Labrador Lebenserwartung, Lebensdauer. Wie alt wird ein Labrador?
Labrador Lebenserwartung, Lebensdauer. Wie alt wird ein Labrador?

Wie alt wird ein Labrador?

Der Labrador Retriever liegt im guten Mittelfeld, was seine Lebenserwartung angeht.

So liegt die mögliche Lebensspanne bei etwa 12-14 Jahren.

Mehr als ein Jahrzehnt und dennoch viel zu kurz für die meisten Hundebesitzer.

Darum solltest Du möglichst das Beste aus der gemeinsamen Zeit machen und dem Labrador eine schönes und angenehmes Leben auf Erden schenken.

Was beeinflusst die Labrador Lebenserwartung?

Viele Faktoren spielen bei der Lebenserwartung des Hundes eine Rolle. Neben Haltungsbedingungen und medizinischer Vorsorge sind auch eine gesunde und artgerechte Ernährung wichtig, sowie ausreichend Bewegung und eine gute Pflege.

Lebenserwartung Labrador
Lebenserwartung Labrador: Wie alt kann ein Labrador werden?

Allgemein gilt:

  • Beide Geschlechter haben die gleiche Lebenserwartung innerhalb einer Rasse
  • Übergewichtige Hunde leben nicht so lange, wie Vierbeiner mit Normalgewicht
  • Eine Kastration kann die Lebensspanne womöglich verlängern (ist jedoch sehr umstritten!)
  • Stadthunde haben eine etwas niedrigere Lebenserwartung
  • Das Verhältnis von Körpergröße und Gewicht spielt eine wichtige Rolle. Große und schlanke Hunde leben darum oft länger, als Artgenossen mit vergleichbarem Stockmaß aber massigerem Körperbau.

Lebensdauer des Labradors im Vergleich mit anderen Hunderassen

Lebensdauer des Labradors im Vergleich mit anderen Hunderassen
Wie hoch ist die Lebenserwartung des Labradors im Vergleich zu anderen Hunderassen?

Kleine Hunderassen

  • Chihuahua: 10-18 Jahre
  • Yorkshire Terrier: 13-16 Jahre
  • Lhasa Apso: 12-14 Jahre
  • Mops: 12-15 Jahre

Mittelgroße Hunderassen

  • Beagle: 12-15 Jahre
  • Tibet Terrier: 12-15 Jahre
  • Mudi: 13-14 Jahre
  • Deutscher Pinscher: 12-14 Jahre

Große Hunderassen

  • Dalmatiner: 10-13 Jahre
  • Labrador Retriever: 12-14 Jahre
  • Gordon Setter: 10-12 Jahre
  • Bernhardiner: 8-10 Jahre

Woran merke ich, dass mein Labrador alt wird?

  • Der Hund ist nicht mehr so aktiv wie früher
  • Lange Schlaf– und Ruhephasen
  • Durch den verringerten Bewegungsdrang neigen einige Hunde zu Übergewicht
  • Probleme mit dem Bewegungsapparat (Hüfte, Gelenke, Rücken, Knochen)
  • Anpassungsfähigkeit lässt nach
  • Sehschwäche, sowie vermindertes Hörvermögen können auftreten
  • Einige Labradore sind nicht mehr stubenrein im Alter
  • Das Fell verliert an Glanz und ergraut langsam (besonders im Gesicht)
  • Alterswehwehchen treten auf und der Labrador ist mitunter anfälliger für Krankheiten

Hat der Labrador veränderte Bedürfnisse im Alter?

Labrador Lebensdauer
Der Labrador hat im Alter am Ende seiner Lebensdauer andere Bedürfnisse als ein junger Labrador Welpe. Gehe darauf ein!
  • Das tägliche Bewegungs- und Trainingspensum sollte dem Alter des Labradors angepasst werden, um Erschöpfung vorzubeugen. Spaziergänge dürfen nun etwas ruhiger ausfallen, sollten jedoch immer noch mehrmals am Tag stattfinden. Bewegung stärkt die Muskeln, sorgt für eine gute Durchblutung und hält den Vierbeiner fit.
  • Die Fellstruktur kann sich ändern und der Hund ist empfindlicher gegenüber kühlen Temperaturen. Im Haus braucht er darum ein warmes Plätzchen mit einem kuscheligen Hundekissen, das ihn von der Kälte des Bodens gut abschirmt. Da der Hund länger und häufiger schläft und döst, sollte der Schlafplatz möglichst gut gepolstert und bequem sein. Dies beugt Liegeschwielen effektiv vor. Sollte der Hund dennoch welche bekommen, können diese sanft eingecremt werden.
  • Hunderampe für den Einstieg ins Auto
    Ideal für ältere Hunde: Hunderampe für den Einstieg ins Auto

    Steife Gelenke, schmerzende Knochen und Co. können dem Labrador ganz schön zu schaffen machen. Auch Probleme mit der Hüfte oder Ellbogen sind mögliche Gesundheitsprobleme. Wer mit seinem Hund bisher eine flotte Sportart wie Agility betrieben hat, sollte einen Gang runter schalten, da es Sprünge und andere belastende Bewegungen zu vermeiden gilt. Auch in den Pkw sollte der Labrador nicht mehr von alleine hüpfen. Um ihm den Einstieg in den Kofferraum oder die Rückbank zu erleichtern, kannst Du eine Hunderampe kaufen. Dies schont auch Deinen Rücken, da der Labrador bis zu 36 kg auf die Waage bringt. Auch das Treppensteigen ist Gift für angeschlagene Gelenke und muss gemieden werden.

  • Um Übergewicht zu vermeiden, sollte die tägliche Futterration gegebenenfalls gekürzt oder auf seniorenfreundliches Hundefutter umgestellt werden. Dieses enthält oft weniger Kalorien und mehr Ballaststoffe, die für eine gesunde Verdauung förderlich sind. Auch mit Leckerchen sollte nun sparsam umgegangen werden.
  • Falls Dein Labrador inkontinent werden sollte, ist dies kein Grund zu verzweifeln. Hundewindeln leisten in diesem seltenen Fall gute Dienste, besonders in der Nacht. Auch saugfähige Welpenunterlagen können einen Platz zum Lösen innerhalb der Wohnung bieten. Eine günstigere Alternative sind Kinderwindeln, in die ein Loch für die Rute geschnitten wird.
  • Tagsüber solltest Du den Hund zusätzlich zu den normalen Spaziergängen häufiger für wenige Minuten nach draußen bringen, damit er sein Geschäft erledigen kann. Wer ein Grundstück hat, kann sich diese kurzen Mini-Spaziergänge sparen und ihn in den Garten lassen.

Was kann ich zu einem langen und gesunden Labrador-Leben beitragen?

1. Züchterwahl

Wie bei jeder anderen Hunderasse können auch bei Labradoren genetisch bedingte Erkrankungen auftreten. Solche Erbkrankheiten gilt es durch eine gute Zuchtauslese zu vermeiden. Darum werden Deckrüden und Hündinnen, die zur Zucht zugelassen werden sollen, auf die verschiedensten Krankheiten eingehend getestet und nur die besten zur Verpaarung eingesetzt.

