Der Labrador Retriever

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Gut gelaunter Familienhund oder ernstes Arbeitstier? – Der Labrador Retriever

Labrador Retriever
Den Labrador Retriever gibt es in drei Farben.


Um den Labrador Charakter ranken sich zahlreiche Vorurteile. Ein gut gelaunter Familienhund mit Liebe zu Kindern und geringen Ansprüchen soll er sein – sagen die einen. Für die anderen ist er ein ernster Arbeitshund, der sich beim Jagen völlig auf seine Aufgabe konzentriert. Und beide Lager haben damit zumindest teilweise recht.

Ja, der Labrador kann er toller Familienhund sein und Kinder lieben – ebenso wird er sich jedoch in einem aktiven Singlehaushalt wohlfühlen. Die Hauptsache ist, seine Fähigkeiten werden gefördert und gefordert. Ein fauler Couchbesetzer ist der Labbi nämlich keinesfalls freiwillig. Ihm übertragenen Aufgaben geht er vor allem mit Spaß nach, das heißt jedoch nicht, dass er sie nicht auch ernst nimmt.


10 Fakten über den Labrador Retriever

  1. Anerkannte britische Hunderasse
  2. FCI-Gruppe 8: Apportierhunde/Stöberhunde/Wasserhunde, Sektion 1: Apportierhunde mit Arbeitsprüfung, Standard Nr. 122
  3. Ideale Größe Rüde 56-57 cm / Hündin 54-56 cm
  4. Farben: Einfarbig gelb, schwarz oder schokoladenbraun (Weißer kleiner Brustfleck zugelassen). Die Farbe „silber“ ist von der FCI offiziell nicht anerkannt.
  5. Ursprünglich als Jagdhelfer an der Ostküste Kanadas eingesetzt. Holte verlorene Netze und abgetriebene Fische zurück.
  6. Später für die Arbeit „nach dem Schuss“ gezüchtet. Er apportierte Niederwild aus jeglichem Terrain, nachdem es erlegt wurde.
  7. Markenzeichen sind der breite Kopf und die „Otterrute“
  8. Ursprünglich wurde der Labrador als „St. John’s Breed“ oder „St. John’s Hund“ bezeichnet.
  9. Es kam zur Entwicklung von zwei verschiedenen Linien: Der Arbeits– und der Showlinie. Letztere ist gutmütiger, schwerer und kompakter von der Statur und wird auch als klassische Linie betitelt. Die Arbeitslinie (Field-Trial-Linie) hingegen zeichnet sich durch schmalere Köpfe, leichteren Körperbau und mehr Bemuskelung aus.
  10. Die Rasse ist sehr wasseraffin.

Ursprung und Geschichte eines Jagdhelfers

Der Labrador Retriever gilt als britische Hunderasse, obwohl sein Ursprung im Osten Kanadas angesiedelt ist. Dies ist vermutlich dem Umstand geschuldet, dass Kanada einst britische Kolonie war und selbst heute noch zum britischen Commonwealth gehört. Andere behaupten, erste einheitliche Zuchtbemühungen der Rasse fanden in Großbritannien statt und dort wurde die Rasse schließlich auch etabliert. Daher wird der Labbi als britische Hunderasse geführt.

Fakt ist: Viele weitere Retriever-Rassen haben ebenfalls an der Ostküste Kanadas ihren eigentlichen Ursprung. So auch der Neufundländer, mit dem der Labrador eng verwandt ist. Eine Unterscheidung der beiden Hunde gibt es allerdings erst seit 1814 und erst im Jahre 1870 wurde der kleinere und schlankere der beiden Hund schließlich erstmalig als Labrador Retriever bezeichnet.

Schon immer wurden die wasseraffinen Retriever als Helfer bei der Jagd eingesetzt. Sie holten den Fischern aber auch abgetriebene Netze und sogar Fische aus dem Wasser. Schließlich gelang dem Labrador der Sprung über den großen Teich und er wurde von den englischen Besatzern in die Heimat mitgenommen. Dort sprachen sich seine Jagdqualitäten schnell herum und auch der Adel, fand rasch Gefallen an dem freundlichen und arbeitsamen Tier.

Schuld an der Popularität des Hundes war unter anderem Earl of Malmesbury (1778-1841), der bis heute untrennbar mit der Geschichte des Labrador Retrievers verbunden ist und als bekanntester Züchter der Rasse gilt.

