aussuchen, welchen Schwerpunkt sie legt. Möchtest Du die Kommunikation zwischen Euch verbessern, wäre Dogdancing eine gute Wahl. Du magst Nervenkitzel und Geschwindigkeit? Wie wäre es mit Zughundesport, wie z.B. Dogscooting? Oder der Hund hat Nachholbedarf in Unterordnung und Erziehung? Hier wäre Obedience eine schöne Ergänzung zum normalen Training. Viele Hundesportarten kombinieren übrigens gekonnt mentale und körperliche Arbeit für den Hund. 

Wichtig!

Starte nicht zu früh mit dem Ausüben einer Hundesportart. Besonders im ersten Lebensjahr ist es wichtig, den Bewegungsapparat und vor allem die Gelenke zu schonen. Hundesport mit schnellen Bewegungsabfolgen, Wendungen, Stopps und Sprüngen muss daher warten. Dein Hund sollte mindestens 12 Monate, besser noch 18 Monate alt sein, ehe es losgeht.

Vorher könnt ihr Euch natürlich an ruhigeren Sparten versuchen, wie beispielsweise Fährtenarbeit. Am besten, Du besuchst mit Deinem Hund einen Tierarzt und holst sein Okay ein.

Hundesportarten, die für den Labrador geeeignet sind:

  • Dogdancing
  • Agility (ab 18 Monate)
  • Obedience
  • Rally-Obedience
  • Treibball
  • Turnierhundesport
  • Zughundesport
  • Obedience
  • Frisbee
  • Dummyarbeit
  • Trickdogging
  • Flyball
  • Canicross
  • Longieren

Du kannst auch diverse Ausbildungen für den Labrador in Betracht ziehen. Hierzu gehören zum Beispiel die Arbeit in einer Rettungshundestaffel oder das Training zum Begleit- oder Therapiehund. Hier sind viel Ehrgeiz und Engagement gefrgt, denn die Arbeit kann für Hund und Halter gleichermaßen körperlich und mental anstrengend sein.


Wie viel Bewegung braucht die Rasse?

Leider sind Labradore mit einigen Pfunden zu viel auf den Rippen keine Seltenheit. Sie wirken dadurch schwerfällig und können durchaus Lust an Bewegung einbüßen. Dabei ist die Rasse sehr aktiv, temperamentvoll und durchaus lauffreudig. Natürlich braucht er nicht 24 Stunden am Tag ein volles Beschäftigungsprogramm, doch ein paar Stunden Deiner Zeit wird er schon benötigen.

Beim Welpen und Junghund sieht das alles aber noch anders aus. Hier geht es vor allem darum, im ersten Lebensjahr die Gelenke zu schonen, denn die Rasse neigt in dieser Hinsicht leider etwas zu Problemen. Spaziergänge sollten kürzer und langsamer ausfallen. Training und Spiel sind natürlich ein Muss, aber auch hier sollte man den Hund nicht auspowern. Treppensteigen und Sprünge sollten hingegen so gut es geht vermieden werden. Den Welpen auf jeden Fall im Treppenhaus tragen und fürs Auto gibt es tolle Einstiegshilfen (Rampen), die sich platzsparen zusammenschieben oder falten lassen.

Später dürfen es dann ausgedehnte Spaziergänge sein. Dabei sollte der Labrador nicht einfach nur neben Dir hertrotten, sondern sich frei Schnauze auch ohne Leine bewegen dürfen. Wenn das Abrufen (noch) nicht gut klappt, verwende eine Schleppleine, wo es möglich ist.

Du kannst drei Spaziergänge pro Tag einplanen. Mindestens eine Runde davon sollte etwas ausgedehnter sein. Beispielsweise könntest Du eine halbe Stunden morgens und abends spazierengehen und am Mittag oder Nachmittag eine lange Gassirunde einplanen von 1-1,5 Stunden. So kämst Du auf 2-2,5 Stunden am Tag. Allerdings ist dies nicht nur gemütliches Spazierengehen!

Die hier genannte Zeit kannst Du aber ganz individuell aufteilen und gerne auch ausdehnen. Es hängt natürlich ebenso davon ab, ob Du generell viel Zeit für den Labbi hast oder vielleicht einem Vollzeitjob  nachgehst.

Zwischendurch gibt es dann noch ein bisschen Spiel und Training oder Zeit im Garten. Viele gehen auch vorm Schlafengehen noch einmal kurz mit dem Hund zum Lösen vor die Tür oder gehen generell 4 Gassirunden am Tag.

