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Labrador Krankheiten / Erbkrankheiten – Was sind typische Krankheiten beim Labrador?


Der Labrador und seine Krankheiten – kein schönes, aber ein wichtiges Thema. Eigentlich sind Labradore widerstandsfähige und (gemessen an ihrer Größe) sehr langlebige Hunde.

Leider werden sie manchmal von einigen rassetypischen Krankheiten des Labradors heimgesucht und manche Erbkrankheiten treten bei dieser Rasse häufiger auf als bei anderen.

Hinzu kommen die ganz normalen Gesundheitsprobleme, mit denen sich jeder Hundebesitzer auseinandersetzen muss. Einen kleinen Überblick findest Du hier.

Hinweis: Dein Labrador muss diese Krankheiten nicht entwickeln. Es ist sehr wahrscheinlich dass Dein Hund von diesen Krankheiten gar nicht betroffen sein wird!

Wann sollte man mit dem Labrador zum Arzt gehen?

Wann muss mein Labrador zum Tierarzt?
Wann muss mein Labrador zum Tierarzt? Wenn sich das Verhalten Deines Hundes ändert, könnte dies auf eine Erkrankung hinweisen.

Wie alle Hunde wird der Labrador auch mal krank und es liegt in der Verantwortung des Besitzers, diese rechtzeitig zu bemerken und behandeln zu lassen.

Für kleine Verletzungen und Notfälle solltest Du Dir eine Labrador Hausapotheke zulegen. Einige Tipps zu deren Inhalt findest Du weiter unten.

Wenn Du Deinen Hund kennst, wird Dir auffallen, wann er sich nicht wohlfühlt und möglicherweise Schmerzen hat.

Wesensveränderungen können auf eine Erkrankung hindeuten. Das können z. B. Müdigkeit und Abgeschlagenheit sein bis hin zur Apathie, aber auch große Unruhe mit untypischem Bewegungsdrang und „Hibbeligkeit“.

Stereotype Bewegungen, vermehrtes Kratzen und Belecken können auf Parasiten oder Schmerzen hinweisen. Plötzlich auftretende Aggressionen können ebenfalls durch Schmerzen und Erkrankungen verursacht werden.

Ein häufiges Symptom der meisten Krankheiten ist ein geändertes Fress- und Trinkverhalten. Auch Hundebesitzer, die noch nicht so viel Erfahrung haben, sollten ungefähr wissen, wie viel ihr Labrador täglich frisst und trinkt.

Wird das Fressen verweigert, magert der Labrador vielleicht sogar ab, dann solltest Du den Hund beim Tierarzt vorstellen. Frisst der Hund mehr als normal und magert trotzdem ab, so könnte dies ein Zeichen für einen Wurmbefall sein. Auch hier ist tierärztliche Hilfe nötig.

Eine Gebärmutterentzündung macht sich oft durch großen Durst der Hündin bemerkbar – hier ist der Tierarztbesuch ganz besonders dringend anzuraten. Auch Nierenprobleme können ein vermehrtes Durstgefühl hervorrufen.

Mit ein bisschen Hundekenntnis lassen sich viele Kennzeichen eines kranken Tieres auf einen Blick erkennen:

  • Stumpfes, glanzloses oder struppiges Fell
  • Kahle Stellen im Fell
  • Hautveränderungen (Krusten, Schuppen, nässende Stellen, Wunden)
  • „trübe“ oder verklebte/verkrustete Augen
  • Ausfluss aus Nase oder Augen
  • Trockene oder heiße Nase
  • Humpeln, Hinken oder anderweitig eingeschränkte Bewegungsfähigkeit

Tritt eines oder mehrere dieser Symptome bei Deinem Labrador auf, solltest Du den Hund zum Tierarzt bringen.

Außerdem finden jährlich Routinebesuche beim Tierarzt statt. Sowohl Impftermine als auch regelmäßige Wurmkuren solltest Du gewissenhaft einhalten. Dazu gehört jedes Mal ein kurzer Gesundheitscheck durch den Tierarzt.

Wie auch beim Menschen gilt beim Labrador, dass vorbeugen nicht nur besser, sondern auch einfacher ist als heilen.

Was tun bei Durchfall?

Durchfall beim Labrador
Durchfall kommt beim Labrador immer wieder mal vor.

