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Übergewicht beim Labrador


Labradore sind nicht gerade wählerisch, was ihre Ernährung angeht. Allein dieser Umstand macht es nicht leicht, eine Überversorgung zu vermeiden.

Tatsache ist, dass Labradore oft überfüttert werden und dass die Hauptursache dafür im Verhalten des Hundes liegt. Labradore betteln oft und gern nach Futter. Ihr Appetit scheint unstillbarer Natur zu sein. Übergewicht beim Labrador gilt als Hauptursache für spätere Erkrankungen wie Diabetes oder Hüftleiden und sollte daher unbedingt vermieden werden.

Die häufigsten Dickmacher

Labrador Ernährung - Menge - Diät
Welches ist die richtige Menge bei der Labrador Ernährung? Muss Ihr Labrador auf Diät?
  • Bewegungsmangel: Wer dem unstillbaren Verlangen seines Labradors stets nachgibt, während die Bewegung des Vierbeiners auf der Strecke bleibt, darf sich über die Gewichtszunahme seines Hundes nicht wundern. Die Lösung: weniger Futter geben, dafür den Auslauf intensivieren. Eine Absprache mit dem Tierarzt kann sinnvoll sein.
  • Leckerlis: Jeder noch so kleine Happen außer der Reihe ist ein zusätzlicher Energielieferant. Mögliche Lösung: Zählen Sie alle Leckerlis bzw. extra Happen zusammen. Bei mehr als fünf Stück pro Tag sollten Sie entweder auf kalorienarme Belohnung, wie etwa Äpfel, umsteigen oder die tägliche Futterration reduzieren.
  • Trockenfutter: Dieses liefert selbst mit kleinen Mengen sehr viel Energie, so dass bereits 10 Gramm mehr als die übliche Tagesration schon zu viel sein können. Tipp: Bei der empfohlenen Tagesdosis können Sie sich an der Untergrenze orientieren. Das Gewicht ihres Labradors können Sie durch regelmäßiges Wiegen kontrollieren.
  • Betteln: Oft führt allein der bettelnde Hundeblick zum Erfolg. Tipp: Bleiben Sie konsequent und geben Sie Ihrem Vierbeiner nichts vom Tisch.
  • Rasse: Labradore neigen dazu, beinahe alles, was sie finden und halbwegs essbar erscheint, auch zu fressen. Sie sind allein durch ihre Rasse Übergewicht gefährdet. Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihr Labrador sich nichts erschleicht. Lassen Sie also Ihren Einkauf, den frisch gebackenen Kuchen oder den Komposthaufen nicht an für den Hund leicht zugänglichen Plätzen liegen.
  • Kastration: Kastrierte Hunde neigen zu Übergewicht. Der Grund dafür liegt in der hormonellen Veränderung. Tipp: Wenn viel Bewegung und eine reduzierte Futtermenge nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann eine Umstellung auf Diätfutter sinnvoll sein.
  • Alter: Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich der Stoffwechsel. Die Muskelmasse wird abgebaut, dafür werden die Fettreserven größer. Bei den meisten Hunden setzt dieser Prozess zwischen dem siebten und zehnten Lebensjahr ein. Als Maßnahme können Sie eine Umstellung auf kalorienreduziertes Seniorenfutter vornehmen.
  • Krankheit: Wenn infolge einer Verletzung kein ausreichender Auslauf möglich ist, wird die übliche Futterration schnell zur Gewichtszunahme führen. Tipp: Nach Absprache mit dem Tierarzt können Sie für den Zeitraum der Krankheit die Futtermenge reduzieren.
  • Schuldgefühle: Wenn die Zeit wieder mal knapp ist und der Hund traurig in der Ecke sitzt, neigen viele dazu, dem Hund trostspendende Extrahappen zu geben. Eine liebevolle Streicheleinheit spendet auch Trost, ohne das Normalgewicht Ihres Labradors zu gefährden.

Was ist besser: Trocken- oder Nassfutter?

Nassfutter oder Trockenfutter für den Labrador? Was ist besser?
Nassfutter oder Trockenfutter für den Labrador? Was ist besser?

