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Warum Erziehung so wichtig ist

Ein Labrador wird bald bei Dir einziehen. Vielleicht sogar ein Welpe. Bestimmt hast Du ein gewisses Bild vor Augen, wie Euer Zusammenleben einmal aussehen wird. Du möchtest vermutlich einen folgsamen Hund, der auf Kommandos reagiert, der ableinbar ist, auf seinen Namen hört und den Du problemlos überall hin mitnehmen kannst. Mehr noch: Du willst einen Alltagsbegleiter und einen Hund, der auf seinen Namen hört. Er sollte freundlich zu Besuchern und anderen Vierbeinern sein und sich an der Leine benehmen können.

Bis Du jedoch so einen Vorzeigehund bekommst, ist harte Arbeit angesagt. Denn gerade im Welpenalter kann so einiges schief gehen, wenn Du nicht konseqzent genug bist. Außerdem musst Du jeden Tag mit dem Labrador üben und während der Pubertät einen langen Atem besitzen. Denn in der Flegelphase testen die Hunde gerne ihre Grenzen und Deine Geduld. Für die Erziehung des Labradors brauchst Du also Durchhaltevermögen, viel Zeit und Geduld. Und natürlich Liebe. Denn harte Strafen haben in der Hundeerziehung nichts verloren. Dafür viel Lob und natürlich das ein oder andere Leckerli.

Beim Training kommt Dir die Verfressenheit des Labradors natürlich zu Hilfe. Denn mit Futter lässt sich der kleine Gierschlund gerne zum Mitmachen hinreißen (kalorienarme Leckerlis verwenden!). Außerdem liegt der Rasse der “will to please” im Blut. Was allerdings nicht bedeutet, dass sich der Welpe von allein erzieht.

Warum es sich lohnt, den Labrador solide zu erziehen

  • Stärkt die Bindung, das Vertrauen und die Kommunikation zwischen Euch.
  • Nicht nur der “will to please” lässt den Labrador mit Freude mitarbeiten. Zeit mit Dir zu verbringen ist einfach das Größte für Deinen Hund. Umgekehrt sollte es genauso sein.
  • Die Rasse ist intelligent und arbeitswillig. Fördere dies und Du bekommst einen zufriedenen und ausgeglichenen Begleiter.
  • Kennt der Hund die Regeln im Zusammenleben mit seinen Menschen, verläuft alles harmonischer und klar strukturiert.
  • Ist der Vierbeiner gut erzogen darf er viel mehr Privilegien genießen. So kann er z.B. mit zum Stadtbummel kommen, darf abgeleint werden, kann mit zu Freunden oder in den Urlaub genommen werden usw.
  • Ein gut erzogener Hund ist überall gern gesehen und auch bei Nachbarn beliebt.

Labrador Erziehung-Tipps für den Umgang mit dem Labrador


Der Labrador gilt als friedlich und aufmerksam. Dennoch ist die richtige Erziehung eine Voraussetzung für den stressfreien Umgang mit dem Hund. Ein Labrador mit fehlender bzw. fehlgeschlagener Erziehung kann eine richtige Herausforderung für „seine“ Menschen und die Nachbarschaft sein.

Ein Hund, der ständig an Schuhen, Möbeln oder Kleidung kaut, den ganzen Tag über bellt oder sich regelmäßig nach dem Selbstbedienungsprinzip die Kekse vom Tisch holt, kann auf Dauer den Hausfrieden beeinträchtigen.

Es lohnt sich daher schon mit dem ganz jungen Hund der Gang in die Welpenschule. Hier lernen die Hunde zuerst den Umgang mit anderen Hunden und Menschen.

Für Welpen im Alter von drei bis sechs Monaten ist es dann an der Zeit, die Hundeschule zu besuchen. Der Labrador lernt hier, Befehle zu verstehen und auf sie richtig zu reagieren. Aber auch die Hundehalter lernen in der Hundeschule einiges darüber, wie sie ihre Hunde kontrollieren können.

Labrador Training, Labrador Erziehung
Die Erziehung des Labradors beginnt schon im Welpenalter. Mit täglichem Training werden die Kommandos schnell erlernt.

Tipps für die Erziehung

Der Rudelführer

Deinem Labrador musst Du von Anfang an klarmachen, dass Du und nur Du der Rudelführer bist, ähnlich wie bei Familien mit Kindern die Eltern immer den Rang der „Rudelführer“ besitzen sollen.

Kleinkinder sollten bei einem erwachsenen Labrador die nachgestellte Rangfolge Position einnehmen, schließlich soll dieser Familienhund die Kinder auch beschützen. Im Laufe der Zeit, wenn die Kinder älter werden, wird sich die Rangfolge auch zwangsläufig ändern.

Die Position des Rangführers ist dennoch entscheidend. Du musst den Ton angeben und das Geschehen bestimmen. Nur so kannst Du sicherstellen, dass Dein Vierbeiner Dir nicht ständig auf der Nase herumtanzt. Gleichzeitig musst Du durch Dein konsequenzes und verlässliches Verhalten dem Labrador die Sicherheit geben, die er braucht.

Wichtige Regeln

Labradorerziehung - Konsequenz
Konsequenz ist das A und O in der Labradorerziehung.

Damit Du erfolgreich die Position des Rudelführers einnimmst, musst Du Regeln aufstellen. Das gilt für alle Hunderassen, dennoch für Labradore im besonderen Maße. Labradore sind nämlich kluge Tiere und werden immer wieder versuchen, durch welche Tricks auch immer, sich durchzusetzen.

Welche Regeln Du aufstellst, bleibt natürlich allein Dir überlassen. Ob Du das Schlafzimmer für den Labrador zur Tabuzone erklärst oder ihm das Betteln am Tisch verbieten willst – bringe ihm das von Dir gewünschte Verhalten einfach bei.