Durchfall ist ein häufiges Symptom vieler ernster Krankheiten beim Labrador. Trotzdem braucht der Hundebesitzer nicht gleich in Panik zu verfallen, wenn Durchfall auftritt. Es ist gut möglich, dass der Labrador irgendetwas gefressen hat, das er nicht verträgt.

Bei sensiblen Hunden lösen auch Stress und Aufregung gelegentlich Durchfälle aus. In den meisten Fällen ist Durchfall harmlos und klingt von selbst ab. Du kannst die Genesung unterstützen, indem Du vorübergehend Schonkost fütterst.

Gekochter Reis und gekochtes Huhn (Knochen unbedingt entfernen!) haben sich bewährt. Eventuell mögen Hunde auch gekochte Karotten, Magerquark oder Hüttenkäse.

Wenn es sich um eine harmlose Magen-Darm-Verstimmung handelt, sollte sich der Durchfall innerhalb von ein, maximal zwei Tagen von selbst geben. In dieser Zeit muss der Labrador immer frisches Wasser zur Verfügung haben, damit er nicht austrocknet. Trinkt er nicht genug oder sogar weniger, so biete leichte Hühnerbrühe mit wenig bis gar kein Salz an. Sollte auch dies nicht funktionieren – besser ab zum Arzt!

Dauert der Durchfall an, ist er mit Blut vermischt, verströmt er einen über das normale Maß hinausgehenden üblen Geruch, so nimm das als Warnzeichen. Suche in solchen Fällen immer den Tierarzt auf. Dasselbe gilt, falls der Durchfall mit anderen Krankheitssymptomen kombiniert auftritt (Erbrechen oder Fieber).

Welpen trocknen schneller aus und werden schneller geschwächt als erwachsene Tiere. Warte darum nicht zu lang mit dem Tierarzt-Besuch, wenn Du einen jungen Hund zu Hause hast.

Was tun bei Erbrechen?

Einmaliges Erbrechen ist bei Hunden harmlos. Meist wird Galle (gelbliche Flüssigkeit) erbrochen, vielleicht mit Futterresten vermischt.

Ähnlich wie Durchfall könnte Futterunverträglichkeit die Ursache sein, der Labrador hat zu viel / zu schnell gefressen oder psychische Faktoren spielen eine Rolle. Manchmal forcieren Hunde das Erbrechen, indem sie Gras fressen. Innerhalb von ein, zwei Tagen sollte das Erbrechen wieder verschwinden.

Genau wie beim Durchfall solltest Du darauf achten, dass der Hund ausreichend trinkt und bietest leicht verdauliches Futter in kleinen Portionen an. Bessert sich das Erbrechen nicht, erbricht der Hund sogar Blut oder treten weitere Symptome auf (Durchfall oder Fieber, Atemprobleme), so ist umgehend tierärztlicher Rat gefragt.

Wie der Durchfall kann auch Erbrechen auf schwerwiegende Krankheiten beim Labrador hindeuten. Dazu gehören unter anderem Vergiftungen und ernste Infektionen mit Bakterien, Viren oder Parasiten.

Oder vielleicht hat der Hund einen Fremdkörper verschluckt, der den Brechreiz auslöst? Dann muss der Tierarzt den Fremdkörper womöglich rasch entfernen.

Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Ohrenentzündungen

Labrador Ohrentzündung
Die Ohrenentzündung ist beim Labrador wegen seiner Schlappohren immer wieder anzutreffen.

Ohrenentzündungen gehören beim Labrador zu den häufigen Krankheiten. Wenn der Hundebesitzer auf eine Ohrenentzündung aufmerksam wird, ist die Entzündung schon so ernst, dass der Tierarzt hinzugezogen werden muss.

Die fortgeschrittene Entzündung erkennt man daran, dass der Hund den Kopf schief hält, häufig schüttelt oder an den Ohren kratzt, weil sie ihm Schmerzen bereiten. Meist müssen Ohrenentzündungen medikamentös behandelt werden, zum Beispiel mit entzündungshemmenden Mitteln und/oder einem Antibiotikum, falls eine bakterielle Infektion vorliegt. Ohrentropfen und Mittel zur Reinigung des Ohres helfen ebenfalls und können nach erfolgreicher Behandlung auch präventiv eingesetzt werden.