Bei der Ernährung des Labradors scheiden sich die Geister. Einige favorisieren klar das Nassfutter, andere sind Anhänger der Trockenfutterbrocken. Zudem ist die Auswahl in den Tierfachgeschäften einfach überwältigend. Wie soll man sich da nur entscheiden?
Viele Welpen fressen am liebsten, was sie schon beim Züchter bekommen haben. Sie können dies eine Weile weiterfüttern und später auf Erwachsenenfutter (evtl. von der gleichen Marke) umsteigen. Ansonsten müssen Sie ausprobieren, was dem Labrador gut bekommt und was er gerne mag. Wofür Sie sich letzten Endes entscheiden, hängt natürlich auch von Ihrem Budget ab.

Wer möchte, kann beide Fütterungsarten miteinander kombinieren, um die Vorteile beider Varianten miteinander zu vereinen. Der Hund wird sich freuen, wenn er ein wenig Abwechslung im Napf hat. Es gibt jedoch noch die Alternative, den Vierbeiner zu Barfen.

Beide Fütterungsvarianten haben jedenfalls ihre Vor- und Nachteile. Hier sind die Wichtigsten zusammengefasst:

Vorteile Trockenfutter

  • Ist oft die preiswertere Futtervariante
  • Es ist lange haltbar und kann gut auf Vorrat gelagert werden
  • Geruchsarm
  • Trockenfutter enthält mehr Energie, als eine vergleichbare Menge Nassfutter
  • Der Hund braucht kleinere Portionen, um satt zu werden
  • Verstreute Reste um den Futterplatz können schnell aufgehoben werden
  • Harte Futterbrocken unterstützen die Zahnreinigung beim Hund (allerdings nur, wenn der Hund sie nicht im Ganzen runterschlingt)
  • Leicht portionierbar (geeignet für unterwegs/auf Reisen)
  • Als Belohnung fürs Training einsetzbar
  • Umweltfreundlich, da weniger Verpackungsmaterial verwendet wird, als bei Dosen, Schälchen oder Futterbeuteln

Nachteile Trockenfutter

Vorteile und Nachteile Trockenfutter
Vorteile und Nachteile Trockenfutter
  • Wenig Eigengeschmack, weshalb oft Geschmacksverstärker eingesetzt werden
  • Flüssigkeitsbedarf ist nach der Nahrungsaufnahme gesteigert. Bei trinkfaulen Hunden ist dies nachteilig.
  • Harte Brocken sind nicht für alle Hunde geeignet, z.B. Senioren
  • Enthält oft Konservierungsstoffe
  • Die Futterbrocken quillen im Magen auf. Der Hund bemerkt erst später sein Sättigungsgefühl, weshalb er unter Umständen mehr frisst als nötig.
  • Einige Sorten enthalten viel Getreide und weitere nährstoffarme Füllstoffe
  • Hund setzt viel Kot ab, durch nicht verwertbare Inhaltsstoffe
  • Ungenaue Kennzeichnung von verschiedenen Inhaltsstoffen möglich

Welches Trockenfutter ist für den Labrador zu empfehlen?

Trockenfutter für Labrador
Ein gutes Trockenfutter für Labrador: Wolfsblut

Wir werden immer wieder gefragt welches Trockenfutter zu empfehlen ist. Häufig haben die Hunde mit Durchfall, stumpfen Fell und Kratzen zu kämpfen.

Wichtig ist, dass das Futter Ihrem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält. Sehr viele Futtersorten bieten eine ausreichende Versorgung und halten Ihren Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Futter von Wolfsblut empfehlen. – Wie gesagt es ist nur ein gutes Futter unter vielen. Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Wolfsblut auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Futter?

  • Hoher Fleischanteil
  • Der Hund ist häufig agiler und leistungsfähiger,
  • Er riecht häufig besser
  • Getreidefreies Futter
  • Glänzendes Fell
  • Es gibt neben dieser Sorte von Wolfsblut noch weitere Geschmacksrichtungen mit einem hohen Fleischanteil.
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Labrador mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

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Vorteile Nassfutter

  • Wie der Name schon sagt, enthält es viel Feuchtigkeit. Die ist gut für den Flüssigkeitshaushalt des Labradors.
  • Geschmacklich oft besser als Trockenfutter und darum von vielen Hunden bevorzugt
  • Ältere Hunde und Vierbeiner mit Zahn- und Zahnfleischproblemen können es problemlos fressen, da weich
  • Größere Portionen können durchaus verdrückt werden, ohne dass die Figur des Labradors Schaden nimmt, da weniger energiereich

Nachteile Nassfutter

  • Kann ebenfalls zu mehr Kotabsatz führen
  • Enthält manchmal Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker
  • Weniger umweltfreundlich, da viel Abfall entsteht
  • Kennzeichnung von Inhaltsstoffen lässt ebenfalls manchmal zu wünschen übrig

Welches Nassfutter ist für den Labrador zu empfehlen?