Am Anfang wird Dein Labrador versuchen, weiterhin seinen eigenen Regeln zu folgen. Dies musst Du sofort unterbinden, beispielsweise indem Du ihn mit starrem Blick lange anschaust. Das wirkt oft Wunder. Auch kannst Du ihn ruckartig mit den Fingerspitzen einer Hand berühren oder ihn leicht zur Seite stupsen, was in der Hundesprache einem Verbeißen gleich käme.

Konsequenz als Trumpf

Bleibe immer konsequent und bestehe darauf, dass Dein Labrador die von Dir aufgestellten Regeln auch immer einhält. Das wird Dich einiges an Arbeit und Mühe kosten, aber die Investition wird sich garantiert auch auszahlen.

Fressen als Lebensinhalt?

Wenn es um das Fressen geht, dann bekommt Dein Labrador bestimmt glänzende Augen. Viele Labrador-Besitzer haben das Gefühl, dass es für ihren Liebling nur zwei Lebensinhalte gibt: Fressen und Herumkaspern. Wenn Du nicht aufpasst, wird Dein Labrador alles gierig verschlingen, was ihm halbwegs essbar erscheint.

Als verantwortungsbewusster Hundehalter musst Du immer Stopp Zeichen setzen und den Labrador von unerwünschtem Fressverhalten abbringen. Ein herumliegender Zigaretten Stummel birgt für den allesfressenden Hund Lebensgefahr.

Selbst Schuhe, Möbel, Handys und Spielzeug sind vor den Zähnen dieses Hundes nicht sicher. Wenn es so weit ist, bist Du als konsequenter Rudelführer gefragt. Optimalerweise hast Du Deinem Labrador beigebracht, dass Du an sein Fressen gehen darfst, ohne dass er dies mit einer Protestaktion kontert. Wenn Du ihm jederzeit das „Futter“ aus dem Maul ziehen kannst, dann hast Du alles richtig gemacht.

Natürlich kannst Du Dir die Fresslust des Labradors aber auch zunutze machen. Für ein Leckerli arbeitet Dein Hund sicherlich gerne beim Training mit und Futter ist sein großer Anreiz. Achte aber bitte auf kalorienarme Belohnungshappen oder nutze winzige Leckerlis. Sind die Happen zu groß, ruhig noch einmal durchschneiden/zerbrechen.


Warum brauchen schon Welpen Erziehung?

Es ist nur allzu verständlich. Endlich zieht der tapsige Welpe bei Dir ein und erkundet sein neues Zuhause, da sind schnell alle guten Vorsätze vergessen. Er ist aber auch einfach zu niedlich. Selbst wenn er Dir in die Waden kneift oder sich an Deinen Lieblingsturnschuhen vergeht. Wer kann dem süßen Gesicht schon lange böse sein.

Allerdings wird so ein Labradorkind ruck-zuch groß. Und plötzlich sind diese Verhaltensweisen alles andere als putzig, dafür nervig, kostspielig oder unter Umständen auch schmerzhaft. 

Einen Welpenbonus hat der kleine Labrador also nicht. Erziehung beginnt darum ab Tag 1. Also sobald der Hund bei Dir einzieht. Sei Deinem Welpen ein zuverlässiger Rudelführer. Sprich: Du bist konsequent und reagierst in ähnlichen Situatinen auch immer ähnlich. Dies stärkt das Vertrauen in Dich enorm.

Außerdem kommt der Welpe in einer sehr sensiblen Phase zu seiner neuen Familie. Nie wieder wird Dein Hund so schnell und nachhaltig lernen, wie in seinen ersten Lebensmonaten. Nutze das unbedingt aus und sorge dafür, dass Dein Hundekind so viele positive Erfahrungen wie nur möglich macht und viel kennenlernen darf. Denn leider prägen sich nicht nur schöne Erfahrungen besonders nachhaltig ein, sondern auch die schlechten Erlebnisse.

Womit fange ich an?

Der Welpe muss enorm viel lernen, wenn er zu Dir kommt. Zum einen muss er verstehen, was er darf und was nicht. Ist z.B. das Liegen auf dem Sofa erlaubt? Und auch Leinenführigkeit oder Stubenreinheit wollen gerlernt werden. Genauso wie der Klang des neuen Hundenamens oder die Grundkommandos. Häufig etwas schwierig ist das Training zum Alleinebleiben. Denn Hundekinder sind noch weniger gern vom Rudel getrennt, als ausgewachsene Rassevertreter.

Wichtige wäre, dass gerade die ersten Wochen immer jemand zu Hause ist und der Welpe nie alleine bleiben muss. Dies ist wichtig für die Prägung und Gewöhnung des Hundes. Er muss sich in seiner neuen Rolle und Familie erst einmal zurechtfinden.

Alleine bleiben zu können, kann also ruhig warten. Ebenso wie die Basiskommandos. Dafür hast Du nach der Eingewöhnung noch reichlich Zeit.


Welpen Erziehung: Der 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen. Plus Junghund-Training vom 5. bis 12. Monat

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8 Wochen Trainingsplan für die ersten Wochen. Danach gibt es Junghund Aufgaben für die Monate 5-12

Ein tolles Buch für das erste Jahr zusammen. In dem Buch findest Du wirklich viele hilfreiche und nahezu in jeder Lage anwendbare Tipps und Tricks. Gerade für Hundeanfänger ist dieses Buch zu empfehlen.

Das Buch gliedert sich in Allgemeine Tipps, einen 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen und Trainingseinheiten für Junghunde.

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Welpensprache verstehen lernen.
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Für jede Woche gibt es ca. 8 Aufgaben, wobei es sich um neue Aufgaben (z.B. Übung „Platz“ lernen) oder aber Vertiefungsaufgaben (z.B. Übung „Sitz“ vertiefen) handelt.