Im Jahre 1870 erlebte der Labrador schließlich seinen Tiefpunkt und wäre beinahe ausgestorben. Nachdem die Rasse sich erholt hatte, dauerte es bis zum Jahr 1903 bis er seine Anerkennung als eigenständige Hunderasse erhielt und auf Ausstellungen zugelassen wurde. Danach war sein Siegeszug nicht mehr aufzuhalten und er ist heute in vielen Ländern in den Top 10 der beliebtesten Hunderassen ganz weit vorne.


Promis mit Labrador

Der kluge Labrador Retriever war als Haupt- oder Nebenstar in vielen Fernsehproduktionen und Kinofilmen zu sehen und eroberte nicht nur Hollywood, sondern auch die Herzen vieler Stars und Sternchen. Hier eine Auswahl an Prominenten, die einen Labrador Retriever als Begleiter haben oder hatten:

  • Gwyneth Paltrow – Holden (schwarzer Labrador)
  • Anne Hathaway – Esmeralda (schokoladenbrauner Labrador)
  • Sandra Bullock – Spinee (gelber Labrador)
  • Prinz Charles – Harvey (gelber Labrador)
  • Steve Martin – Roger (gelber Labrador)
  • Bill Clinton – Buddy (schokoladenbrauner Labrador)
  • Jennifer Garner – Martha (gelber Labrador)
  • Mary Kate Olsen – Luca (schokoladenbrauner Labrador)
  • Kevin Costner – Spinee (gelber Labrador)
  • Minnie Driver – Bubba (schwarzerLabrador)

Charakter und Wesen des Labradors

Seinem früheren Einsatz bei der Jagd ist es geschuldet, dass der Labrador Retriever stets aufmerksam ist und einen natürlichen Jagdtrieb besitzt. Dieser sollte von seinen neuen Besitzern am besten in geregelte Bahnen gelenkt werden. Allzu schwer dürfte dies nicht fallen, denn der Labrador legt einen gewissen Arbeitswillen an den Tag und möchte gern gefallen. Er ist noch dazu intelligent und lernfähig, was seine Ausbildung vereinfacht, aber natürlich nicht überflüssig macht.

Infografik Labrador Retriever
Infografik Labrador Retriever; Quelle: http://labrador-welpen.net/

 

 

 

Das Wesen des Labrador Retrievers ist freundlich sowie anhänglich und er eignet sich als idealer Begleiter für aktive Familien, aber auch Singles mit ausreichend Zeit. Schließlich ist der Labrador sportlich und liebt neue Herausforderungen. Lange und abwechslungsreiche Spaziergänge sind da nur der Anfang. Ein Grundstück mit Garten wäre toll, ersetzt allerdings nicht ausreichend Bewegung, Spiel und Köpfchenarbeit. Da die Rasse sehr wasseraffin ist, wären regelmäßige Ausflüge an See und Co besonders schön. Der Labrador nutzt aber gern auch Pfützen und Tümpel für eine kleine Abkühlung.

Wer mag, kann mit seinem Vierbeiner eine Hundesportart ausüben oder eine Ausbildung absolvieren. Der Labrador ist ein hervorragender Therapie-, Such- oder auch Rettungshund. Dass er weder scheu noch aggressiv ist, kommt ihm dabei sicherlich zu Gute, ebenso wie seine Menschenfreundlichkeit sowie sein zutrauliches und sanftmütiges Wesen.

Seinen Menschen wird er ein loyaler Freund sein und nicht selten wird der eigentliche Arbeitshund als viel geliebter Familienhund gehalten und geschätzt. Die Rasse wird dabei gern als besonders kinderlieb eingestuft, was bei entsprechender Erziehung und Sozialisation auch stimmt. Allerdings kommt kein Hund schon als perfekter Familienbegleiter auf die Welt.

Was ist typisch Labrador Retriever?

  • Er liebt das Wasser
  • Als Wachhund weniger geeignet. Er würde Einbrecher womöglich noch schwanzwedelnd begrüßen.
  • Hohes Bewegungspensum. Braucht viel Auslauf und Beschäftigung.
  • Er haart das ganze Jahr über, und zwar teils so stark, als wäre er lieber als Nackthund geboren worden. Häufiges Bürsten des Hundes, aber auch vermehrtes Staubsaugen und Putzen ist nötig.
  • Der Jagdtrieb ist erfreulicherweise nicht so stark ausgeprägt wie die Freude am Apportieren.
  • Er ist ein intelligenter aber bestechlicher Hund. Mit Hilfe von Leckereien lässt sich der verfressene Labrador gern zur Arbeit bewegen.
  • Hervorragende Eignung zum Therapie- , Spür- oder Rettungshund
  • Er ist freundlich und liebt seine Menschen
Labrador
Der Labrador wird auch gerne zur Jagd eingesetzt.