Einige Halter wechseln zwischen Tagen mit weniger Laufpensum und Tagen, an denen mehr gefordert wird. Da gibt es durchaus Spaziergänge mit 2-3 Stunden Dauer und am nächsten Tag wird die lange Runde etwas gekürzt.

Im Alter werden die meisten Hunde gemütlicher und brauchen länger, um ihre Akkus nach einem Spaziergang wieder aufzuladen. Bemerkst Du Erschöpfungserscheinungen oder dass Dein Labrador nicht mehr so gut mitkommt, dann kürze die Gassizeiten ein wenig. Sorge aber dennoch auch im Alter noch für ausreichend Fitness und Bewegung. Das hält Deinen Hund gesund.


Labrador Retriever im Winter beschäftigen? Was gibt es zu beachten?

Im Winter werden die meisten Labradore glücklich mit Herrchen oder Frauchen durch den Schnee toben. Auch gegen nasskaltes Wetter sind Labradore verhältnismäßig gut geschützt.

In den meisten Wintern ist es also kein Problem, den Labrador körperlich auszulasten. Vorsicht geboten ist allerdings bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt und langen Spaziergängen.

Die empfindliche Haut der Hundenase reagiert sensibel auf Frost und kann Schäden davontragen. Außerdem ist es verständlich, dass ein Hundespaziergang bei Hagelstürmen unschön und kurz ausfällt. Glücklicherweise sind solche extremen Wetterlagen in unseren Breitengraden selten.

An den wenigen „Stubenhocker-Tagen“ im Winter sollte es kein Problem sein, den Labrador mit Indoor-Spielen abzulenken. Ein wenig der aufgestauten Energie kannst Du in Intelligenzspiele umleiten, ansonsten lassen sich Zerrspiele auch mit einem ausgewachsenen Labrador noch gut in der Wohnung spielen. Tricks üben, Basiskommandos festigen oder Schnüffelspiele gehen meist auch gut in den eigenen vier Wänden.


Labrador Retriever Beschäftigung ohne Bewegung?

Einen Hund kann man nicht ohne Bewegung auslasten. Zugegebenermaßen wird der Bewegungsdrang bei älteren Tieren geringer, aber schon allein um seine Geschäfte zu erledigen, benötigt der Labrador mehrere Spaziergänge täglich.

Bewegungsunwillige Menschen sind nicht als Hundebesitzer geeignet. Natürlich passiert im Leben viel Unvorhergesehenes, so kann es sein, dass Du durch Krankheit, Unfall oder berufliche Umstellung dem Labrador (vorübergehend) nicht gerecht werden kannst.

In solchen Fällen kann ein Gassigehservice oder ein Hundesitter helfen. Grundsätzlich ist es eine gute Idee, wenn der Labrador von klein auf eine „Ersatzperson“ kennt, die sich im Notfall um ihn kümmern kann. Familienangehörige, ein Mitbewohner, Freund oder Nachbar beispielsweise.

Außerdem unterstützt es die Sozialisierung des Welpen, an einer Welpengruppe teilzunehmen. Die Hunde, die sich damals kennengelernt haben, sind manchmal im Erwachsenenalter noch gute Spielgefährten.

Bringt man sie zum Toben zusammen, können sich die Hunde auspowern und die Menschen haben kurz Pause. Ein weiterer Tipp ist, dem Labrador früh das Apportieren beizubringen. Selbst mit einem eingegipsten Bein kannst Du auf der Wiese stehen und Bälle werfen.


Beschäftigung für quirlige Labrador Welpen

Den Labrador Retriever Welpen zu beschäftigen, sollte Dir leichtfallen. Der Welpe muss seinen Namen und die Grundkommandos lernen, er muss stubenrein und leinenführig werden und natürlich allerhand Blödsinn erledigen.

Sollte dann noch Zeit übrig bleiben, kannst Du alle oben beschriebenen Spielideen als Anregung übernehmen. Du musst nur darauf achten, den Welpen nicht zu überlasten. Weder geistig noch körperlich.

Die Konzentrationsspanne des Labrador Retriever Welpen liegt bei wenigen Minuten. Intelligenzspiele, die er nicht auf Anhieb bewältigen kann, langweilen oder frustrieren ihn. Hohe Sprünge bzw. langanhaltende körperliche Belastung sind Gift für Skelett und Gelenke.

Labradore im Wachstum können durch körperlicher Überforderung permanente Schäden davontragen. Vergiss vor allem nicht, dass der Labrador Welpe zwischendurch immer ein paar Stunden Zeit für ein Schläfchen haben sollte.


Tipp: Welpen Spiele-Box von GU

Welpen Spiele Box
Welpen wollen spielen, spielen, spielen – und das ist auch gut so! Beim Spielen macht DeinWelpe ganz entscheidende Erfahrungen und lernt alles Wichtige fürs Leben.