Die Ursache für die Ohrenentzündung könnte zum Beispiel ein Fremdkörper sein, der in das Ohr geraten ist und entfernt werden muss.

Oder die Entzündung ist Begleitsymptom einer Allergie oder Mangelernährung. Dann muss man versuchen herauszufinden, worauf der Hund allergisch reagiert. Oft ist eine Futterumstellung sowohl Verursacher als auch Heilbringer in einem solchen Fall.

Die sogenannten Ohrmilben treten vor allem bei Welpen häufig auf und rufen Ohrprobleme und -entzündungen hervor. Dagegen muss der Tierarzt mit milbenabtötenden Salben und Tropfen behandeln.

Bakterien und andere Keime vermehren sich gut in der warmfeuchten Umgebung des Hundeohres. Sammelt sich dann noch Ohrschmalz und Schmutz in den Ohren, ist die Entzündung vorprogrammiert. Schlappohren wie beim Labrador haben ein höheres Infektionsrisiko als Stehohren, die besser belüftet sind.

Dadurch gehören Ohrentzündungen zu den rassetypischen Krankheiten des Labradors.

Zur Prophylaxe solltest Du die Ohren des Labradors regelmäßig kontrollieren und reinigen. Fremdkörper wie Grassamen u. Ä. entfernst Du sofort. Außerdem kannst Du den äußeren Teil des Ohres (Ohrmuschel) mit einem trockenen Tuch sauberwischen, um die natürliche Selbstreinigung des Ohres zu unterstützen. Siehe auch Labrador Pflege

Falls Du Wattestäbchen benutzt, führe diese auf keinen Fall in den Gehörgang ein. Mit Wattestäbchen und anderem Werkzeug könntest Du das Trommelfell verletzen. Der Zipfel eines Handtuchs oder ein gedrehtes Küchentuch gilt als ungefährlicher.

Was sind typische Labrador Erbkrankheiten?

Zu den rassetypischen Krankheiten des Labradors zählen einige Erbkrankheiten, die gehäuft bei Labradoren vorkommen.

Unter anderem sind das:

  • Dysplasien des Hüftgelenks (HD) und/oder des Ellenbogengelenks (ED) Hierbei handelt es sich um Fehlentwicklungen des Skeletts. Die Veranlagung dazu ist genetisch bedingt (deshalb werden die HD und ED als Labrador Erbkrankheiten geführt). Die Faustregel: Je größer und schwerer ein Hund, desto häufiger die Gelenks-Dysplasie und desto problematischer. Als relativ großwüchsige und schwere Rasse sind Labradore häufig betroffen.
  • Augenerkrankungen. Dazu zählen die Progressive Retinaatrophie (PRA), eine erbliche Form der Linsentrübung (grauer Star / Katarakt / HC) und die Retinadysplasie (RD). Leider können diese Krankheiten beim Labrador bis zur Blindheit führen.
  • Erbliche Muskelerkrankungen wie die Labrador-Myopathie und der EIC. Die Labrador-Myopathie und EIC sind zwei häufige Labrador Erbkrankheiten. Die Symptome sind bei beiden Erkrankungen ähnlich. Unter körperlicher Belastung ermüden die erkrankten Hunde ungewöhnlich schnell, beginnen zu schwanken und können kollabieren. Die Abkürzung EIC steht für „Exercise Induced Collapse„, was sich mit „durch Anstrengung induzierter Kollaps“ übersetzen lässt. Leidet der Hund an EIC, erholt er sich nach dem Zusammenbruch meist vollständig allein durch eine Ruhepause.

Checkliste für ein gesundes Labrador-Hundeleben – So bleibt Dein Hund gesund:

  • Labrador Krankheiten
    Sie können mit einfachen Gewohnheiten dazu beitragen dass Ihr Labrador keine Krankheiten bekommt.

    Ernähre den Labrador artgerecht. Siehe Labrador Ernährung

  • Stelle permanent frisches Wasser zur Verfügung.
  • Sorge für genug Bewegung: Der Labrador will toben, spielen und sich auf ausgedehnten Spaziergängen auspowern. Siehe Labrador Wesen und Charakter
  • Kontrolliere regelmäßig Fell, Haut, Augen, Ohren und Zähne Deines Hundes. Siehe Labrador Pflege.
  • Achte auf regelmäßige Fellpflege: Schmutz und loses Fell ausbürsten und dabei gleichzeitig Jagd auf Zecken und andere Parasiten machen.
  • Halte Näpfe, Decken und Schlafplatz des Labradors sauber.
  • Impftermine und Entwurmungen nicht vergessen!
  • Nur ein glücklicher Hund ist ein gesunder Hund: Du bist verantwortlich für Beschäftigung, Spiel und Spaß.