So wird mit hoher Wahrscheinlichkeit gesunder Nachwuchs gezeugt und Du erhälst einen rundum fitten und agilen Welpen.

Deshalb solltest Du, wenn Du einen Labrador kaufen willst, auf einen seriösen Züchter achten!

Wie kann ich die Lebenserwartung meines Labradors erhöhen?
Wie kann ich die Lebenserwartung meines Labradors erhöhen? Bereits bei der Züchterwahl beeinflusst Du die Lebensdauer Deines Labradors!

2. Ausgewogene Ernährung

Eine gesunde Ernährung kann viel zu einer langen Lebensdauer des Labrador Retriever beitragen. Wer auf die verschiedenen Bedürfnisse des Welpen, Junghund, Erwachsenen und schließlich Senior eingeht, sorgt für eine optimale Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen, ein gutes Wachstum und optimale Unterstützung der Körperfunktionen.

Hochwertiges Futter enthält dabei hauptsächlich Fleisch, gefolgt von Gemüse und Obst. Günstiges Hundefutter enthält hingegen leider häufig sättigende Füllstoffe wie Weizen, die jedoch kaum zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe lohnt sich also.

Wer sich nicht auf die Hersteller verlassen möchte, kann die Futterzusammenstellung auch komplett selbst übernehmen. Beim sogenannten Barfen werden dabei ausschließlich frische Zutaten verwendet, die meistens roh, manchmal auch gekocht oder püriert in den Hundenapf gelangen.

Wichtigster Bestandteil ist auch hier das Fleisch. Dabei wird jedoch nicht nur Muskelfleisch verfüttert, sondern ebenso Knochen, Knorpel, Eingeweide und oft sogar Fell und Blut.

3. Körperliche und geistige Fitness

Der Labrador Retriever wurde ursprünglich für die Jagd gezüchtet und erfreut sich auch als Therapiehund, Blindenführhund und Rettungshund großer Beliebtheit.

Dies ist auf seine Folgsamkeit und hohe Intelligenz zurückzuführen. Um ihn also psychisch und physisch auszulasten, ist Auslauf und Köpfchenarbeit ein unbedingtes Muss.

Der Labrador braucht regelmäßige Bewegung und will mit neuen Aufgaben immer wieder herausgefordert werden. Eine Hundsportart ist optimal für den großen Lauf- und Bewegungsdrang.

Tipp: Schaue Dir diese Seite an: Labrador beschäftigen!

4. Impfungen

Ein Termin pro Jahr (häufig sind die Abstände sogar größer) und der Hund ist vor gefährlichen Krankheiten geschützt. Es muss nicht zu viel geimpft werden, aber Du solltest darauf achten, welche Impfungen wirklich notwendig und sinnvoll sind!

Viele dieser Infektionen verlaufen sehr schmerzvoll und langwierig, einige können sogar zum Tode führen.

Erspare Deinem Hund unnötiges Leid und Schmerzen und nimm Impftermine immer wahr.

5. Kastration

Hündinnen haben anscheinend den größten Nutzen von einer frühzeitigen Kastration (vor oder nach der ersten Läufigkeit), da dieser Eingriff Tumoren am Gesäuge vorbeugt und auch Entzündungen der Gebärmutter erfolgreich verhindern kann. Dieser Eingriff ist zur Lebensverlängerung jedoch sehr umstritten. Statistisch gesehen ist der Erfolg eher gering.

Doch auch die Rüden profitieren angeblich von einer Kastration. Für beide Geschlechter wird eine bis zu 2 Jahre längere Lebensdauer nach diesem Eingriff prophezeit. Auch diese Aussage ist nicht eindeutig wissenschaftlich belegt. Es ist sehr wahrscheinlich das dies eine falsche Annahme ist. – Daher ist die Kastration sehr umstritten!

Ein Labrador kann mit ein paar Tricks ein hohes Alter erreichen.
Ein Labrador kann mit ein paar Tricks ein hohes Alter erreichen und damit seine Lebenserwartung erhöhen.

6. Wurmkuren und Flohbehandlungen

Sie sind eklig, unangenehm und verursachen Durchfall, Jucken und schlimmere Probleme, wenn sie unbehandelt bleiben: Parasiten. Jeder Hund wird früher oder später von diesen Plagegeistern heimgesucht und muss entsprechend behandelt werden.

Wenn Du also einen Befall beim Labrador bemerkst, gilt es umgehend einen Tierarzt aufzusuchen. Meistens ist die Bekämpfung dieser Schädlinge schnell und problemlos. Doch auch ohne ersichtlichen Befall können regelmäßige Floh- und Wurmkuren im Jahr helfen, den Hund gesund zu halten.

7. Zahnstein vorbeugen

Zahnstein sieht nicht nur unschön aus, sondern sorgt auch für erhebliche Probleme. Der hartnäckige Belag führt nicht selten zu Fressunlust und verursacht Zahnfleischentzündungen im Mundraum.

Keime können durch diese Entzündungsherde in den Blutkreislauf gelangen und sich so im ganzen Körper ausbreiten. Organschäden sind mögliche Folgen.

Am besten Du beugst dem Zahnstein von Welpenbeinen an mit dem richtigen Futter oder Futterbeigaben vor. Oder lass den Hund im Erwachsenenalter regelmäßig beim Tierarzt untersuchen und bei Bedarf den Zahnstein entfernen. Durch artgerechtes Futter wird die Zahnsteinbildung übrigens minimiert und womöglich auch nie ein Problem sein.

8. Seniorensprechstunde beim Tierarzt

Augenprobleme, Gelenkschmerzen, Hüftdysplasie … Die möglichen Erkrankungen im Alter sind vielfältig. Wer seinen alternden Labrador mindestens einmal im Jahr zu einer Vorsorgeuntersuchung in die Tierarztpraxis bringt, hilft dabei, Infektionen, Erkrankungen und Altersbeschwerden rechtzeitig zu diagnostizieren und behandeln oder abmildern zu können.

Je eher dabei eine Therapie eingeleitet wird, umso vielversprechender sind die Heilungschancen. Dies gilt auch für Krebs, der bei alten Hunden verstärkt auftritt und eine der Hauptursachen für den Tod der Vierbeiner darstellt. Darum wird der Tierarzt auch eine entsprechende Krebsvorsorge bei diesen Terminen vornehmen.

Wichtig: Zu diesen Vorsorgeterminen solltest Du auch dann gehen, wenn der Hund gesund und munter erscheint.