Natürlich schafft man nicht immer alle Aufgaben innerhalb einer Woche zu lernen, dann kann man ja einfach so lange in dieser Woche verweilen, bis man „fertig“ ist.

Themen:

  • Allgemeine Tipps
  • Training für die ersten acht Wochen
  • Körpersprache der Welpen
  • Junghund Training ab 5 Monaten
  • Welche Probleme können auftreten + Tipps
  • Notizbuchmöglichkeit zur Lernkontrolle + Dokumentation der Fortschritte

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Alle wichtigen Kommandos und gewünschte Verhaltensweisen werden erklärt, trainiert und dokumentiert.

Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.
Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.

Unter anderem: Stubenreinheit, Kommen auf Ruf und Pfiff, Sitz, Schau, An- und Ableinen, Platz, Verhalten im Café, Anspringen vermeiden, Bei Fuß, Bleib, Zerren an der Leine abstellen, Warten beim Aussteigen aus dem Auto, usw.

Ganz hinten im Buch ist auch ein Plan, welcher als Vorlage für Deine eigenen Notizen dienen kann.

Kurz gefasst: im Buch steht alles drin, was Du im ersten Jahr für die Erziehung des Welpen wissen musst.

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Was muss ich nach dem Welpen Kauf beachten?

Für die ersten Tage des jungen Labrador Welpen Zuhause gilt es, den Tagesablauf so ruhig wie möglich zu gestalten, ganz ohne Hektik oder abenteuerliche Unternehmungen.

So kann sich der Welpe an sein neues Zuhause, an seinen Anführer und den Tagesrhythmus gewöhnen.


Wie bringe ich meinem Labrador seinen neuen Namen bei?

Der Welpe erhält beim Züchter seinen Namen. Dabei erhalten alle Hundekinder eines Wurfs Namen mit dem gleichen Anfangsbuchstaben. Beim A-Wurf erhalten alle Welpen einen Namen mit A, die Namen des B-Wurfs beginnen mit B und so weiter. Dieser vom Züchter ausgewählte Name wird in die Papiere des Hundes eingetragen und natürlich auch in den Stammbaum.

Ob Du diesen Namen beibehälst oder einen anderen Rufnamen wünscht, bleibt Dir allerdings selbst überlassen. Es ist auf jeden Fall meist sehr einfach, einen Welpen an einen anderen Namen zu gewöhnen. Selbst erwachsene Hunde stellen sich oft sehr schnell um.

Es ist wirklich sehr wichtig, dass Dein Labrador auf seinen Namen reagiert, denn es ist wie ein Aufruf zu Aufmerksamkeit. Es soll bedeutet: “Hey, sieh mal zu mir! Jetzt passiert gleich was.”

So klappt es mit dem neuen Namen!

  • Rufe den Hund, wenn es ruhig ist und wenig Ablenkung herrscht.
  • Schnappe Dir kleine Leckerlis als Anreiz. Vielleicht ist für Deinen Welpen auch ein Spielzeug ein großer Anreiz.
  • Ist Dein Welpe satt und zufrieden oder sogar schläfrig, verschiebe die Übung.
  • Rufe das Hundekind laut beim Namen. Klinge freudig und freundlich.
  • Der Welpe schenkt Dir seine Aufmerksamkeit und sieht zu Dir? Wirf ihm ein Leckerchen oder das Spielzeug.
  • Er hat kein Interesse gezeigt? Nicht schlimm. Versuche es noch einmal.
  • Wiederstehe allerdings der Versuchung immer und immer wieder zu rufen. So verliert der Klang des Namens schnell an Bedeutung für den Hund.
  • Übe immer mal wieder. Jeden Tag. Der Welpe wird lernen, dass mit dem Namen etwas Angenehmes verbunden ist (das Leckerli) und Dir gerne seine volle Aufmerksamkeit schenken. Bingo!
  • Außerdem kannst Du den Hund auch im Training immer mal wieder beim Namen nennen. Oder wenn er sein Fresschen bekommt.
  • Eigentlich immer, wenn etwas Tolles, Spannendes, Angenehmes erfolgt. Zeige dem Welpen beispielsweise die Leine und fordere ihn zum Spaziergang auf, z.B. so: “Rex! Zeit für Gassi!”
  • Reduziere nach und nach die Leckerlis. Damit der Hund auch ohne Nascherei noch zuverlässig reagiert.

Wie wird der Labrador stubenrein?

Klicker Training für den Labrador
Das Klicker-Training wird häufig für die Labrador Erziehung eingesetzt.

Schon ab dem ersten gemeinsamen Tag mit Deinem Vierbeiner solltest Du Dich der Aufgabe stellen, ihm Stubenreinheit beizubringen.

In den ersten Wochen solltest Du zu diesem Zweck den Labradorwelpen ständig im Auge behalten. Die Mühe lohnt sich, ansonsten kann sich der Lernprozess sehr lange hinziehen.

Nach dem Fressen muss der junge Hund sofort nach draußen. Auch nach dem Schlafen sollte der Welpe schnell raus, um sein Geschäft zu verrichten. Selbst nachts wäre es gut, ein Auge auf den neuen Mitbewohner zu haben.

Daher ist es ratsam, den Welpen anfangs in der Nähe Deines Bettes, in einem Korb oder einer Kiste schlafen zu lassen. Weil er dort nicht von allein herauskommen kann und weil er sein Quartier nicht beschmutzen möchte, wird der junge Hund winseln und versuchen Dich zu wecken.
Belohne Deinen Welpen, wenn er sein Geschäft auf einer Wiese verrichtet hat. Dies kannst Du mit Worten tun, mit einem Leckerli, mit Spielen oder durch Streicheleinheiten. Bestrafe ihn niemals für vergangene Taten, er wird den Grund für Deine Aufregung nicht verstehen. Hunde leben im Hier und Jetzt. Deine Schelte wird er nicht mit dem Bächlein in der Ecke in Verbindung bringen, welches er vor 5 Minuten gemacht hat.