Was gehört in die Hundebesitzer Hausapotheke?

Hausapotheke für den Labrador
Was gehört alles in die Hausapotheke für den Labrador?

Die Labrador Hausapotheke benötigst Du, wenn Dein Hund sich akut verletzt hat und der Tierarzt nicht ausgerechnet im Nachbarhaus wohnt oder Dein Hund nur leichte Blessuren hat.

Die wichtigsten Bestandteile sind Verbandmaterial und etwas zur Wunddesinfektion.
Zur Wunddesinfektion und -heilung eignen sich verschiedene Sprays und Salben. Im Zweifelsfall solltest Du Dich von Deinem Tierarzt beraten lassen. Meist werden z. B. Octenisept, Blauspray, Jodsalbe und Bepanthen gut vertragen.
Das Verbandmaterial muss robust und wasserbeständig sein, wenn Du damit eine blutende Pfote verarzten willst.

Entsprechende Hundeverbandskästen mit geeigneten „Pfotenschuhen“, Pflastern, Kompressen und Binden werden im Handel angeboten.

Eine Zeckenzange gehört in jeden Hunde Haushalt.
Eine Zeckenzange gehört in jeden Hundehaushalt.

Ein Fieberthermometer darf in der Labrador Hausapotheke nicht fehlen. Aus hygienischen Gründen sollte Dein Hund natürlich sein eigenes Fieberthermometer haben. Fieber und erhöhte Temperatur sind ein frühes Warnzeichen, dass der Labrador mit einem Infekt zu kämpfen hat.

Eine Zeckenzange oder ein anderes geeignetes Werkzeug zur Entfernung dieser lästigen Parasiten gehört ebenfalls in jeden Hundehaushalt.

Manche Hundebesitzer schwören außerdem auf Bachblüten Rescue Tropfen für Hunde.
Und: Für den Fall der Fälle sollte die Telefonnummer des tierärztlichen Notdienstes immer bereitliegen.

Hat Dein Hund Probleme mit typischen Labrador Krankheiten bzw. Erbkrankheiten? Erzähle davon und hinterlasse einen Kommentar!

Dieser Beitrag hat 18 Kommentare

  1. Hallo,
    ich kann nur sagen, dass ein Labrador vom Wesen her ein absoluter Traumhund ist. Er bellt fast nie, ist leicht führbar, nett zu Kindern, verträglich mit anderen Hunden etc.
    Aber: Leider kommt es durch die Überzüchtungen zu unzähligen Krankheiten. Unser Hund ist praktisch ständig krank, obwohl wir bezüglich Ernährung und Bewegung wirklich keine Anfänger sind. Es geginnt bei ständigen Ohrenentzündungen, Halsentzündungen, Hotspots, Analdrüsenentzündungen. Er stammt aus einer Top-Zucht, aber auch die anderen Labi-Besitzer die wir kennen jammern über die ständigen Krankheiten. Jetzt haben wir einen Kreuzbandriss rechts hinten, ev. auch mit Beschädigung des Meniskus. Kosten mind. € 3400,- + Reha-Kosten. Meistens reisst dann durch die Schonhaltung auch das andere Kreuzband – aber daran will ich gar nicht denken.
    Wir haben bei uns im Dorf neben unserer Hünding 4 Labis. 3 x schwerste Athrose seit jungen Jahren und 1 x kaputte Hüfte.
    Also wie gesagt: Ein Traumhund, was das Wesen anbelangt, eine Katastrophe, wenns um den Gesundheitszustand geht!!!
    LG Herwig

    1. Hallo Herwig!

      Erschreckend, wie viele negative Beispiele es in Ihrem Umfeld gibt. Das ist traurig zu lesen. Erst recht, wenn der Hund mit Bedacht ausgesucht wurde und aus einer Top-Zucht stammt. Denn diese tollen Hunde sind wahrlich Traumhunde, wenn es um Charakter und Wesen geht.