Nassfutter für Labrador
Gutes Nassfutter für Labrador: Animonda

Wie beim Trockenfutter gibt es auch beim Nassfutter 1001 Möglichkeiten am Markt.

Auch beim Nassfutter ist es wieder wichtig, dass das Futter Ihrem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält.

Sehr viele Nassfutter bieten eine ausreichende Versorgung und halten Ihren Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher auch hier fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Nassfutter von Animonda empfehlen. – ein gutes Futter unter vielen. Des weiteren ist das Nassfutter Rinti zu empfehlen:

Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

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Warum empfehlen wir dieses Nassfutter für den Labrador?

  • Hoher Fleischanteil
  • garantiert ohne Getreide
  • ohne künstlichen Farbstoffe
  • ohne Konservierungstoffe
  • große Abwechslung für den Hund durch die unterschiedlichen Dosen
  • Glänzendes Fell
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Hunde mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

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Labrador Ernährung für Welpen

 

Labrador Welpen Futtermenge
Manchmal ist es schwierig für Labrador Retriever Welpen die richtige Futtermenge herauszufinden. Orientieren Sie sich an den Angaben der Hersteller und Ihres Züchters!

Labrador Welpen brauchen spezielles Futter. Gerade in den ersten Monaten benötigen sie eine ganz andere Ernährung als ein ausgewachsener Labrador.

Beim Kauf des Futters ist daher unbedingt darauf zu achten, dass der Vermerk „für erwachsene Hunde“ bzw. „adult“ nicht auf der Packung steht. Dieses Futter ist wirklich nur für bereits ausgewachsene Labradore bzw. Hunde geeignet.

Hundefutter enthält oft sehr viel Rohprotein wodurch die Welpen schneller wachsen. Schneller wachsen geht zu Lasten den Gelenken, d.h. entsteht HD/ ED. Wenn Erwachsenenfutter für Welpen gefüttert wird, dann bitte mit ganz wenig Rohprotein (20-23%).

Es ist nicht leicht, eine bestimmte Marke zu empfehlen. Es gibt Züchter, die auf teure und überteuerte Marken schwören und andere, die voll und ganz auf Futter vertrauen, das selbst im Supermarkt angeboten wird.

Wichtig ist, dass die Ernährung der Welpen aus den wichtigsten Nährstoffen zusammengesetzt ist. Dazu gehören: Eiweiß (nicht zu viel!), Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und auch Mineralstoffe.

Für das optimale Welpen Wachstum sollte das Verhältnis Calcium – Phosphor im Futter 1,5: 1 betragen. Bei Fragen wird Ihr Labrador Züchter Sie stets gerne beraten.

Einige Züchter verzichten bereits sehr früh auf spezielles Welpenfutter. Dann werden die Welpen bereits relativ bald mit hochwertigem Futter für erwachsene Labradore gefüttert. Es gibt bei der Welpenfütterung verschiedene Meinungen. Wenn man vom Wolf ausgeht, dem Urhund sozusagen, so hat auch er kein Welpenfutter gesucht und seinen Jungen gebracht….

Während der Wachstumsphase die Futtermenge anpassen

Labrador Welpen Futter
In der Wachstumsphase Ihres Labrador Welpen müssen Sie immer wieder das Futter umstellen!

Die Wachstumsphase eines Labradors dauert bis zu neun Monate. In diesem Zeitraum werden Sie Futtermenge und Futterzeiten mehrfach umstellen müssen.

Mit vier Monaten werden die Fresszeiten auf täglich vier umgestellt, mit fünf Monaten auf täglich drei usw. Gleichzeitig wird die Futtermenge erhöht, sodass der Welpe jederzeit die Nährstoffe erhält, die er zum Wachstum braucht.

Wieviel Futter darf es sein?

Wieviel ein Labrador zu futtern bekommen darf, hängt von Dingen ab wie Art des Futters, Gewicht bzw. Alter des Hundes, seinen Aktivitäten usw.

Für einen jungen Labrador mit etwa 25 Kilogramm können 300 Gramm Futter täglich, verteilt auf zwei Mahlzeiten, vollkommen ausreichend sein. Für einen Labrador um die 35 Kilogramm ist eine Menge von etwa 400 Gramm meistens angemessen.

Worauf bei der Ernährung achten?