9. Tägliche kurze Gesundheitskontrollen

Binde kleine Kontrolluntersuchungen in die tägliche Pflege des Labradors mit ein. So kannst auch Du Veränderungen am Hund schnell entdecken und im Ernstfall handeln, bzw. in die Tierarztpraxis fahren. Achte beispielsweise auf folgende Auffälligkeiten:

  • Haarausfall
  • Schuppen oder Verkrustungen auf der Haut
  • Zecken und anderer Parasitenbefall
  • Wunden, Entzündungen, Rötungen
  • Fremdkörper (vor allem an den Pfoten und im Maul)
  • Sekrete aus Nase, Augen, Ohren
  • Durchfall/Verstopfung
  • Stinkende Ohren, verstärkter Ohrenschmalz
  • Rissige und trockene Pfoten
  • Schwellungen und Beulen unter der Haut

10. Ein hundefreundliches Zuhause

Giftstoffe Hund Lebenserwartung
Eigentlich selbstverständlich: Giftstoffe gehören ausserhalb der Reichweite von Hunden!

Der Labrador ist mit bis zu 60 cm Stockmaß recht groß und kann viele Gegenstände im Haushalt mühelos erreichen. Räume darum zerbrechliche oder giftige Dinge aus seinem Bewegungsradius oder sichere Gefahrenquellen entsprechend ab.

Bedenke außerdem, dass der Hund oft mühelos einen einfachen Gartenzaun überspringen kann. Plane eine entsprechende Höhe darum bei der Gartengestaltung mit ein. Auch ein Balkongeländer ist kein wirkliches Hindernis für den Labrador und Hunde unterschätzen Höhen oft.

11. Risiken unterwegs vermeiden

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Für den Transport im Auto empfehlen wir eine Hundebox!

Viele Hunde lieben das Autofahren, sollten dort aber entsprechend gesichert werden. Ein Hundegurt mit doppelter Anbindung für den Rücksitz kann gute Dienste leisten, jedoch ist der Labrador recht schwer und er könnte sich trotz Gurt bei einem Unfall verletzen. Besser ist eine Transportbox im Kofferraum, die quer zur Fahrtrichtung ausgerichtet wird. Sie bietet dem Hund und anderen Insassen den größtmöglichen Schutz.

An viel befahrenen Straßen und in der Stadt sollte der Labrador außerdem immer angeleint geführt werden. Du schützt so Deinen Vierbeiner und andere Verkehrsteilnehmer. Abgeleint werden kann der Hund hingegen auf weiter Flur, einem großen Grundstück oder in einem Hundepark.

Abrufbar sollte er allerdings sein sowie gelernt haben, dass er unterwegs nichts aufheben und fressen darf (Giftköder). Sei ebenfalls umsichtig beim Kontakt zu unbekannten anderen Vierbeinern. Es könnte zu Beißereien kommen und auch Krankheiten sind durch Hundekontakt übertragbar.

12. Hygiene

Hundezubehör sollte regelmäßig gereinigt werden, damit Parasiten keine Chance zur Ausbreitung haben und auch Keime effektiv bekämpft werden.

Pflege, wasche oder reinige darum folgende Ausstattung in bestimmten Zeitintervallen:

  • Leine, Geschirr, Halsband
  • Kotschaufel
    Hundekorb/Hundebett (bei mindestens 60°C waschen)
  • Wassernapf/Futternapf (mit heißem Wasser spülen)
  • Transportbox und Decken im Auto
  • Pflegeutensilien, wie Kämme und Bürsten (ggf. ersetzen)

Mein Labrador stirbt – Abschied nehmen – Regenbogenbrücke

Soll mein Hund Zu Hause oder in der Praxis sterben?

Mein Labrador stirbt und geht über die Regenbogenbrücke
Mein Labrador stirbt und geht über die Regenbogenbrücke

Obwohl wir wissen, dass die gemeinsame Zeit mit dem Vierbeiner begrenzt ist, trifft es die meisten Besitzer dennoch wie ein Schlag, wenn es schließlich heißt, Abschied zu nehmen.

Und dieser erfolgt leider häufig in einer Tierarztpraxis. Ist es eigentlich schon hart genug, den gelebten Labrador gehen zu lassen, so wird das Lebewohl in einer kühlen und sterilen Praxis oder Klinik noch zusätzlich erschwert.

Frage Deinen Tierarzt darum, ob er auch Hausbesuche vornimmt und die Euthanasie bei Dir zu Hause vornehmen kann.

So fällt die Fahrt in die Praxis weg, Du kannst in Ruhe Abschied nehmen und trauern und auch der Hund fühlt sich in seinem Zuhause sicherer. Seine Familie schenkt ihm Geborgenheit und er ist in der Regel viel entspannter.

Schön, wenn Du beim letzten Gang Deines Labradors dabei bist und ihn bis zur Regenbogenbrücke begleitest. Es ist sicherlich kein Abschied für immer. Er wird am Ende der Brücke bestimmt sehnsüchtig auf Dich und sein Rudel warten.


7 Tipps für den traurigen Termin beim Tierarzt

Es ist schon schlimm genug, dem eigenen Vierbeiner beim Tierarzt Lebewohl zu sagen. Damit es an dem Tag keine bösen Überraschungen gibt und der Abschied ein klein wenig leichter fällt, kannst Du vorausschauend planen und Dir vor dem Termin einige Gedanken machen.

1. Die Fahrt zum Tierarzt

Der Tag wird sehr emotional. Da ist es womöglich keine gute Idee, wenn Du Dich selbst hinters Steuer setzt. Es könnte Dir schwer fallen, Dich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren. Nimm eine Person mit, die nicht nur Chauffer an dem Tag spielt, sondern Dir auch emotional zur Seite stehen kann. So schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe.

2. Was passiert im Anschluss?

Da der Termin in den meisten Fällen im Voraus geplant ist und nicht überraschend erfolgt, solltest Du Dir überlegen, was Du anschließend mit dem Labrador machen möchtest. Soll er in der Praxis bleiben oder nimmst Du ihn mit nach Hause? Bringst Du ihn zum Bestatter oder möchtest Du ihn einäschern lassen? Tierärzte arbeiten manchmal mit einem Krematorium oder Bestatter zusammen, die das Tier abholen und das Prozedere übernehmen.

3. Terminabsprache

Damit Du nicht lange warten musst, erwähne bei der Terminabsprache, dass der Labrador beim Besuch eingeschläfert wird. Oftmals wird Dir ein Termin außerhalb der regulären Sprechstunde angeboten oder Du wirst bevorzugt behandelt und musst nicht im Wartezimmer sitzen.

4. Bezahlung

Bei den meisten Tierärzten wird im Anschluss an den Termin gezahlt. Dies ist nach der Euthanasie unschön, wenn Du womöglich verweint aus dem Behandlungszimmer kommst und vielleicht noch Deinen toten Hund auf dem Arm trägst. Bitte um eine Bezahlung im Voraus oder auf Rechnung falls möglich.

5. Was passiert beim Einschläfern?

Lasse Dir beim Tierarzt den Vorgang der Euthanasie erklären und welche Abläufe es gibt. So kommt es nicht zu Überraschungen und Du bist im Bilde, was genau gerade passiert und warum.