Du kannst das Training zur Stubenreinheit entscheidend mit beeinflussen, wenn Du es Dir in der ersten Zeit zur Gewohnheit machst, den Welpen alle 2-3 Stunden kurz nach draußen zu bringen. Vor die Haustüre oder in den Garten (falls vorhanden). So steigen die Chancen enorm, dass der kleine Labbi sein Geschäft auch tatsächlich draußen verrichtet. Wer mag, kann sich in der Nacht auch einmal den Wecker setzen. Oder Du gehst kurz vorm Schlafen noch einmal mit dem Welpen raus und direkt nach dem Aufwachen.

Tipp: Hunde Clicker-Box

Hunde Clicker BoxDie Labrador – Erziehung wird mit einem Klicker wesentlich einfacher. Mit dieser Art Knackfrosch bist Du blitzschnell in der Lage Deinem Labrador ein Feedback zu geben.

Dank der 36 in sich geschlossenen Übungseinheiten auf Trainingskarten kannst Du immer und überall mit Deinem Labrador clickern. Das macht nicht nur Spaß, sondern fordert gleichzeitig Körper und Geist des Hundes.

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Was ist in der Box?

Clicker: Dank dem beigelegten extra leicht zu bedienenden Clicker, steht dem sofortigen Training nichts im Weg.

Begleitbuch: Hier werden die wichtigsten Grundlagen erklärt und die häufigsten Fragen zum Clickertraining erklärt.

36 Trainingskarten: Ob Clicker-Basics (5 grüne Karten), Grunderziehung (14 gelbe Karten) oder Tricks (17 blaue Karten): auf jeder Karte eine neue Übung – Schritt für Schritt erklärt.

clicker-box
Clicker Box mit Handbuch, Trainingskarten, Clicker und praktischer Box. Mehr Infos dazu auf Amazon

Die Hunde-Clickerbox ist für Einsteiger ein tolles Gesamtpaket, mit dem man den leichten Einstieg ins Clickern findet.

Clickern ist durchaus auch für ältere Hunde geeignet und macht Tier und Halter Spaß, weil man die Fortschritte so gut beobachten kann. Die Konditionierung auf den Clicker geht relativ schnell und darauf kann gut aufgebaut werden.

Die enthaltenen Karten sind robust und in einem handlichen Format. Der mitgelieferte Clicker ist für den Anfang in Ordnung – später empfehle ich den mitgelieferten Klicker durch einen Klicker mit Armband zu ersetzen.

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Wie bringe ich meinem Labrador Kommandos bei?

Labrador an der Leine
Auch das Gehen an der Leine muss vom Labrador erst erlernt werden.

Damit Du hiermit Erfolg hast, musst Du vor allem viel Geduld und Konsequenz mitbringen. Das ‚Nein‘ ist ein Kommando, das Du vermutlich als erstes brauchen wirst.

Wenn Du einmal, höchstens zweimal „Nein“ sagst und Dein Labrador reagiert nicht, dann musst Du aktiv werden. Nehmen wir an, Dein Kleiner liegt zwischen Deinen Füßen und knabbert an den Hausschuhen herum.

Du musst mit einem deutlichen und bestimmten „Nein“ reagieren und zwar in einem härteren Tonfall. Der Labrador wird aufschauen und danach höchstwahrscheinlich weiterknabbern. Wiederhole das „Nein“ noch einmal, diesmal etwas lauter. Schaue ihm dabei in die Augen, ohne zu lächeln!

Dein Labrador wird bereits in der Lage sein, Dein Gesicht zu „lesen“. Sollte er sich erneut Deinem Hausschuh widmen, so musst Du sofort aufstehen und den Welpen mit einem dritten und letzten „Nein“ von Deinen Füßen wegbewegen.

Wenn der Hund sich dann wieder auf die Schuhe stürzt, so berühre ihn gezielt mit den Fingerspitzen und sagen dabei laut beispielsweise „ksch!“

Labrador Erziehung: Das Kommando „Sitz“

Hier kannst Du folgendermaßen vorgehen: Leckerli in die Hand nehmen, neben den Labrador knien, ihn an dem Happen schnuppern lassen und das Leckerli über den Kopf führen.

Der Welpe wird sich hinsetzen, um den Leckerbissen im Auge zu behalten. Sobald der Hintern auf dem Boden ist, sagst Du „Sitz!“ und gibst ihm sofort das Leckerli. Benutzt Du einen Clicker, so drücke den Knackfrosch genau in dem Moment, wo das Hinterteil Bodenkontakt hat.

Labrador Erziehung: Platz

Labrador Kommandos erlernen
Der Labrador lernt als kluger Hund schnell die wichtigen Grundkommandos.

Sobald der Labrador das „Sitz“ beherrscht, kannst Du mit dem Kommando „Platz!“ beginnen. Wenn der Hund sitzt, lege eine Hand leicht auf seinen Rücken, damit er nicht aufsteht.

Die Hand mit dem Leckerli führst Du nun von der Nase in Richtung Boden, dabei hälst Du den Leckerbissen verdeckt. Da der Hund das Leckerli riecht, aber nicht aufstehen kann, wird er sich hinlegen und versuchen, so an seinen Leckerbissen zu kommen. Sobald sein Bauch auf dem Boden ist, sagst Du „Platz“ und gibst ihm wieder sofort das Leckerli.