Schokolade für Labrador
Schokolade ist für den Labrador absolut tabu! Geben Sie Ihrem Labrador niemals Schokolade!

Es gibt Lebensmittel, die für den Labrador ein Tabu sein müssen, da sie für ihn giftig sind. Dazu gehören Schokolade, Trauben, Walnüsse und Rosinen.

Nikotin und Medikamente sollten außerhalb der Reichweite eines Hundes aufbewahrt werden. Junge Hunde lieben es, ähnlich wie kleine Kinder, alles in den Mund zu nehmen und es am liebsten gleich aufzufressen.

Eine gute Vorbeugemaßnahme ist, dem Hund kleine Knochen und Kaustangen zu geben, an denen er lange herumkauen und sich beschäftigen (siehe: Labrador Beschäftigung) kann.

Mit Obst und Gemüse können Sie etwas Abwechslung in die Ernährung Ihres Labradors bringen. Am besten ist, wenn Sie diese pürieren, da die Hunde sie so besser verdauen können.

Milchprodukte wie Quark, Käse, Milch usw. bekommen Hunde in der Regel nicht. Werden diese Produkte doch gut vertragen, so können sie gute Protein-Lieferanten sein.

Woran erkenne ich gutes Hundefutter?

Labrador Übergewicht
Übergewicht beim Labrador ist häufig auf eine kalorienreiche Ernährung zurückzuführen.

Hauptbestandteil eines guten Hundefutters sollte natürlich Fleisch sein und nicht Getreide. Was bei der Auflistung der Inhaltstoffe an erster Stelle steht, wird meistens auch der Stoff sein, der am meisten vertreten ist.
Bei tierischen Nebenerzeugnissen ist die Lebensmittelqualität in Ordnung. Bei pflanzlichen Nebenerzeugnissen handelt es sich um alle möglichen minderwertigen Abfälle auf pflanzlicher Basis.

Hundefutter, bei dem Getreide, Mais oder ähnliches an erster Stelle stehen, ist nicht gerade hochwertig. Hunde benötigen kein Getreide im Futter. Auch Zucker gehört nicht in das Hundefutter.
Bei einem hochwertigen Futter ist die Auflistung der Inhaltsstoffe sehr genau. Welches Fleisch und wie viel ist vorhanden, welches pflanzliche Element usw. Angaben wie „Öle und Fette, Getreide, pflanzliche Nebenprodukte“ usw. sind viel zu allgemein gehalten und daher ungenau. Farb- und Aromastoffe sind im Hundefutter ebenfalls überflüssig.

Dass Sie Ihren Labrador richtig ernähren, erkennen Sie an seinem glänzenden Fell und an der schönen Haut ohne viele Schuppen. Der Hund riecht angenehm. Sein Kot ist fest und nicht übermäßig viel.


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Sind Sie unzufrieden mit Ihrem aktuellen Hundefutter oder wissen Sie nicht welches Hundefutter Sie nehmen sollen? Möchten Sie einfach mal einige Futtersorten, abgestimmt auf Ihren Labrador, ausprobieren?
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Was ist BARF Ernährung?

BARF Labrador Futter
BARFen ist bei einigen Labrador Besitzern sehr beliebt. BARF steht für Biologically Appropriate Raw Food oder Bones And Raw Food

Bei der artgerechten Rohfütterung für Hunde, kurz BARF (für biologisch artgerechtes rohes Futter), handelt es sich um ein Fütterungskonzept auf der Basis von rohem Fleisch, Knochen und Gemüse.

Diese sehr natürliche Ernährung, die auf jegliche künstliche Zusatzstoffe verzichtet, hat sich vor allem bei nahrungsempfindlichen Hunden bewährt.

Eine BARF Ernährung ist auf jeden Fall eine gute Alternative zum Trockenfutter. Allerdings erfordert sie hohe Kenntnisse an Nährstoffbedarf, zudem ist sie zeitaufwendiger und im Urlaub recht schwierig umsetzbar.

Wo kann ich mich über das BARFen informieren?