6. Zeit zum Abschied nehmen?

Das Einschläfern wird häufig in einem separaten Raum vorgenommen. Beispielsweise im OP, wenn gerade keine operativen Termine anstehen. Der Hintergrund: Die regulären Behandlungs- und Sprechzimmer bleiben frei für andere Patienten, Termindruck wird vermieden und Du hast ausreichend Zeit, anschließend von Deinem Hund Abschied zu nehmen, zu weinen und Dich wieder  zu sammeln. Frage darum nach, ob Dir nach der Euthanasie Zeit zum Abschied nehmen gegeben wird.

7. Der Hund soll mit nach Hause

Wer seinen Hund wieder mit nach Hause nehmen möchte, sollte eine Decke zum Termin mitbringen, in die der Hund eingewickelt werden kann. Ein schöner Nebeneffekt: Wird der Labrador während des Einschläferns darauf gebettet, hat er noch den vertrauten Geruch von zu Hause in der Nase. Bedenke auch, wie Du den Vierbeiner wieder ins Auto bekommst. Ein ausgewachsener Labrador wiegt gut und gerne fast 40 kg. Schaffst Du das alleine, kann jemand vom Personal behilflich sein oder kann Dich jemand zum Termin begleiten?


Sage Deinem treuen Freund Lebewohl

Begleite Deinen treuen Freund unbedingt zum Termin und verlasse nicht das Behandlungszimmer. Viele Tierärzte berichten, dass die tierischen Patienten Panik ohne ihre Besitzer bekommen und in ihren letzten Momenten panisch nach den geliebten Menschen Ausschau halten.

Besser wäre es, Du streichelst und redest mit Deinem Hund und dankst ihm für die tolle Zeit. Du musst auch gar nicht bis zum letzten Atemzug dabei bleiben, aber zumindest so lange, bis die Narkosespritze Wirkung zeigt und der Hund eingeschlafen ist. Danach kannst Du rausgehen und erst wiederkommen, wenn es vorbei ist.

Das Reden mit dem eigenen Tier und das Abschied nehmen ist auch für Dich emotional wertvoll und hilft bei der Verarbeitung und Bewältigung des Ereignisses.


Für Unentschlossene: Die Einäscherung

Vielleicht kam der Tod Deines Vierbeiners ganz plötzlich oder Du bist Dir nicht sicher, wie Du mit den sterblichen Überresten verfahren möchtest? Eine Einäscherung verschafft Dir Zeit in Ruhe zu überlegen. 

Außerdem hast Du vielfältige Möglichkeiten, was anschließend mit der Urne geschehen soll. Diese gibt es übrigens nicht nur in der tristen und deprimierenden Variante, sondern beim Tierbestatter und in Onlineshops findest Du viele tolle Modelle in unterschiedlichen Formen und Farben. Selbst in Hundeform.

Eine besondere Variante sind Aschebilderrahmen. Während die Überreste in einem Kasten auf der Rückseite Platz finden, kann vorne ein Bild des Vierbeiners eingeschoben werden.

Es gibt auch Urnen für draußen, beispielsweise in Kugel oder Herzform, die absolut witterungsbeständig sind und sich schön in den Garten oder auf dem Balkon integrieren lassen. Selbst Mini-Urnen gibt es, in die nur eine kleine Teilasche eingefüllt wird.

Du kannst die Asche auch verstreuen oder auf einem Tierfriedhof oder im Tierfriedwald beisetzen lassen. Ebenso denkbar ist Schmuck aus der Asche fertigen zu lassen oder Erinnerungskristalle.

Mehr zu diesen Optionen liest Du weiter unten.


Darf ich den Labrador zu Hause beerdigen?

Du hast verschiedene Möglichkeiten, den Hund beisetzen zu lassen. Du kannst den Vorgang selbst in die Hand nehmen und planen, oder einen Fachmann vom Tierbestattungsinstitut zurate ziehen.

1. Den Labrador auf dem Tierfriedhof begraben

Tierfriedhof - Letzte Ruhestätte für den Labrador
Tierfriedhof – Letzte Ruhestätte für den Labrador

Tierbestatter und Betreiber des Tierfriedhofs helfen Dir bei der Auswahl der richtigen Bestattungsart (Sarg/Urne) und gehen gerne auf Deine individuellen Wünsche für den Grabplatz ein.

Dieser lässt sich nämlich nach Belieben gestalten und sogar mit einem Grabstein für den geliebten Vierbeiner versehen.

Wurde der Labrador kremiert, kannst Du Dir die Asche auch aushändigen lassen.

2. Die Bestattung im Tierfriedwald

Eine Alternative zum Friedhof ist der Tierfriedwald. Hier gibt es keine typische Friedhofsatmosphäre, die für einige deprimierend und traurig anmuten kann. Verstorbene Haustiere werden stattdessen in einem dafür vorgesehenen Waldstück unter Bäumen begraben. Grabschmuck gibt es keinen. Einzig eine kleine Plakette am Baum verrät, dass hier ein Tier vergraben liegt. Natürlich weißt Du als Besitzer die Baumnummer Deines Labradors und kannst bei einem Waldspaziergang dort vorbeigehen

3. Meinen gestorbenen Labrador im Garten begraben

Meinen Labrador im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?
Meinen Labrador im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?

Der Labrador ist ein sehr großer und kräftiger Hund. Die Bestattung im Garten kann sich darum etwas schwierig gestalten.

Während kleine Hunde für viele Behörden kein Problem darstellen, empfiehlt es sich beim Labrador hingegen genau beim zuständigen Ordnungsamt nachzufragen, wie und unter welchen Bedingungen der Hund im eigenen Garten begraben werden darf.

So vermeidest Du spätere Probleme, wenn Du den Vierbeiner wegen der Hundesteuer abmelden willst. In der Regel erhälst Du aber eine Genehmigung, wenn gewisse Auflagen eingehalten werden.

  • Es muss sich bei dem Grundstück um Privatbesitz handeln
  • Der Garten darf nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen
  • Der Hund muss in Material gewickelt werden, das leicht verrottet
  • Er muss mindestens mit 50 cm Erde bedeckt werden
  • Dein Labrador darf nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gestorben sein

Einfacher ist es hingegen, den Hund zunächst einäschern zu lassen und anschließend im Garten beizusetzen. Der benötigte Platz ist erheblich kleiner und es müssen keine Vorschriften beachtet werden. Du kannst die Asche auch verstreuen oder im Haus aufbewahren.

4. Biologisch abbaubare Urne mit Samen – aus meinem Labrador wird ein Baum

Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/
Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/

Eine Sonderform sind Urnen, die sich im Erdboden zersetzen.

Dabei enthalten diese einen Baumsamen, der sich von der Asche und dem umliegenden Erdboden nährt und aus den einstigen Überresten des Hundes einen wundervollen Baum entstehen lässt.

Ein schöne und bleibende Erinnerung für viele Jahre oder gar Jahrzehnte.

Mehr Infos

Gibt es Alternativen?