      Wir hoffen, Ihre Hündin bekommt keinen weiteren Kreuzbandriss und es kehrt bezüglich Krankheiten mal Ruhe bei Ihnen ein.

      Gute Besserung und viele Grüße,
      Vanessa

  2. Unsrer sammy tollster hund auf erden wird jetzt 11 jahre.
    Jetzt zittern seine vorderbeine beim sitzen oder wenn er pipi macht und auf 3 beine steht.
    Was kann das sein.
    Rechtes vordergelenk hat er Arthrose er leckt sich ständig daran

    1. Hallo Diana!

      Mit 11 Jahren ist Ihr Sammy ein Labbi-Senior. Da können Probleme mit dem Bewegungsapparat durchaus vorkommen. Vielleicht meldet sich noch jemand mit ähnlichen Erfahrungen, aber ich würde den Hund unbedingt einem Tierarzt vorstellen. Je eher in dem Alter Probleme erkannt werden, umso besser sind die Aussichten auf Heilung oder zumindest Milderung. Das Zittern kann altersbedingt sein, es könnte aber auch eine Erkrankung dahinterstecken.

      Ganz liebe Grüße und gute Besserung dem tollsten Hund auf Erden 🙂
      Vanessa

  3. Hallo ,
    Unsere süße Nahla wird 2 Jahre .
    Leider haben wir vor kurzem erfahren das sie gegen alle Umweltfaktoren Allergisch ist (Milben, Grässer, Pflanzen , Bäume etc.)
    Hat jemand erfahrung damit und kann mir einen Rat geben ?

    Liebe Grüße Sarah

    1. Hallo Sarah!

      Wie äußert sich diese Umweltallergie beim Hund? Hat er Fell- und/oder Hautprobleme? Was hat Ihnen der Tierarzt geraten? Vielleicht hilft eine Desensibilisierung? Ihre Frage wäre etwas für ein Hundeforum, wo es sicherlich mehr Betroffene gibt, als hier.

      Gute Besserung Ihrer Nahla,
      Vanessa

  4. Hallo, unser brauner Labrador Ruede wird im Oktober 16!!! Und wir hatten Riesenglueck, er war nie, wirklich nie krank.!!
    Wir haben viel Rindfleisch, roh, gefuettert. Huehnerherzen, Leber usw. Die fertige Tiernahrung nur als Feuchtfutter mal untergemischt, kein Trockenfutter.
    Er ist immer bei uns, weil Alleinsein ist fuer ihn Stress.Jetzt im Alter bekommt er nachts eine Windel, wie bei alten Menschen
    ist er inkontinent. Wir laufen aber noch in den Wald und wollen auch noch beschaeftigt werden.
    Er ist ein reinrassiger Labrador.Ich bin der festen Ueberzeugung ,dass die Haltungsform eines Hundes fuer die Gesundheit
    eine wesenliche Rolle spielt.

    1. Hallo Martina!

      Wow! 16 Jahre und nie krank. Da sieht man einmal, wie sehr eine gute Haltung und Ernährung sich auf die Lebensqualität und die Gesundheit eines Hundes auswirken. Prima.
      Dass einige Hunde im Alter inkontinent werden ist ja normal. Gut, dass es solche Hundewindeln gibt. Ist für den Hund ja sicherlich auch angenehmer, als unter sich zu machen. Und wir als Besitzer müssen nicht dauernd hinterher wischen 😉

      Wünsche Ihnen noch viele schöne Ausflüge in den Wald mit Ihrem braunen Labbi,
      Vanessa

  5. Unser Labrador (Hündin) hat seit einigen Wochen Haarausfall. Kreisrunde Stellen von 2 bis 5 cm Durchmesser. Die Haut darunter ist trocken und schuppig. Sie kratzt sich auch ab und zu. Wer hat damit Erfahrung ? Liegt das am Futter ? Normal gibt es Friskies. Hatten aber einen Wechsel da der Nachschub stockte.

    1. Hallo Fred!

      Wie alt ist Deine Hündin? Ist sie ein reinrassiger Labrador? Hat sie Juckreiz, leckt sich viel etc.?