BARF – Biologisch Artgerechtes Rohes Futter Mehr Infos…

Einen guten Überblick über das BARFen gibt diese kleine Broschüre zu einem günstigen Preis:

Mit Tabellen, Ernährungspläne, Literatur- und Linktipps. Inhalt: – Vorwort – Zur Ernährung des Hundes – Praktische Fütterung mit BARF – Fasten – Ernährungspläne – Futtermittelliste – Fleisch und Knochen – Gemüse und Obst – Getreide – Milchprodukte – Öle und Fette – Kräuter – Sonstige Futtermittel – Wasser – Nahrungsergänzung – muss das sein? – Vitamine – Mineralien – Umstellen auf BARF – Entgiftung? – Parasiten – Noch offene Fragen – Für die Taschenrechner-Fütterer – Bezugsquellen – Weitere Infos zu B.A.R.F. – Literaturempfehlungen

Mehr Infos zum BARFen hier.

Ist rohes Schweinefleisch für meinen Labrador gefährlich?

Schon, denn Schweine können in sich das gefährliche Aujetszky Virus tragen, das für Hunde und Katzen tödlich ist. Einmal erkrankt, gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten, sodass die Krankheit immer tödlich endet.

Weil die Symptome wie bei Tollwut ausfallen, nennt man diese Krankheit auch Pseudowut. Da dieses Virus für Menschen ungefährlich ist, wird das Schweinefleisch darauf nicht untersucht.

Was dürfen Hunde essen – was dürfen Hunde nicht essen?

Darf mein Hund auch andere Dinge essen, außer Hundefutter?

Bei den meisten Vierbeinern landet täglich Trocken- oder Nassfutter im Hundenapf. Doch was ist eigentlich mit Herrchens und Frauchens Essen? Viele Hunde setzen zu den Mahlzeiten ihrer Besitzer den flehenden Dackelblick auf und verharren erwartungsvoll neben dem Küchentisch oder fangen sogar an zu betteln, wenn die Mahlzeiten aufgetischt werden. Darf man schwach werden und dem Vierbeiner etwas geben?
Jein!

Nicht alles, was uns Menschen schmeckt, ist auch für den Hund lecker oder bekömmlich. Im Gegenteil. Es gibt viele Lebensmittel, die dem Haustier kurz- oder langfristig schaden können. Einiges ist sogar giftig! Dies heißt nun aber nicht, dass leckeres Obst und Gemüse nicht seinen Weg in Waldis Magen finden dürfen. Hundehalter, die Barfen wissen schon lange um die Vorteile der Rohkostfütterung.

Wenn Sie also wissen, welche Lebensmittel verfüttert werden dürfen und welche nicht, können Sie ganz eigene Futterkreationen zu Hause zusammenstellen und Abwechslung in den Speiseplan Ihres Lieblings bringen.

Fleisch und Fisch – Welche Sorten sind für den Hund geeignet?

Bei Fleisch und Fisch darf ruhig Abwechslung in den Napf. Verfüttern Sie dabei nicht immer nur Muskelfleisch, sondern kaufen Sie für eine ausgewogene Ernährung ebenfalls Innereien, fleischige Knochen, Knorpel, Fell und auch Blut. Folgende Sorten dürfen verfüttert werden:

  • Hühnchen
  • Pute
  • Rind und Kalb
  • Ziege, Schaf und Lamm
  • Pferd
  • Hirsch
  • Lachs
  • Sardellen
  • Scholle
  • Shrimps
  • Rotbarsch
  • Forelle
  • Karpfen
  • Kaninchen
  • Strauß
  • Känguru

Besonders das magere Muskelfleisch eignet sich prima bei empfindlichen Hundemägen oder für kranke Tiere (Schonkost). Ausgefallene Sorten wie Känguru vertragen hingegen auch Allergiker meistens sehr gut.

Fleisch für Labrador
Verfüttern Sie dabei nicht immer nur Muskelfleisch, sondern kaufen Sie für eine ausgewogene Ernährung ebenfalls Innereien, fleischige Knochen, Knorpel, Fell und auch Blut.

Rind ist dagegen besonders vielfältig und die einzelnen Bestandteile sind oftmals leicht und günstig beim Metzger zu bekommen:

  • Gulasch
  • Schlund
  • Leber
  • Herz
  • Euter
  • Pansen
  • Zunge
  • Blättermagen
  • Lunge
  • Niere

Was muss ich bei der Fütterung von Fisch und Fleisch beachten?

Fisch:

Fisch darf roh (unbedingt frisch), gekocht, gedünstet oder getrocknet verfüttert werden, allerdings gehen die Meinungen und Vorlieben da etwas auseinander.

Kochen zerstört zwar das Enzym Thiaminase welches einen Vitamin B1 – Mangel bei übermäßiger Fütterung verursachen kann, allerdings gehen auch wertvolle Vitamine verloren, die im rohen Fisch noch reichlich vorhanden sind.