Labrador als Tierdiamant – Diamanten der Liebe

Es ist möglich, aus der Asche des Hundes einen synthetischen Diamanten herzustellen. Dieser lässt sich in ein Schmuckstück einsetzen und anschließend tragen. Eine Erinnerung für die Ewigkeit, allerdings auch ein sehr kostspieliges Unterfangen.

Der Herstellungsprozess hat seinen Preis.

Beim Tierarzt

Wer den Hund nicht begraben kann oder will, darf seine sterblichen Überreste in der Tierarztpraxis belassen. Von dort wird er schließlich von der Tierkörperbeseitigung abgeholt und aus Seuchenschutzgründen kremiert.

Aschemedaillon

Eine kleine Menge der Asche wird nach dem Verbrennen in ein Medaillon gefüllt. So kannst Du den geliebten Vierbeiner immer nah an Deinem Herzen tragen.


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Pfotenabdruck / 3D Abdruck

Sehr schönes Andenken, dass bereits zu Lebzeiten angefertigt werden kann. Einfach die Pfote auf ein Stempelkissen oder in Farbe tauchen und auf Papier, Pappe oder ein anderes geeignetes Material drücken. Anschließend Rahmen und schon ist ein tolles Erinnerungsstück geschaffen. Auch geeignet als gemeinsamer Spaß mit Kindern,die ihre Hände oder Füße ebenfalls verewigen können.

Ebenfalls denkbar: Ein Pfotenabdruck in Ton oder einem speziellen Formschaum. Hierfür gibt es spezielle Kits im Onlinehandel zu kaufen oder Du lässt Dich in einem Bastelladen beraten.

Wer es sehr elegant und plastisch mag, kann auch einen 3D Abdruck in Erwägung ziehen. Komplette Abdrucksets können ebenfalls online erworben werden. Der entstandene Gipsabdruck kann anschließend bemalt werden und einen Ehrenplatz bekommen.

Nach dem Tod des Tieres sind solche Andenken ebenfalls umsetzbar. Manchmal bieten Tierbestatter diesen Service an und händigen den Abdruck später aus.

Schmuck aus Hundehaaren

Wer kennt es nicht: Labradore sind kleine Haarmonster und verlieren eigentlich das ganze Jahr über sehr viel Fell. Dies kann aber auch einen positiven Effekt haben. Aus den frisch (!) ausgekämmten Haaren lassen sich tolle Schmuckandenken fertigen.

Je nach gewünschtem Objekt braucht der Hersteller eine unterschiedliche Haarmenge. Daraus lassen sich Ketten, Ohrringe, Anhänger oder Armbänder fertigen.

Wer möchte, kann die die Hundehaare auch mit Schafwolle mischen lassen. Dann sind sogar Handschuhe, Socken, Schals oder Pullover möglich.

Natürlich können auch kleinere Mengen verwendet werden. Künstler können beispielsweise einige wenige Haare in durchsichtige Perlen oder Anhänger einschließen oder sie werden in ein Medaillon gefüllt.

Du musst damit nicht warten, bis der Labrador über die Regenbogenbrücke gegangen bist, sondern kannst schon vorher solchen tierischen Schmuck tragen.

Erinnerungskristalle

Ein Tierdiamant ist sehr teuer. Eine günstigere Variante stellen Erinnerungskristalle dar. Dazu wird ein wenig Asche des Hundes benötigt. Haare gehen alternativ aber ebenso. Das Material wird mit Glas gemischt und zu Kristallen verschmolzen. Verschiedene Formen und Größen sind möglich. Dieses elegante Erinnerungsstück fügt sich unauffällig in Deine Wohnungseinrichtung ein.

Fotobuch oder Fotoalbum

Wir haben gefühlte Millionen Fotos auf dem Mobiltelefon oder in der Cloud. Ausgedruckt werden diese Erinnerungen aber nur noch selten. Schade eigentlich.

Warum nicht als Andenken ein Album vom Labrador Retriever erstellen. Online als Fotobuch gestaltet oder per Hand eingeklebt in ein schönes Album. Mit all den tollen Fotos vom Labbi als Welpen, all den Urlauben, Ausflügen und sonstigen Erlebnissen. In Onlineshops findest Du auch Eintragbücher und Dog-Diaries.


Wenn Kinder trauern

Der Tod des Haustieres ist ein schwerer Einschnitt im Leben eines Kindes. War der Vierbeiner doch immer da und Spielgefährte und Kumpel in einem.

Während Kleinkinder noch keine konkrete Vorstellung von Tod und Endgültigkeit haben, nehmen sie es nach kurzer Zeit als gegeben hin, dass der Vierbeiner nun “weg” ist. Sie reden womöglich ab und an über den Labrador oder stellen ein paar Fragen.

Bei älteren Kindern ist dies ganz anders. Sie trauern richtig und wissen oft nicht wie sie diese Gefühle ausdrücken sollen, die sie vielleicht noch nie zuvor erfahren haben. Es kann helfen, wenn Du ehrlich bist, Fragen kind- bzw. altersgerecht beantwortest und selbst ebenfalls Trauer und Tränen zulässt. Deine Kinder werden sich verstanden fühlen und mit dem Thema besser umgehen können.

Kindergarten und Grundschulkinder gehen das Thema Tod sowieso oft unbeschwerter und lockerer an, da sie noch keinerlei Erfahrungen mit Verlust machen mussten. Sie begreifen dennoch die Ernsthaftigkeit.

Äußert eines Deiner Kinder den Wunsch beim Tierarzt dabei zu sein oder den Hund anschließend noch einmal zu sehen oder zu beerdigen, nimm solche Anfragen ernst und überlegt gemeinsam, was machbar ist.

Mit Deinen Kindern kannst Du Abschied nehmen, indem ihr:

  • Den Hund gemeinsam ein letztes Mal streichelt.
  • Ihn gemeinsam beerdigt.
  • Einen schönen Platz für seine Asche aussucht.
  • Einen Stein als Grabstein bemalt und gestaltet.
  • Blumen pflückt oder einen Kranz flechtet.
  • Eine Kerze anzündet.
  • Ein Bild aufstellt.
  • Ein einfarbiges Bettlaken bemalt und den Hund darin beerdigt.
  • Ein Bild malt oder einen Abschiedsbrief schreibt.
  • Einen kleinen Karton mit Erinnerungsstücken des Labradors beerdigt (Leine, Spielzeug etc.). Als symbolischer Abschied, sollte der Hund nicht beigesetzt werden.

Wie alt ist Dein Labrador (geworden)? Bitte hinterlasse einen Kommentar und erzähle von Deinem Hund!

Dieser Beitrag hat 35 Kommentare

  1. Herbert

    Wir haben unseren geliebten Lappi am 29.April einschläfern müssen. Sie hat fast nicht mehr alleine aufstehen können und nicht mehr gespührt wenn sie Ihre Bedürfnisse verrichten muß. Die ganze Familie ist sehr traurig und betroffen.Unser Trost ist das sie fast acht wunderschöne Jahre bei uns gehabt hat und ein schönes gute Leben mit viel Freiheit und vielen Steicheleinheiten wir sind froh sie gehabt zu haben. Jetzt ist noch dazu gekommen das unser Kater Moritz den der Lappi von klein auf sehr ins Herz geschlossen hat und ihn wie eine Mutter behandelt hat zwei Tage darauf verschwunden ist und nicht mehr nach Hause kommt.Haben wir auf was vergessen oder falsch gemacht?