      Haarausfall kann sehr viele unterschiedliche Ursachen haben: Futtermittelallergie, Parasiten, Stress, Hormone, Hautpilz und noch vieles mehr. Wenn die Stellen schon seit mehreren Wochen auftauchen und sich womöglich sogar noch verschlimmern, unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

      Bei den Farben Charcoal, Silver und Champagner kann es zudem zu schlimmen Hautproblemen kommen. Hunde mit solchen Farben tragen das Dilute-Gen in sich, welches für die Farbaufhellung verantwortlich ist. Eine Krankheit, die scheinbar exclusiv Hunde mit Dilute-Gen betrifft (aber nicht jeder „aufgehellte“ Hund erkrankt daran) ist CDA = Color Dilution Alepecia. Die ersten Symptome hierfür zeigen sich bei charcoal, silver oder champagner meist das erste Mal zwischen dem 1. und 2. Geburtstag. Wenn Du Deine Hündin zum Tierarzt bringst und sie ist so ein „Sonderfarbenträger“, dann sprich ihn auf CDA an.

      Wir wünschen schnelle Genesung,
      Team LabradorSeite

  6. Mein Labrador ist jetzt 13 Jahre alt. Vor 3 Jahren hatte er schon angefangen mit dem Rücken Probleme zu haben. Wenn man dann, so wie ich, auf den falschen TA hört, kann das katastrophal sich auswirken. Bei einem spontanen TA Wechsel stellte sich dann Bandscheibenvofälle, eine angeborene Cauda Equina, so wie beideseitige Knieathrosen raus. Ok er steht jetzt auf Schmerzmitteln und bekommt Physio läuft eigentlich ganz passabel, wenn nicht gerade das Wetter umschlägt, aber die Umwelt liegt mir in den Ohren, dass ich ihn doch bei beizeiten einschläfern soll.
    Der „alte Mann“ kann noch seinen Urin und Kot bei sich halten und ich muss ihn immer noch zurückhalten, wenn wir mit dem Auto wegfahren, das er in dieses nicht rein springen soll.

    1. Hallo Gabriele!

      Ich denke, Du kannst am besten einschätzen, wie es deinem Labbi geht. Ich denke, wenn er gut mit Schmerzmitteln eingestellt ist und noch Freude am Leben hat, gut frisst, noch gern rausgeht usw, warum solltest Du ihn dann einschläfern? Unsinn. Einen Menschen mit Bandscheibenvorfall und Arthrose behandelt man doch auch 😉
      Zum Glück jedenfalls, dass Ihr den Tierarzt gewechselt habt. Eine Zweitmeinung ist sowieso oft nie verkehrt. Besonders, wenn nach einige Zeit partout keine Besserung eintreten will.

      Ich wünsche Dir noch eine schöne Zeit mit deinem „alten Mann“ 🙂
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  7. Unsere Nala ist gerade 4 Monate alt und hat ein Problem mit dem rechten Bein( Gelenk) . Sie humpelt oft . Es wurden Röntenbilder gemacht , nur von einem Bein. Haben 3 verschiedene Diagnosen bekommen. Genetische Ursache, Bluterguss, Sehnenzerrungen. Sie humpelt mittlerweile schon fast 2 Wochen. Trotz schonung . Hat aber keine Schmerzen. Bekommt Schmerzmittel. Wir wissen nicht mehr weiter und auch nicht, was wir glauben sollen .

    1. Hallo Birgit!

      Es tut mir wirklich sehr leid, dass Du mit deiner Mischlingsdame bereits so viel durch hast. Handelt es sich um drei verschiedene Diagnosen von drei verschiedenen Ärzten? Seltsam, dass nach zwei Wochen noch keinerlei Besserung eingetreten ist, aber immerhin scheint die Hündin keine Schmerzen zu haben. Wo hast Du Deine Nala denn her? Vielleicht kann der Verkäufer Dir sagen, ob die Mutter oder der Deckrüde vielleicht ähnliche Beschwerden haben? Dann könnte der Verdacht auf eine genetische Ursache ja eventuell stimmen.

      Tut mir leid, dass ich keine Lösung für Dich habe. Ob es etwas bringt, noch eine vierte Meinung einzuholen? Ansonsten abwarten, ob es sich noch bessert. Manchmal braucht eine Verletzung/Zerrung ja auch, um abzuheilen.

      Ich hoffe, der Maus geht es bald besser.
      Gute Besserung und liebe Grüße,
      Vanessa

      PS: Halte uns auf dem Laufenden!

  8. Achso , sie ist eine Labrador- münsterländer Mix 😉

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