Labrador Erziehung: Hier

Das „Hier“ kann der Welpe schon sehr früh lernen. Immer, wenn er gerade auf Dich zuläuft, rufst Du begeistert „Hier!“, gehst in die Hocke und lockst ihn mit einem Leckerli. Du kannst ihn auch immer mit „Hier“ rufen, wenn etwas Spannendes ansteht. Du füllst seinen Napf, nimmst die Leine und willst spazieren gehen etc. Dein Hund wird schnell merken, dass es sich lohnt, zu kommen, denn es passiert immer etwas Angenehmes in Form von Unternehmungen, Spiel, Mahlzeiten oder Leckerbissen.

Den Labrador allein lassen

Ein Labrador ist ein Familienhund (siehe auch Labrador Charakter), der ständig die Gesellschaft seiner Menschen sucht. Doch ist es schwer bis unmöglich, den eigenen Hund ständig um sich zu haben.

Selbst wenn keine Berufstätigkeit im Wege steht, gibt es immer Anlässe, und sei es ein Arztbesuch, bei denen der Hund allein bleiben muss. Labradore im Welpenalter sollten in der Regel nicht länger als zwei Stunden allein gelassen werden (in den ersten paar Wochen der Eingewöhnung besser nur wenige Minuten). Später wird der Hund lernen müssen, auch längere Zeiträume allein zu überbrücken.


Wie wird mein Hund leinenführig?

Ein Labrador wird gut und gerne 12 Jahre alt. Mit ein wenig Glück auch älter. Ein Jahr hat 365 Tage und Du wirst dreimal täglich (mindestens) mit ihm rausgehen. Wer das durchrechnet merkt schnell, dass es mehr als 13.000 Gassirunden pro Hundeleben sind. Spaziergänge sind die Grundlage der Hundebschäftigung und Du wirst viel Zeit mit ihm draußen verbringen. Da wird schnell klar, dass die Gassirunden möglichst schön und stressfrei verlaufen sollten. Was Du hingegen nicht möchtest, ist ein Vierbeiner, der sich in die Leine wirft und andere Argenossen oder Passanten ankläfft und pöbelt.

Tipps für die Leinenführigkeit

  • Für den Welpen ist alles aufregend und spannend. Wähle darum eine Umgebung mit wenig Ablenkungspotenzial. Am Anfang auch gerne das Wohnzimmer.
  • Das Halsband kennen die meisten Welpen vom Züchter, die Leine hingegen nicht. Zeige sie Deinem Hund und lege sie vor ihm ab. Lobe, wenn er sie beschnüffelt, aber er sollte sie nicht ins Maul nehmen.
  • Nun befestige die Leine mit dem Karabiner am Halsband oder Geschirr. Der Welpe darf sie eine Weile hinter sich herschleifen. So lernt er, dass vom Anhängsel keine Gefahr ausgeht. Warum dies wichtig ist? Stell Dir vor, Du lässt die Leine versehentlich fallen und vor Schreck rast Dein Hund davon.
  • Schließlich kann es losgehen. Nimm die Leine in die Hand. Stürmt Dein Welpe freudig vor und zieht und zerrt, bleibe einfach ruhig stehen sobald sich die Leine spannt. Es kann ein wenig dauern, aber warte bis sich Dein Hund zu Dir umdreht. Irgendwann wird er schon wissen wollen, warum es nicht weiter geht. Schenkt Dir der Welpe also Aufmerksamkeit, geht es erst weiter. Am besten in eine andere Richtung. Hier lernt das Hundekind zwei wichtige Dinge: 1. Mit Ziehen kommt er nicht weiter und 2. Er muss sich an Dir orientieren, denn Du bestimmst, wo es langgeht.
  • Manchmal sind Welpen aber alles andere als begeistert von der Leine. Sie bleiben einfach auf dem Hinterteil sitzen oder stemmen die Pfoten in den Boden und weigern sich mitzulaufen. Um das Problem nicht zu verstärken, darfst Du nicht an der Leine ziehen. Locke den Welpen stattdessen mit einem tollen Spielzeug, lieben Worten oder einem Leckerbissen.
  • Lobe den Hund, wenn er neben Dir läuft oder zwischendurch Blickkontakt aufnimmt.

Ürigens: Du kannst bei einem erwaschsenen Hund genauso vorgehen, wenn er nicht leinenführig ist. Entweder, weil er es nie gelernt hat (z.B. Straßenhunde) oder weil er es nie wirklich beigebracht bekommen hat.

Wenn Spaziergänge zum Problem werden – Leinenaggression

Auf Leinenführigkeit und gute Sozialisation sollte bei jedem Hund geachtet werden. Doch dies gilt für große und schwere Rassen erst recht. Wenn Dein Labrador mit 60 cm und rund 35 kg an der Leine den Rambo spielt, ist dies alles andere als lustig, sondern gefährlich. Abgesehen davon, dass die täglichen Spaziergänge so zur Tortur werden. Darum sollte der Leinenaggression bestenfalls von Anfang an vorgebeugt werden.

Nicht immer jedoch lassen sich die Auslöser dieser unliebsamen Verhaltensweise beeinflussen. Hat Dein Labrador beispielsweise schlechte Erfahrungen mit Artgenossen gemacht, wurde gebissen oder angegriffen, hinterlässt dies Spuren und machen den Hund unsicher oder gar ängstlich.

Eine vernachlässigte Erziehung ist ebenfalls oftmals Ursache für Leinenaggression. Der Halter ist nicht konsequent in seinem Handeln und/oder die Rangordnung zu Hause ist nicht eindeutig für den Hund.

Weitere Gründe:

  • Frust, durch ungenügende Kommunikationsmöglichkeiten mit Artgenossen (an der kurzen Leine)
  • Mangelhafte Sozialisation
  • Unerkannte Schmerzen oder eine Krankheit
  • Stark ausgeprägtes Revierverhalten
  • Rivalität (während Läufigkeit)
  • Persönliche Individualdistanz des Hundes ist zu niedrig

Was kann ich machen?