    1. LabradorSeite.de

      Hallo Herbert!

      Ihre Zeilen zu lesen macht traurig. Jeder, der einmal ein geliebtes Haustier hat gehen lassen, weiß, was Sie gerade durchmachen. Aber Sie hatten viele wunderschöne Jahre zusammen mit Ihrer Hündin und somit bestimmt auch viele schöne Erinnerungen.
      Ich glaube nicht, dass Sie etwas falsch gemacht haben. Warum Moritz weggelaufen ist, vermag ich nicht zu sagen, es kann einfach nur ein Zufall sein. Ist er Freigänger? Vielleicht ist er irgendwo in der Nachbarschaft versehentlich eingesperrt worden? In einer Garage oder Keller?

      Ich wünsche Ihnen viel Kraft in der nächsten Zeit und drücke die Daumen, dass Ihr Kater wieder auftaucht oder vielleicht schon wieder nach Hause gekommen ist.

      Liebe Grüße,
      Vanessa

      1. Herbert

        Eine Katzen kennerin sagte zu mir der Kater Moritz sucht den Lappi weil sie so sehr einander hingen. Der Kater war sonnst jeden Tag zu Hause ging immer wieder raus in Garten, war aber sehr ängstlich und ging keinen zu. Deshalb glaube ich und hoffe das er wieder kommt. Wir hätten ihn warscheinlich Abschied nehmen lassen sollen von seinen geliebten Lappi.

        1. LabradorSeite.de

          Hallo Herbert!

          Es könnte natürlich sein, dass Ihr Kater den Hund sucht. Hätte er den Lappi noch einmal gesehen, hätte er vielleicht verstanden, dass seine Freundin über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Ich drücke die Daumen, dass Ihr Stubentiger ganz bald wiederkommt.

          Liebe Grüße,
          Vanessa

  2. Thomas

    Unsere Leika ist mittlerweile ca. 11 Jahre bei uns.
    Vor ca. 1 Jahr mußten wir einen Zitzentumor entfernen lassen, dieser wurde jedoch nicht vom TA zur weiteren Untersuchung eingeschickt 🙁
    Mittlerweile bemerken wir in den letzten 2 Wochen das unsere „alte Dame“ inkontinet wird und auch sporadisch Probleme mit den Gelenken bekommt. Wir bereiten uns daher innerlich auf den Abschied vor. Wir möchten halt auch nicht das sie unnötig leiden muss. Dankbar für die ganzen Jahre werden wir ihr die Zeit so liebevoll, wie bisher auch, gestalten.
    Die Erinnerung an all die Freude und den Spaß mit ihr überwiegt die Gedanken an den Verlust der uns treffen wird wenn sie den Gang über die Regenbogenbrücke macht. Aber auch diesen Weg gehen wir gemeinsam in Liebe mit ihr.

    1. LabradorSeite.de

      Hallo Thomas!

      So ein Zuhause wünscht sich sicherlich jeder Hund. Wo er umsorgt und geliebt wird bis zum Schluss. Es ist wunderbar, zu lesen, dass Sie bis zum Ende bei Ihrer alten Dame bleiben werden. So wird sich Ihr Labbi beim Gang über die Regenbogenbrücke sicher und geborgen fühlen.
      Aber denken Sie noch gar nicht so viel über den Abschied nach. Es gibt Hunde mit Inkontinenz, die leben noch lange und auch im Alter sind Gelenkprobleme nicht selten. Also genießen Sie die verbleibende gemeinsame Zeit in vollen Zügen. Egal, wie lang oder kurz diese noch sein mag. Und machen Sie der Hündin einen schönen Lebensabend.

      Ganz liebe Grüße,
      Vanessa

  3. Barbara

    Unser Louis wird dieses Jahr 14 … leider hat er im letzten Jahr sehr viel Zahnstein bekommen da er etwas kaufaul geworden ist. Unser Tierarzt würde das unter Narkose entfernen, meine Angst ist so groß das er die Narkose nicht mehr schafft.. er läuft nicht mehr gut und hat arge Probleme beim Aufstehen…. er ist auch schnell erschöpft deshalb meine Bedenken….ohne Schmerzmittel humpelt er sehr so das wir ihm das jetzt kontinuierlich geben…. sein Herz ist ja nicht mehr das jüngste und ich mach mir wirklich Sorgen das er nicht mehr aufwacht.. wIe sind eure Erfahrungen…

    1. LabradorSeite.de

      Hallo Barbara!

      Da hätte ich bestimmt die gleichen Bedenken. Schwierig.

      Wie geht es Louis denn mit dem Zahnstein? Behindert er ihn enorm? Oder befürchtet der Arzt, dass sich dadurch noch zusätzliche andere Probleme ergeben? Wie schätzt er das Risiko ein? Falls Louis gut frisst und abgesehen von seinen Altersbeschwerden sonst guter Dinge ist, dann muss der Zahnstein in dem Alter vielleicht nicht unbedingt entfernt werden. Ansonsten eventuell eine Zweitmeinung einholen? Ich habe damit leider keine Erfahrungswerte, aber vielleicht meldet sich noch jemand zu Wort.

      Oder die fragst in einem Hunde- oder Labradorforum nach. Wie etwa diese hier:

      https://forum.hundund.de/labrador-retriever/
      http://www.retriever-pfotenfreunde.de/

      Dort erreichst Du mit deiner Frage vielleicht mehr Hundefreunde.

      Gute Besserung an Louis,
      Vanessa

  4. Michaela

    Im Juni diesen Jahres dachten wir eigentlich unser Labrador-Prinzessin Tara schafft es auch nicht mehr lange, sie fraß nicht mehr und ist nicht mehr aufgestanden und hat am Leben kein Anteil mehr genommen. Wir hatten eigentlich schon den Tierarzt gerufen und uns Nachmittags jedoch dazu entschlossen, so lange sie keine Schmerzen hat, dass Sie allein über die Regenbrücke gehen darf und was soll ich sagen, sie hat sich im Laufe der nächsten Tage wieder ins Leben gekämpft. Dazu muss ich sagen, dass Sie Niereninsuffizienz fast im Endstation hat. Sie hat sich allerdings wieder so gut berappelt, dass wir mit Ihr eine Woche in den Urlaub fahren konnten. Davon haben wir zwei Tage an einem schönen klaren See verbracht, in dem sie auch tatsächlich wieder Schwimmen gegangen ist. Danach ist uns aufgefallen, dass sie viel besser laufen konnte. Zuhause angekommen, habe ich sofort gegoogelt, ob es in unserer Gegend Hundeschwimmtherapien gibt und was für ein Glück es gibt eine Praxis. Sie bekommt jetzt seit 2 Monaten, zweimal wöchentlich eine Schimmtherapie mit anschließender Massage und Lasertherapie. Und die Praxis hat uns empfohlen, das wir eine Heel-Nierenkur über den Tierarzt ihr verabreichen sollen. Was soll ich sagen, nach 5 Wochen haben sich ihre Nierenwerte um 25 % verbessert und sie strahlt wieder soviel Lebensfreude aus und kann so gar wieder rennen, so dass wir im Moment überglücklich sind und vor allem froh, dass wir den Arzttermin für die Regenbogenbrücke wieder abgesagt haben. Sie ist am 09.10.2019 mittlerweile 16 Jahre geworden und ist noch immer ein gute Laune Mädchen.
    Ich möchte damit auch allen den Weg für alternative Behandlungsmethoden aufweisen, dass es bei Problemen im Bewegungsapparat zusätzlich zum Schmerzmitteln Behandlungsoptionen gibt.