Möchtest Du Deinen Welpen beschäftigen und dabei gleichzeitig erziehen? Dann ist diese Welpen Spiele-Box eine gute Wahl.

Mit Hilfe von Bildern bekommst Du in einfacher Art und Weise erklärt, wie Du einem Welpen Kommandos beibringen kannst bzw. es gibt auch schöne Spielideen für drinnen und draußen. Es ist für jeden Schwierigkeitsgrad was dabei.
Eine super Box, gerade für Hundeanfänger, bedingt durch die vielen Tipps und Erklärungen.
Anleitungen sind hier wunderbar Schritt für Schritt erklärt, so dass das Spielen mit dem Hund von Anfang an richtig läuft. Die Übungen sind systematisch sortiert. So weiß der Anfänger gleich mit welcher Übung er beginnen soll.
Der Hund lernt wirklich schnell und spielerisch verschiedene Kommandos und Tricks.

Im Begleitheft werden noch mal kurz und knapp die Grundlagen erläutert, wobei auch kurz darauf eingegangen wird, was Du dem Welpen im entsprechenden Alter zutrauen kannst. Falls etwas in einer Übung nicht klappt, gibt es in dem Begleitheft Verbesserungsvorschläge und Tipps.

Der beigelegte Futterbeutel bietet die Möglichkeit gleich loszulegen. Der Beutel ist allerdings nicht der Grund warum man dieses Set kaufen sollte. Viele Hunde lieben so einen Futterdummy und können es kaum erwarten, wieder mit dem Futterdummy zu spielen, ihn zu apportieren usw. und neue Sachen zu lernen und natürlich, etwas Leckeres als Belohnung aus der Tasche zu bekommen.

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Was enthält die Box?

  • 40 Trainingskarten: Ob Erziehungs-Basic, Spiele für zu Hause oder unterwegs: auf jeder Karte eine Übung – Schritt für Schritt erklärt.
  • Begleitbuch (Heft): Erklärt wichtige Grundlagen zum richtigen Spiel mit dem Welpen und gibt hilfreiche Erläuterungen zu den Karten.
  • Futterbeutel: Dank dem beigelegten Futterbeutel in Welpengröße steht dem sofortigen Spielvergnügen nichts im Weg!
  • Aufbewahrungsbox: Die Karten und das Buch können praktischerweise prima in der Box verstaut werden.

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Welpen Spiele Box Übersicht
Welpen Spiele Box Übersicht: 40 Übungskarten, Futterbeutel, Begleitheft und Aufbewahrungsbox

Was beinhalten die Karten?

Die 40 Spiele und Übungen sind in 5 Kategorien unterteilt. Jede Kategorie hat eine eigene Farbe, die Du auf den Karten und im Begleitbuch wiederfindest.
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Kategorie 1 – Basisübungen

Welpen Basisübungen
Welpen Basisübungen
  • 01 – Anstupsen der Hand
  • 02 – Sitz
  • 03 – Sitz und bleib
  • 04 – Platz
  • 05 – Platz und bleib auf der Decke
  • 06 – Rückruf
  • 07 – Rückruf unter Ablenkung

Kategorie 2 – Spiele für Zuhause

Welpen Spiele für zu Hause
Welpen Spiele für zu Hause
  • 08 – Dreh Dich!
  • 09 – Pfote geben
  • 10 – Auf die Seite legen
  • 11 – Slalom
  • 12 – Das Becherspiel
  • 13 – Leckerchen fällt
  • 14 – Das Schachtelspiel
  • 15 – Spielzeug im Haus suchen

Kategorie  3 – Spiele für Unterwegs

Welpen Spiele für Unterwegs
Welpen Spiele für Unterwegs
  • 16 – Erlebnis – Spaziergänge
  • 17 – Bring das Spielzeug!
  • 18 – Bring den Futterbeutel!
  • 19 – Das Tauschspiel
  • 20 – Aufheben und abgeben
  • 21 – Das Futtersuchspiel
  • 22 – Das Futterwurfspiel
  • 23 – Spur zum Spielzeug

Kategorie 4 – Spiele für viele

Spiele für viele Hunde
Spiele für viele Hunde
  • 24 – Begegnungen
  • 25 – Spielen auf Kommando
  • 26 -Komm mit!
  • 27 – In einer Reihe
  • 28 – Such mich
  • 29 – Drunter und Drüber
  • 30 – Spiel mit anderen Hunden
  • 31 – Spiel für drei

Kategorie 5 – Spiele für Spezialisten

Welpen-Spiele für Spezialisten
Welpen-Spiele für Spezialisten
  • 32 – Sitz auf Entfernung
  • 33 – Fuß laufen
  • 34 – Fuß laufen für Profis
  • 35 – Rückwärts Laufen
  • 36 – Rolle
  • 37 – Öffne die Schublade!
  • 38 – Schließ die Schublade
  • 39 – Apportieren für Profis
  • 40 – Spielzeug aufstöbern

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Woran erkenne ich, dass mein Hund nicht ausgelastet ist?