Dieses Problem muss umgehend angegangen werden. Am besten natürlich in Zusammenarbeit mit einem Hundetrainer, der Dich und Deinen Labrador beobachten und genau anleiten kann. Zunächst in der Hundeschule selber und später dann bei „echten“ Spaziergängen an der Leine. So kommt Ihr sicherlich am schnellsten zu einer zufriedenstellenden Lösung.

Natürlich kannst Du aber auch selbst als Erstmaßnahmen einiges unternehmen oder ausprobieren. Je nachdem, wie schwerwiegend die Leinenaggression bereits ist.

Pöbelt der Labrador sehr stark und Du hast bereits Angst, es könnte zu einer Beißerei kommen, dann gewöhne Deinen Hund langsam an einem Maulkorb. So wird diese Gefahr zunächst gebannt. Ein netter Nebeneffekt: Du wirst vermutlich auch etwas entspannter und gelassener werden, was sich wiederum positiv auf Deinen Vierbeiner auswirken wird. Denn ein nervöser Halter versetzt einen Hund ebenso in Alarmbereitschaft. Bleibe also selbst möglichst entspannt. Hunde haben ein feines Gespür für Gemütsschwankungen und merken es, wenn Du nervös bist oder gar Angst hast.

Verwendest Du bisher kein Geschirr, solltest Du Dir überlegen, auf eines umzusteigen. Denn ein an der Leine ziehender Hund mit Halsband erfährt Druck auf die Luftröhre, was Schmerzen verursacht und gleichzeitig ein Würgegefühl auslöst. Dieses Gefühl steigert die Aggression unter Umständen noch. Gleichzeitig kannst Du dem Labrador etwas mehr Bewegungs- und Kommunikationsfreiheit gönnen, indem Du eine etwas längere Leine verwendest. Ist Freilauf nicht möglich, kannst Du auf eine Schleppleine zurückgreifen.

Bleibe ab sofort konsequent. Wenn Du die Erziehung bisher hast schleifen lassen, dann stelle nun Regeln auf und halte Dich daran. Lege vermehrt Wert aufs Training, besuche eine Hundeschule, macht Obedience als Hundesport oder legt die Begleithundeprüfung ab. Je mehr Zeit Du mit Deinem Labrador verbringst, umso besser. Gemeinsames Training wird das Vertrauen und die Beziehung zwischen Euch stärken.

Dein Labrador sieht einen Artgenossen und legt sich gleich auf die Lauer oder wedelt angespannt mit der Rute? Mache auf dem Absatz kehrt und gehe woanders lang. Fackel nicht lange und sieh Dich auch nicht nach dem anderen Hund oder der ganzen Situation um. Entferne Dich zügig und bestimmt.

Unterbinde Augenkontakt zwischen den beiden Vierbeiner. Gehst Du an einem anderen Hund-Halter-Gespann vorbei, dann nimm Deinen Labrador auf die abgewandte Seite. Lass ihn mit dem Rücken zum Geschehen „Sitz“ oder „Platz“ machen oder stelle Dich hinter ein parkendes Fahrzeug oder eine Mauer o.Ä. Falls möglich kannst Du auf die andere Straßenseite wechseln oder läufst einen weitläufigen Bogen.

Lenke Deinen Hund ab und/oder schaffe positive Verknüpfungen bei Hundebegegnungen. Dazu kannst Du Deinem Labbi zum Beispiel kleine Leckereien zustecken, die es nur sehr selten gibt. Diese Happen sollte er aber nur bekommen, wenn er noch nicht aggressiv reagiert. Sonst glaubt er noch, er bekommt die Belohnung fürs Kläffen oder Zerren.

Ablenkung funktioniert oft auch gut mit einem begehrten Spielzeug. Oder Ihr trainiert ein Kommando, dass von Dir aufgelöst werden muss. Gut eignen sich hier „Schau“ (Blickkontakt halten) oder „Touch“ (Nase des Hundes berührt Deine Hand). Beide Befehle sollte so lange konzentriert ausgeführt werden, bis Du ein Abbruchsignal gibst. Zunächst wird in Ruhe zu Hause geübt und der Grad der Ablenkung kontinuierlich gesteigert. Ein Klicker eignet sich für dieses Training besonders gut.

Ist die Leinenaggression bei Deinem Labrador sexuell motiviert, könntest Du mit einem Tierarzt beratschlagen, ob eine Kastration evtl. sinnvoll wäre. Somit würde ein Rüde andere Männchen nicht mehr als Rivalen sehen und eine Hündin ebenfalls gelassener gegenüber Geschlechtsgenossinnen werden.


Sozialisation und Gewöhnung des Welpen

Ein guter Züchter gewöhnt die Welpen schon an viele alltägliche Dinge. Beispielsweise TV-Geräusche, Telefonklingeln, Staubsauger und Co. Ebenso lässt er die Hundekinder das Welpenspielzimmer und den Garten/Freilauf erkunden. Meist geht es gemeinsam mit Mama auch auf kleinere Ausflüge in die Umgebung. Viele Züchter achten darauf, dass die kleinen Labradore mit anderen Artgenossen und auch fremden Tieren in Kontakt kommen (z.B. Katzen oder andere Heimtiere). Das Kennenlernen von Menschen aller Altersklassen, also auch Babys und Kinder, ist natürlich auch wichtig. Besonders, wenn der Labrador als Familienhund gehalten wird. Frag also nach, ob in dieser Hinsicht schon gute Erfahrungen gesammelt werden konnten.

Züchter legen also den Grundstein für eine gute Sozialisation. Diese Vorarbeit solltest Du zu Hause gewissenhaft fortstetzen. Gewöhne den Welpen vor allem an alles, was ihm später häufig begegnen wird. Kommt er mit ins Büro? Muss er mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren oder im Auto sitzen? Hast Du noch weitere Haustiere?