Verfechter des Kochens oder Dünstens hingegen proklamieren, dass der Fischbandwurm und seine Finnen durch diese Prozesse erfolgreich zerstört werden und somit die Fütterung unbedenklich ist.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte den Fisch also lieber schonend garen und anschließend die großen Gräten und so weit es geht, die kleineren entfernen. Bei rohem Fisch können alle Gräten hingegen bedenkenlos mitverfüttert werden.

Fleisch:

Rohe Knochen dürfen und sollten gelegentlich im Napf landen. Sie dienen nicht nur hervorragend als natürliche Zahnbürste, sondern enthalten auch viele wertvolle Nährstoffe, wie Eisen und Calcium.

Außerdem sind sie eine heiß geliebte und zeitintensive Beschäftigung für jeden Hund, denn rohe Knochen dürfen ruhig vollständig aufgefressen werden. Bei übermäßigem Verzehr können sie jedoch Verstopfungen verursachen. Aber bitte kein Schweinefleisch!

Keine Angst übrigens bei Hühnchenknochen! Auch diese sind roh völlig unbedenklich.

Kochen und Garen hingegen verändert die Struktur jeglicher Knochenarten, wodurch diese leicht splittern und dem Hund im Maul oder Verdauungstrakt schlimme Verletzungen zufügen können. Wenn Sie verschiedene Fleischsorten also gegart anbieten möchten, lassen Sie die Knochen in diesem Fall besser weg. Besonders gekochte Brust vom Geflügel zusammen mit Reis ist leicht bekömmlich und wird kranken Hunden oft als Schonkost angeboten.

Wer Angst hat, dass sein Hund sich über rohes Fleisch mit Parasiten, Bandwürmern oder Salmonellen anstecken könnte, kann das Fleisch anstatt zu kochen auch für einige Tage einfrieren. Viele Halter, die Barfen kaufen oftmals sowieso Fleisch, Knochen und Innereien in größeren Mengen und frieren diese portionsweise ein. Nach dem Auftauen ist eine Fütterung in der Regel unbedenklich.

Schweinefleisch steht nicht auf der obigen Liste, könnte durchgegart jedoch durchaus verfüttert werden. Warum viele Halter dies jedoch vermeiden ist zum einen der hohe Fettgehalt dieser Fleischsorte, als auch das (geringe) Risiko den Hund mit den gefürchteten Trichinen (Wurmart) zu infizieren. Durch strenge Kontrollen auf Schlachthöfen ist der Erreger jedoch äußerst selten geworden. Viel schlimmer ist hingegen das Aujetzky-Virus, welches innerhalb weniger Tage beim Hund zum Tode führen kann. Für den Menschen selbst recht ungefährlich, kann der Hund bei einer Infektion nicht mehr gerettet, sondern nur noch erlöst werden. Wer seinem Hund also Schweinefleisch geben möchte, sollte auf die rohen Knochen verzichten und magere Bestandteile vom Schwein gut durchgegart anbieten.

Leber jeglicher Tiere sollte nur in Maßen verfüttert werden, denn sie enthält viel Vitamin A. Kommt es zu einer Überversorgung mit diesem Vitamin, können Hautprobleme wie Haarausfall die Folge sein.


Das darf der Hund fressen – Unbedenkliche Lebensmittel

A
Apfel (ohne Kerne)
Aprikose (ohne Kerne)
Ananas (nur sehr reif)

B
Buttermilch
Blumenkohl (gedämpft/gekocht)
Brokkoli (gedämpft/gekocht)
Birnen (ohne Kerne)
Banane
Brombeeren
Brot (getrocknet)
Basilikum
Bohnen (wenig, Blähungen)

C
Chinakohl

D
Dill

E
Ei (roh nur Eigelb, gekocht das ganze Ei inkl. zerstoßener Schale)
Erdbeere
Eisbergsalat
Endiviensalat
Erbsen

F
Fenchel
Feldsalat

G
Gurke

H
Hüttenkäse
Haferflocken (gekocht/roh)
Heidelbeeren
Himbeeren

I
Ingwer

K
Karotte
Kürbis
Kohl (gekocht)
Kopfsalat
Kartoffeln (gekocht)
Kohlrabi (gekocht)
Kiwi
Käse (in kleinen Mengen)
Kokosnuss
Kefir
Kresse