    1. LabradorSeite.de

      Hallo Michaela!

      Was für ein toller Beitrag! Danke für die super Hinweise und es ist schön zu lesen, dass Eure Tara sich noch einmal so richtig zurückgekämpft hat und wieder so viel Lebensfreude ausstrahlt. Was für ein Glück, dass Ihr euch anders entschieden hattet und den Termin im Juni abgesagt habt.
      Herzlichen Glückwunsch nachträglich an Tara und ich wünsche Euch noch eine schöne gemeinsame Zeit 🙂
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  5. Gabriele

    Meine Labidame ist 9 1/2 Jahre alt und zum Teil verspielt wie ein Welpe. Hätte sie nicht eine angegraute Schnauze, sähe man ihr die Jahre nicht an. Sie wird immer schmusiger und ist mein großer Sonnenschein. Ich hoffe, dass ich noch viele Jahre mit ihr habe. Ihr Vorgänger musste mit knapp 10 Jahren eingeschläfert werden. Es war eine Erlösung für ihn und eine schreckliche Zeit für mich.
    Euch allen alles Gute für eure Wuffis.
    Gaby

    1. LabradorSeite.de

      Hallo Gabriele!

      Schön, dass Deine Labbidame noch so verspielt ist. 🙂
      Ich hoffe, Ihr zwei habt noch viele schöne Jahre zusammen.

      Genießt jeden Augenblick,
      Vanessa

  6. Gabriele

    Danke Dir Vanessa!

  7. Volker Müller

    Ich wohne auf dem Land am Fusse der Anden in Argentinien und habe hier in meinem Haus die letzten 12 Jahre allein mit Felix, meinem Labrador, verbracht. Labradore sind sehr populäre Hunde in Argentinien, besonders die braunen („chocolate“). Mein erster Labrador starb trotz aller Impfungen im Alter von nur sechs Monaten an dem gefürchteten Parvovirus. Der zweite – ein Halbbruder von Felix – wurde vor meinen Augen von einem LKW überfahren.
    Dann kam Felix, der es nicht immer leicht hatte: Nach einem Jahr musste ihm ein Zeh amputiert werden, der sich infolge einer Verletzung bakteriell entzündet und das Knochengewebe angegriffen hatte. Mit Mühe und Not überlebte er dann vor drei Jahren den Angriff einer hochgiftigen Jaraca-Schlange, er hatte sich zwei Bisse eingehandelt, in die Schauze und in den Oberschenkel. Sein Kopf schwoll extrem an, aber nach zwei Tagen und starken Antibiotika hat er dan die Kurve bekommen.
    Vor einigen Wochen entdeckte ich einen kirschgrossen Tumor an seinem Zahnfleisch. Bis dahin zeigte er die typischen Symptome einer Mundhöhlen-Krebserkrankung: Gewichtsverlust, veränderte Fressgewohnheiten, Kauprobleme, verstärkte Schleimbildung, weniger Aktivitäten. Der Tumor wurde operativ entfernt, danach schien es ihm besser zu gehen – bis er auch noch eine starke Gastritis bekam und kaum noch frass. Drei Wochen nach der OP kam dann der pathologische Laborbefund – der Tumor war bösartig. Die anschliessende Röntgenuntersuchung zeigte einen starken Metastasenbefall der Lunge – die Diagnose lautete unheilbar.
    Nach 4300 gemeinsamen Tagen und Nächten freute sich Felix auf die abschliessende Fahrt zum Tierarzt, und ich wusste, er würde nicht mehr lebend zurückkommen….Ich brachte es nicht fertig, beim Einschläfern dabei zu sein und fuhr zurück, um sein Grab auszuheben. Es passierte alles wie im Trance. Ich holte ihn ab und beerdigte ihn vor meinem Haus.
    In zwölf Jahren war er immer bei mir, er war meine Familie. Dass er hier ein gutes Leben hatte und trotz seiner Erkrankung immerhin noch ein Lebensalter erreichte, das über dem Durchschnitt für braune Labradore lag, empfinde ich heute als tröstlich. Er war „nur“ ein Hund, aber ohne ihn ist mein Haus leer…….

    1. LabradorSeite.de

      Hallo Volker!

      Dein Leben mit Hunden klingt ja abenteuerlich. Wie hat es Dich denn in diesen Winkel der Welt verschlagen?
      Deine Nachricht hat mich traurig gemacht. So viele Verluste…
      Wie es aussieht hatte Felix ein tolles Leben bei Dir. Und hat sogar einen Schlangenbiss überlebt. Oh Gott! Da habt Ihr ja einiges gemeinsam durchgemacht. Trotzdem hat er ein schönes Alter für einen Labbi erlangt, auch wenn es für uns Besitzer nie lange genug sein kann.
      Dass einzige was mich sehr traurig gemacht hat, war die Tatsache, dass Du in seinen letzten Momenten nicht bei ihm warst. Gerade weil Ihr so viel erlebt habt und er Deine Familie war. Ich kenne dieses Gefühl beim Tierarzt nur zu gut. Es schnürrt einem die Kehle zu und man glaubt, das Herz würde einem zerspringen vor Schmerz. Aber zu wissen, mein Hund liegt da alleine ohne mich und hat niemanden, der ihn verabschiedet und bis zum Schluss hält … das könnte ich nicht. Aber jeder Mensch ist anders und geht damit anders um.
      Ich wünsche Dir jedenfalls ganz viel Kraft für die kommende Zeit und Du hast Felix ja in Deiner Nähe. Das ist sehr schön.
      Vielleicht öffnest Du Dein Herz noch einmal für einen anderen Vierbeiner? Dieses leere Haus ist doch schrecklich, oder? Ich kann ein Haus ohne Tiere irgendwie gar nicht ertragen.
      Alles Liebe und bleib stark,
      Vanessa

  8. sabine lorenzen

    sabine… habe die Seite gerne gelesen, ich hatte Tränen in den Augen. Meine Hündin Laura wird im März 15 Jahre alt. ich habe sie aus einer Beschlagnahmung übernommen , war nur an hundeerfahrene Menschen abzugeben. Ich bin die 3.Besitzerin.Sie kommt aus Ungarn ,hat unzähligen Welpen das Leben geschenkt, ist geschlagen worden, hat eine Kugel in der Wirbelsäule und und und. Keiner kam mit ihr klar. Mein Golden Retriever musste eingeschläfert werden mit 14 jahren. Laura war sieben Jahre alt, als sie zu mir kam. Unerzogen ,dominant,nach zwei Jahren Hundeschule habe ich den besten Labbi den man sich wünschen kann.Nun heisst es bald Abschied nehmen, und das belastet mich sehr,der Tierarzt kommt ins Haus, den das soll in aller Ruhe stattfinden.Aber alte hunde haben viel Liebe zu geben und ich bedanke mich für die Zeit mit ihr,und was für eine tolle Erfahrung für uns beide ,das man im Alter noch viel lernen kann , hast du toll gemacht laura.