Für den Welpen ist sowieso alles neu. Darum mache ihn früh mit Transportbox, Pflegeritualen, Baden und Co vertraut. Auch wenn Du normalerweise nicht mit Bus und Bahn fährst, kann die Gewöhnung daran von Vorteil sein. Vergiss auch Hundebegegnungen nicht.


Alleine bleiben – Jeder Hund kann es lernen

Einfach das Haus verlassen und der Hund wird das schon packen? Eher nicht. Zurück bleibt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein verunsicherter Hund, der nach Dir bellen wird, unruhig durch die Wohnung tigert, nervös Deine Schuhe zerkaut oder Dir vor Frust sogar in die Ecke pinkelt.

Besser ist eine langsame Herangehensweise, bei der die Zeitintervalle langsam ausgedehnt werden.

  1. Welpen haben die Angewohnheit, ihren Menschen überall hin zu folgen. Gehe trotzdem ab und an außer Sichtweite. Kommt er schnell hinterher, merkt er sicher bald, dass nicht immer etwas Spannendes passiert.
  2. Schon beim Einzug des Welpen kannst Du einige Räume als Tabuzonen einrichten. Soll er später zum Beispiel nicht ins Schlaf- oder Kinderzimmer, kannst Du solche Räume mit einem Babygitter von Anfang an unzugänglich machen. Zwar kann der Hund Dich durch die Gitter immer noch sehen, kann Dir aber nicht nahe sein. Auch das Badezimmer eignet sich prima. Der Welpe muss also lernen, dass die Badezimmertür ab und an für ein paar Minuten verschlossen wird.
  3. Auch andere Räume kannst Du kurzfristig mit einer Tür verschließen. Der Welpe hat zu warten. Tut er seinen Unmut mit Jaulen, Scharren, Kläffen kund, dann warte bis er sich beruhigt hat. Ansonsten wird er immer wieder versuchen, Dich so zurück zu holen.
  4. Verlässt Du irgendwann tatsächlich das Haus, mache keine große Szene. Verabschiede Dich kurz und knapp. Genauso verhältst Du Dich beim Wiedersehen. Es soll das Normalste der Welt für Deinen Labrador werden, dass Du kommst und gehst.
  5. Keinesfalls solltest Du vor der Haustüre warten und lauschen, was der Labrador drinnen anstellt. Vermutlich macht er genau dann nämlich gar nichts, weil er weiß, dass Du hinter der Tür stehst. Ein Hund hört und riecht sehr gut – nicht vergessen! Entferne Dich darum vom Haus.
  6. Bist Du neugierig, wie sich Dein Hund alleine verhält? Beobachte ihn mit einer Webcam oder Heimtierkamera. 
  7. Gehe erst ins Haus, wenn es drinnen ruhig ist.
  8. Dehne die Zeiten deiner Abwesenheit langsam aus. 

Extratipp

Hunde, die vorher ausgiebig spazieren waren oder sich anderweitig ausgepowert haben, sind erstmal erledigt und wollen dösen oder schlafen. Planst Du also eine längere Abwesenheit, beschäftige den Labrador zuvor ausreichend. Du kannst ihm zusätzlich ein bewährtes Hundespielzeug oder einen Kausnack geben, ehe Du gehst. Auch das vertreibt die Langeweile.

Wie lange kann ein Hund alleine bleiben?

Darüber wird oft leidenschaftlich diskutiert und die angegebenen Zeitintervalle können erheblich variieren.

Fest steht allerdings: Welpen sollten besonders während der Eingewöhnung gar nicht alleingelassen werden. Ohne sein Rudel ist so ein kleiner Welpe absolut hilflos und in großer Gefahr. Zumindest sieht der Welpe das so, denn dies sind seine Urinstinkte. Er weiß natürlich nicht, dass ihn niemand bei Dir im Wohnzimmer fressen möchte. Außer Dir selbst vielleicht, weil Du ihn so niedlich findest. Auf jeden Fall wäre es schön, wenn während der Eingewöhung jemand aus der Familie Urlaub hat und dem Hund die Umstellung von seinem Leben mit Mutter und Wurfgeschwistern zu einem Haushalt mit (noch) fremden Menschen erleichtert. Dies empfehlen auch die meisten Züchter.

Allerdings muss früher oder später jeder Hund lernen, auch mal ein paar Stunden alleine zu bleiben. Denn es gibt immer wieder Situationen, da kann der Vierbeiner einfach nicht mit. Bei einem Arztbesuch beispielsweise, wenn Du ins Kino möchtest oder ins Freibad. 

Damit der Vierbeiner entspannt bleibt, muss er langsam daran herangeführt werden, dass er hin und wieder ohne seine Menschen sein muss. Dies fängt bei wenigen Minuten an und sollte auf mehrere Stunden ausgedehnt werden.

Rund 5 Stunden sollte jeder Vierbeiner fähig sein allein zu bleiben. In Ausnahmefällen auch mal etwas länger. Sind es regelmäßig mehr als 8 Stunden, sollten Besitzer über eine Fremdbetreuung nachdenken. Also jemanden, der den Hund zwischendurch besucht, mit ihm spielt und Gassi führt oder den Vierbeiner in eine Betreuung (Hundekrippe) geben. Oftmals helfen aber auch Familie, Freunde oder Nachbarn aus.


Mit dem Labrador in die Hundeschule – Nicht nur für Anfänger

Ein Kurs in der Hundeschule ist immer eine gute Idee. Für Hundeanfänger sowieso, aber auch für Besitzer, die zum ersten Mal die Rasse Labrador halten oder bei denen der letzte Welpe schon eine Weile zurück liegt.