L
Löwenzahn

M
Melone (nur sehr reif)
Mandarine (wenig, verursacht sonst Durchfall)
Mangold
Melisse

O
Orange (wenig, verursacht sonst Durchfall)
Öl (kaltgepresst: Olivenöl, Rapsöl, Leinöl, Fischöl, …)

P
Pfirsich (ohne Kern)
Pflaume (ohne Kern und Schale)
Pastinake
Paprika (wenig, nur rote und gelbe Sorte)
Petersilie

Q
Quark

R
Reis (gekocht)
Rettich
Rote Beete
Rucola

S
Spinat
Spargel
Sellerie
Süßkartoffeln

Z
Zucchini

Wissenswertes zur Fütterung von Obst und Gemüse

Hunde können die Zellwände im Obst und Gemüse nicht aufspalten, da ihnen ein Enzym dafür fehlt. Damit sie dennoch die wertvollen Nährstoffe aufnehmen können, muss der Mensch nachhelfen.

Praktisch, wer da einen Pürierstab oder Standmixer zu Hause hat, indem das Grünzeug zerkleinert werden kann. Auch ein Entsafter leistet gute Dienste: Nach dem Vorgang einfach die festen Bestandteile wieder mit dem Saft zusammenbringen und verfüttern.

Obst für den Labrador
Obst ist püriert am besten. Immer nur reifes Obst und Gemüse verwenden und stets die Kerne entfernen. Tiefkühlware ist besonders im Winter eine Alternative, wenn Frischware nicht ausreichend erhältlich ist.

Wichtig: Immer nur reifes Obst und Gemüse verwenden und stets die Kerne entfernen. Tiefkühlware ist besonders im Winter eine Alternative, wenn Frischware nicht ausreichend erhältlich ist.


Das darf der Hund nicht fressen – Was ist ungesund oder sogar giftig?

Einige Lebensmittel sind für den Hund nicht ganz ungefährlich. Sie können Verdauungsstörungen wie etwa Durchfall verursachen, Blähungen, Allergien, Organschäden und Diabetes begünstigen, Vergiftungen hervorrufen oder im schlimmsten Fall sogar tödlich sein.

Wie immer macht die Dosis das Gift. Kleine Mengen Knoblauch beispielsweise, wie sie gerne zur Bekämpfung von Zecken und Co verfüttert werden, sind bestimmt unbedenklich, allerdings können Knoblauchzehen giftig sein und sogar zu Blutarmut führen.

Folgende Lebensmittel sollten darum nicht oder nur mit Einschränkungen im Napf des Vierbeiners landen:

Kartoffel:
Enthält giftiges Solanin. Grüne Schale, Stellen und Triebe immer entfernen! Ansonsten gekocht unbedenklich.

Tomate:
Unreife, grüne Tomaten enthalten giftiges Solanin.

Aubergine:
Unreif enthält auch sie giftiges Solanin.

Grüne Paprika:
Enthält giftiges Solanin.

Zwiebel:
Stehen im Verdacht in größeren Mengen giftig zu sein und rote Blutkörperchen zu zerstören.

Knoblauch:
Ebenfalls giftig. Kann wie die Zwiebel Blutarmut verursachen.

Weintrauben und Rosinen:
Erbrechen und Durchfall sind möglich. Kleinere Mengen können bereits zu Kalziumüberschuss und schließlich Nierenversagen führen.

Kuhmilch:
Die darin enthaltene Laktose wird nicht von allen Hunden gut vertragen und kann Durchfall verursachen. Ansonsten enthält die Milch viele Nährstoffe und Mineralien.

Hülsenfrüchte:
Linsen, Bohnen usw. enthalten Phasin. Mindestens 30 Minuten kochen und nur gelegentlich verfüttern. Sie können Blähungen verursachen und den Darmtrakt schädigen.

Zucker und Süßigkeiten:
Schädigen die Zähne, machen dick und können Diabetes begünstigen.

Butter:

Kann zu Erbrechen und Durchfall führen.

Avocado:
Enthält giftiges Persin und kann das Herz schädigen, zu Atemnot führen und Husten verursachen.

Nüsse:
Z.B. Macadamianüsse oder Walnüsse. Das darin enthaltene Phosphor ist für Hunde unverträglich. Muskelkrämpfe, Fieber, Erbrechen oder Blasensteine können Folgen sein.