    1. LabradorSeite.de

      Hallo Sabine!

      Wunderbar, dass Du am Ball geblieben bist. Die harte Arbeit und die Hundeschule haben sich am Ende also mehr als ausgezahlt. Dein Beispiel zeigt so schön, was sich mit Liebe, Konsequenz und Erziehung alles erreichen lässt. Du hast der Hündin ein schönes zweites Leben geschenkt und dafür ist sie Dir eine tolle Begleiterin. Außerdem zeigt es auch sehr schön, dass es sich lohnt, auch einem älteren Hund eine Chance zu geben. Mit 7 Jahren gehört ein Vierbeiner noch lange nicht zum alten Eisen. Deine Laura ist jetzt schon 15 und war noch so viele Jahre an Deiner Seite.
      Ich wünsche Dir für die bevorstehende Zeit sehr viel Kraft, wünsche Dir aber auch noch viele schöne Momente. Genieße jeden Augenblick.
      Alles Liebe und einen schönen Sonntag,
      Vanessa

  9. sabine lorenzen

    hallo vanessa, schön das du geantwortet hast, noch ist es ja nicht soweit, aber wenn der Tag kommt ist alles grau. laura wird es mir bestimmt zeigen das es nicht mehr geht. ich habe auch einen sehr lieben tierarzt ,denn laura mußte alle vier wochen zum wiegen ,sie hatte für einen labbi einfach zu viel gewicht, da sie in ungarn nur eingesperrt war, ist sie keine sportskanone, außerdem ist sie ein chow-labbi keine arbeitslinie,also kräftiger.ich würde mich freuen wenn der eine oder andere schreiben würde, um erfahrungen über alte hunde auszutauschen.ich werde sicherlich wieder schreiben um euch mitzuteilen wie es uns geht, bis dahin grüße ich alle alten labbis und ihre besitzern lg sabine

    1. LabradorSeite.de

      Hallo nochmal Sabine!
      Natürlich hoffe ich, dass der Tag noch lange auf sich warten lässt. Ich kenne aber das Gefühl, wenn das eigene Tier langsam in die Jahre kommt und man sich anfängt Gedanken zu machen 🙁 Schön, dass Ihr so einen lieben Tierarzt habt. Das ist oft Gold wert!
      Wenn Du Dich mit anderen Labradorbesitzern austauschen willst, dann schaue mal in folgende Foren rein:
      https://forum.hundund.de/labrador-retriever/
      http://www.retriever-pfotenfreunde.de/
      Vielleicht findest Du dort auch noch nette Leute zum Austauschen.
      Wünsche Dir und Laura alles Gute und noch viel schöne gemeinsame Zeit,
      Vanessa

  10. Ines

    Hallo Ines hier,
    Habe den für mich besten Labi überhaupt.
    Meine Tochter ist ausgezogen und mein Sam ist mit seiner 12 Lebenswoche eingezogen.
    Erst hat er mich gefordert und dann ich ihn und jetzt sind wir seit fast 13 Jahren ein Dreamteam.
    All die Jahre war ich bestrebt ein Lächeln in sein Gesicht zu zaubern. Das war natürlich leicht mit Party im Wald oder auf Feld .
    Leider muss ich jetzt täglich u unsere gemeinsame Zeit drosseln ,er weiss nicht
    das starkes abbremsen, springen und sprinten nach dem Ball, ihm einfach nicht mehr gut tun.
    Wir hatten einen schei.. Sommer, er musste 3× operiert werden. Ein Biss von einem Insekt
    hat sich do sehr entzündet, sein Kopf war fast doppelt so angeschwollen, kein Antibiotika hat angeschlagen. Ich sag nur zum Glück ist diese Odyssee gut ausgegangen.
    Leider wurde mir durch diese Erfahrung noch bewusster, “ der Tag wird kommen “
    All eure Kommentare sorgten für Tränen in meinen Augen.
    Aber es hat mir auch geholfen, jetzt schon Vorbereitungen für diesen schlimmen Tag zu treffen.
    Da ich weiß ,ich würde meinen Freund nicht leiden lassen wollen.,aber wegen der Traurigkeit wäre ich so gelähmt.
    Ich könnte ,glaube ich nicht mal zum TA fahren.
    Ines

    1. LabradorSeite.de

      Hallo liebe Ines!

      Ich wünsche Dir, dass dieser Tag noch in weiter Ferne liegt.
      Genieße einfach Eure gemeinsame Zeit und macht sie schön und erinnerungswürdig.
      Klar, dass ihm Sprünge etc. nicht mehr gut tun, aber auf der anderen Seite ist es doch schön, dass er scheinbar noch voller Tatendrang ist und sich gern bewegt. 🙂
      Ich drücke die Daumen, dass Ihr so eine Odysee nicht mehr durchmachen müsst. Hilfe! Hätte gar nicht gedacht, dass ein Insektenstich sowas hervorrufen kann. Hat der Arzt gesagt, was für ein Insekt das verursacht haben könnte?

      Schönes Wochenende und liebe Grüße,
      Vanessa

  11. daniel

    Hallo, 2003 kam unser erster Labrador….die Liebe zu Hunden hatte begonnen. Ein brauner, damals schon sehr modischer Labrador sollte es werden. Leider war er von Anfang krank, immer wieder. Der gesamte Knochenapparat war lädiert. Aber Gott seid dank, ist er über 12 Jahre geworden und war der Beste. Ein Anfänger Hund par excellence! Dann kam der zweite Labbi. Und dieser ist heute noch immer bei uns und die altersbedingte Gebrechen werden behandelt und zeigt gute Erfolge. Keine Rakete mehr, aber schon nah dran..:-) Eine gute Freundin und vet. Physiotherapeutin hatte mir mal gesagt, dass es ca 2000 gesunde Labrador in ganz Deutschland gibt. Wie schade, dass moderne Hunderassen dies immer wieder zu spüren bekommen müssen.
    Allen wünsche ich ein gutes und langes gemeinsame Leben mit seinem Hund

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