Die Hundeschule leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Sozialisierung Deines Hundes. Vor allem, wenn sonst in Deinem Umfeld nur wenige Vierbeiner anzutreffen sind. Außerdem bekommst Du wichtige und richtige Anleitungen zur Erziehung des Labradors und wie Du ihm die Basiskommandos beibringst. Ein wichtiger Grundstein zu einem harmonischen Zusammenleben mit Hund.

Als Einstieg kannst Du ein gutes Buch zur Hundeerziehung lesen und Dich mit diversen Trainingsmethoden auseinandersetzten. Dies kann ein wichtiges Auswahlkriterium für eine Hundeschule sein. Denn nicht alle Trainer haben den gleichen Erziehungsansatz. Beispielsweise haben harte Strafen oder Schläfe nichts bei der Ausbildung Deines Hundes verloren. Achte hingegen auf Training mit positiver Verstärkung.

Möchtest Du mit Handzeichen arbeiten, der Stimme oder lieber einen Klicker verwenden? Wie wäre es mit der guten alten Hundepfeife? Fahre ruhig bei der Schule vorbei und mache Dir ein Bild. Dort siehst Du auch gleich welche Gruppengrößen es gibt, wie die allgemeine Stimmung ist und ob Du den Trainer sympathisch findest.

Vorteile einer Hundeschule

  • Anleitung durch einen Profi
  • Grundkommandos werden vermittelt
  • An der Hund-Mensch-Beziehung und Kommunikation wird gearbeitet
  • Der Labrador lernt Dir zu vertrauen
  • Leinenführigkeit und Rückruf werden trainiert
  • wirkt sich positiv auf die Sozialisierung des Labradors aus
  • Du lernst die “Hundesprache” und wie Du daran die Stimmung Deines Hundes deutest
  • Du entwickelst mehr Bewusstsein für Deine eigene Körperhaltung und Stimme und wie dies auf Deinen Vierbeiner wirkt
  • Der Trainer kann dir unmittelbar Feedback und Verbesserungsvorschläge geben
  • Erziehungsfehler werden von Anfang an vermieden
  • Gruppenunterricht macht Spaß und Du kannst Kontakte knüpfen (und der Labrador Hundekumpel finden)
  • Tipps für weiterführendes Training zu Hause

Welche Kurs eignet sich für den Labrador?

Welpenkurs

Hier sollte es geordnet zugehen. Reine Welpenspielstunden, wo die Hundekinder einfach aufeinander losgelassen werden, gilt es zu vermeiden. Hier lernt der kleine Labrador höchstens, dass er sich bei neuen Hundebekanntschaften immer selbst durchzusetzen hat oder sich eben unterordnen muss. Dies ist nicht förderlich für das Vertrauen in Dich als Rudelführer. Außerdem wird er später bei Spaziergängen und Hundebegegnungen ebenfalls die Führung übernehmen wollen und orientiert sich nicht an Dir.

Besser sind Kurse, wo die Welpen schon spielerisch an Kommandos herangeführt werden und die Sozialisation mit Artgenossen unter den wachsamen Augen der Besitzer erfolgt.

Junghundekurs

Dieser Kurs kann Dir helfen, die schwierigste Phase in einem Hundeleben mit halbwegs heilen Nerven zu überstehen. Denn kommt Dein Labrador in die Pubertät, ist ein langer Atem gefragt. Viele Besitzer empfinden diese Flegelphase als die anstrengendste. Was bereits gelernt wurde, ist wieder “vergessen”. Der Labrador testet seine Grenzen und macht gern mal sein “eigenes Ding”.

Konsequenz, gute Nerven, viel Liebe, Geduld und Ausdauer sind gefragt! Junghundekurse helfen Dir durch diese Zeit.

Kurse für erwachsene Labradore

Sie eignen sich besonders für Hunde, die noch nicht viel gelernt haben. Entweder, weil die Erziehung vernachlässigt wurde oder der Vierbeiner noch nicht viel kennenlernen konnte (Straßenhunde/Tierschutzhunde). Ein erwachsener Labrador lernt immer noch gern und fleißig, allerdings dauert es manchmal länger, als bei Welpen oder Junghunden, bis etwas verstanden wurde.

Kommt ein erwachsener Labrador zu Dir und Du bist unsicher, ist eine Hundeschule eine gute Anlaufstelle. Ebenso, falls sich unbewusst Fehler in die Erziehung geschlichen haben und daraus Unarten oder Verhaltensauffälligkeiten beim Hund entstanden sind.

Neben Kursen, die der Erziehung dienen, gibt es oft auch noch andere Angebote der Hundeschulen. So kannst du beispielsweise die Begleithundeprüfung mit Deinem Labrador ablegen. Diese ist immer sinnvoll und sogar Voraussetzung, falls Du mit dem Labbi bei einer Hundesportart mitmachen möchtest. Außerdem gibt es manchmal Workshops, Social Walks oder sogar Erste-Hilfe-Kurse für Hundebesitzer. Einfach in der Hundeschule Deiner Wahl nachfragen.

Wann ist Einzelunterricht sinnvoll?

  • Du möchtest schnelle Erfolge sehen
  • Das Training ist besonders intensiv
  • Dein Hund ist nicht sozialverträglich und Gruppenunterricht darum nicht möglich
  • Dein Labrador ist in der Gruppe zu abgelenkt
  • Es soll an bestimmten Verhaltensauffälligkeiten/Unarten gearbeitet werden
  • Du möchtest Training bei Dir zu Hause bzw. in bestimmten Situationen, wo Probleme auftauchen.
  • Du selbst bist kein Fan von Gruppentraining

Wie hast Du Deinen Labrador erzogen? Welche Tipps für die Labrador-Erziehung kennst Du? Bitte hinterlasse einen Kommentar!

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