Schokolade:
Enthält Theobromin, welches im harmlosesten Fall nur für Durchfall oder Erbrechen sorgt. Im schlimmsten Fall sind Muskelkrämpfe oder Tod die Folge. Je höher der Kakaoanteil der Schokolade, umso mehr Theobromin ist enthalten!

Pilze:
Können zu neurologischen Schäden führen sowie zu Schäden an Leber oder Nieren.

Alkohol und Koffein:
Haben grundsätzlich nichts im Futternapf zu suchen.

Salz:
Bei herzkranken Hunden sehr bedenklich. Zu viel Salz führt zu Wassereinlagerungen und Nierenproblemen.

Leber:
Nur in Maßen verfüttern. Kann zur Überversorgung mit Vitamin A führen.

Schweinefleisch:
Kann das für Hunde tödliche Aujetzky-Virus enthalten. Diese Tierseuche wird auch Pseudowut genannt, ist meldepflichtig und nicht heilbar.

Knochen:
Zu viele Knochen auf dem Speiseplan können zu Verstopfung oder gar Darmverschluss führen.

Kohl:

Immer gekocht/gedünstet verfüttern und niemals roh. Kohlsorten können zu Bauchschmerzen und Blähungen führen.

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Welches Futter geben Sie Ihrem Labrador? Welche guten Erfahrungen haben Sie gemacht? Welche schlechte Erfahrungen haben Sie mit der Labrador Ernährung? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Hallo, ich habe einen labbi mix mit 5,5monaten sie hat ein zuschnelles Wachstum und wiegt schon 28kg. Wegen Ihren zuschnellen Wachstum hat Sie jetzt Probleme mit Ihren wachdtumsfuge. Ich hab etwas vom Tierarzt zum füttern bekommen und soll auch Topfen zufüttern, das sie mehr calcium erhält . Daher meine frage soll ich auch futterkalk zu füttern ?
    Ich hab des öfteren gelesen man soll es nicht machen und ein paar andere empfehlen es wieder.
    Was sagt ihr dazu?
    Lg Birgit

  2. Unser Labrador ist ca. 7 Jahre, wir haben ihn von einem Züchter gekauft, als er 1 und halbes Jahr war. Der Hund war völlig verängstigt und hatte schreckliche Angst. Bei jedem Geräusch ist er zusammen gezuckt. Durch viel Liebe ist er zutraulich geworden. Was uns erschreckte, wir haben beobachtet, wie er auf einmal starke Krämpfe hatte und sich kaum mehr auf den Beinen halten konnte. Orientierungslos lief er auf dem Hof herum. Wir haben die Tierärztin angerufen, sie meinte es wäre vielleicht ein epilitischer Anfall, was nicht lebensbedrohlich sei. Heute hatte er wieder so einen Anfall, der nach ca. 10 Min. vorbei war. Hat jemand schon mal sowas erlebt oder kann uns Auskunft geben. Sicher suchen wir noch einmal einen Tierarzt auf. Doch wir können ihn nicht in die Praxis bringen, da er sich immer noch kein Halsband anlegen lässt. Sollte jemand schon einmal sowas erlebt haben, bitte schreibt mir. Danke

    1. Ich habe etwas von aig gehört was eine vererbliche Krankheit ist. Kühlung soll helfen. Raus aus der Hitze und mit einem feuchten Tuch kühlen… ich habe allerdings keine Erfahrung damit. Viel Erfolg

      1. Hallo Peter,

        Danke für den Hinweis.

        Liebe Grüße,
        Vanessa

    2. Hallo Heidi!

      Hat der Züchter Ihnen damals weitere Infos zum Hund gegeben, als Sie ihn gekauft haben? Gibt es Gründe oder Vorkommnisse, die ihn so verängstigt haben?

      Dass er sich mit 7 Jahren noch kein Halsband anlegen lässt, ist schlimm. Wie gehen Sie mit Ihm Gassi? Lebt er nur auf dem Hof? Wenn es Ihnen nicht möglich ist, den Hund in die Tierarztpraxis zu bringen, versuchen Sie herauszufinden, ob es auch Tierärzte in Ihrer Nähe gibt, die Hausbesuche machen. Viele bieten dies gegen einen Aufpreis an.

      Wie häufig passieren diese Krämpfe? Sie könnten versuchen, den Hund das nächste Mal dabei zu Filmen, um das Video anschließend dem Tierarzt zu zeigen. So kann er sich ein besseres Bild davon machen.

      Hoffentlich geht es Ihrem Labbi wieder besser.
      Beste Grüße,
      Vanessa

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