Wenn Dein Labrador ausreichend beschäftigt wird, erkennst Du dies auch an einer guten Figur. Dein Hund ist fit, gut bemuskelt und schlank. Er hat Ausdauer und ist gern aktiv. Wenn Ihr zu Hause seid, ist er ausgeglichen und ruhig.

Doch woran merkst Du, ob Dein Hund vielleicht zu wenig Beschäftigung bekommt oder sogar unterfordert ist?

Viele Vierbeiner, die sich langweilen, suchen sich sehr schnell Ersatzbeschäftigungen. Da werden dann gerne Möbelstücke angeknabbert, Schuhe zerkaut oder der Garten umgebuddelt. Oftmals ist häufiges Bellen ein beliebter Zeitvertreib. Beim kleinsten Geräusch oder der kleinsten Bewegung wird sofort Alarm gegeben. Es wird nicht nur kurz angeschlagen, sondern regelrecht gekläfft.

Es gibt noch mehr Anzeichen, dass Du Dich vermehrt mit Deinem Hund beschäftigen solltest. Zum beispiel wenn er:

  • versucht in der Wohnung oder im Garten seinen Bewegungsdran auszuleben. Er flitzt von einer Ecke in die andere und scheint seine “5 Minuten” zu haben. Dies kommt zwar auch manchmal bei gut beschäftigten Hunden vor, ist meist jedoch ein Anzeichen für ein zu Wenig an körperlicher Auslastung.
  • Dir pausenlos hinterher dackelt und Deine Aufmerksamkeit will.
  • Spielzeug mit sich rumschleppt oder Dich zum Spielen auffordert.
  • Verhaltensweisen an den Tag legt, die er sonst nicht oder nicht so ausgeprägt zeigt. Zum Beispiel hat er plötzlich einen starken Beschützerinstinkt, bewacht das Haus, zeigt verstärkt Jagdtrieb oder Ähnliches.
  • wie verrückt an der Leine zieht und sich kaum beruhigt, wenn ihr zu einer Gassirunde aufbrecht.
  • nervös und angespannt wirkt.

Interresanterweise sind dies auch Verhaltensweisen, die ein überforderter Hund teilweise auch an den Tag legen kann.

Bedenke: Ein Beschäftigungprogramm für Deinen Hund ist gut und wichtig. Du solltest es aber auch nicht übertreiben. Hunde verbringen einen Großteil des Tages mit Dösen und Schlafen. Viel mehr, als Du vielleicht denkst.


Wie viel Schlaf braucht mein Hund?

Hunde dösen einen Großteil des Tages. Sie brauchen Ruhe und auch Tiefschlafphasen, um die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten. Genau wie wir Menschen eben auch. Hunde, die zu wenig Ruhe bekommen, sind oft aufgedreht oder können sich kaum noch konzentrieren, weil sie überfordert sind.

Ein Labrador, der demnach “dauerbespaßt” wird und ein straffes Tagesprogramm hat, kann durchaus krank oder sogar aggressiv werden, wenn er zu wenig Erholung hat. Zwar ist der Hund immer gern zur Stelle, wenn Herrchen oder Frauchen etwas unternehmen möchten, doch auf ausreichend Ruhe ist unbedingt zu achten. Schlafmangel und Überforderung sind nachteilig für die Gesundheit. 

Erwachsene, gesunde Labrador ruhen zwischen 14-20 Stunden pro Tag. Natürlich schlafen sie dabei nicht die ganze Zeit, sondern dösen oftmals oder machen ein kurzes Nickerchen zwischendurch. Richtig tief und fest schläft ein Hund nur zwischen 5-8 Stunden.

Das Ruhebedürfnis ist bei alten und kranken Vierbeinern erhöht. Gleiches gilt für Welpen, die gut und gerne bis zu 22 Stunden des Tages mit Dösen und Schlafen verbringen. Schließlich müssen sie zu Beginn ihres Lebes hauptsächlich nur fressen, schlafen und wachsen. Entdecken und Spielen kommt dann später hinzu. Und dann bist Du gefragt.

Viel Spaß bei Spiel, Bewegung und Training mit Deinem Labrador! 


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