 


Welche Lebenserwartung hat der Labrador Retriever?

Besitzer eines Labradors können sich über eine gemeinsame Zeit von rund 10-14 Jahren freuen. Dabei liegt diese Lebensspanne im guten Mittelfeld in der Hundewelt. Um Ihrem Vierbeiner diese Zeit so angenehm und artgerecht wie möglich zu gestalten, können Sie folgendes unternehmen:

  • Kaufen Sie Welpen nur bei seriösen Züchtern, um die Möglichkeit von Erbkrankheiten auf ein Minimum zu reduzieren
  • Ernähren Sie den Hund ausgewogen und gesund
  • Vermeiden Sie Übergewicht
  • Lassen Sie den Labrador impfen
  • Bringen Sie ihn bei Krankheit und Problemen immer zum Tierarzt
  • Sorgen Sie für Familienanschluss
  • Pflegen Sie Ihren Hund und reinigen Sie sein Zubehör regelmäßig
  • Viel Bewegung und geistige Herausforderungen sind wichtig für die körperliche und mentale Fitness
  • Beschäftigen Sie den Labrador seinen Instinkten und Vorlieben entsprechend
  • Bieten Sie Kontakt zu Artgenossen
  • Eine solide Erziehung kann helfen Gefahrensituationen zu vermeiden
  • Sichern Sie den Labrador bei Transporten im Auto ausreichend

Wer diese Regeln befolgt, trägt viel zu einer schönen Lebenserwartung seines Labradors bei. Trotzdem wird jeder Vierbeiner früher oder später zumindest von altersbedingten Beschwerden heimgesucht. Nun gilt es die Begebenheiten den veränderten Bedürfnissen des alten Hundes anzupassen und vermehrt auf den Labrador einzugehen. Passen Sie beispielsweise das Arbeitspensum an und gönnen Sie dem Hund häufiger Ruhepausen und Nickerchen.

Wenn der geliebte Vierbeiner schließlich nach einem schönen Lebensabend über die Regenbrücke gehen muss, ist er sicherlich dankbar, wenn sein Besitzer ihn auf diesem letzten Weg begleitet. Dies muss heutzutage nicht zwangsläufig in einer sterilen Tierarztpraxis erfolgen. Viele Ärzte bieten auch das Einschläfern zu Hause in der gewohnten Umgebung des Hundes an.

Egal, ob eingeschläfert oder friedlich entschlafen: Nach dem Tod haben Sie und Ihre Familie viele Möglichkeiten dem Labrador zu gedenken und ihm sogar eine angemessene Ruhestätte zukommen zu lassen. Beerdigt werden kann der Labrador im Sarg oder einer Urne auf einem Tierfriedhof, aber auch die Bestattung im heimischen Garten oder die Aufbewahrung der Asche zu Hause sind durchaus denkbar.

Wenn Kinder um den Labrador Retriever trauern, ist es besonders wichtig Abschied zu nehmen. Es gibt mittlerweile sehr viele kreative Ideen, wie eine schöne Erinnerung an den Hund geschaffen werden kann: Ein Pfotenabdruck, ein gemaltes Bild, Grabschmuck, Abschiedsbriefe und andere Rituale helfen den Verlust erträglicher zu machen. Darüber hinaus gibt es noch diverse andere Möglichkeiten dem Labrador zu gedenken, wie Schmuck aus den Haaren des Vierbeiners, Aschemedaillons oder sogar Tierdiamanten.

Mehr zum Thema: Labrador Lebenserwartung


Ein Labrador Welpe zieht ein: Was muss ich beachten?

Wer einen Labrador Retriever als Haustier möchte, entscheidet sich meistens für einen Welpen. Und wer kann es verdenken? Tapsige und süße Labrador Welpen sind einfach entzückend und die Racker aufwachsen zu sehen und nach eigenen Vorstellungen zu erziehen kann befriedigend und erfreulich zugleich sein.

Bei all der Vorfreude auf das neue Familienmitglied sollte allerdings bedacht werden, dass die richtige Auswahl des Welpen sehr entscheidend ist. Er sollte zu Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Ansprüchen passen. Außerdem sollte der kleine Labrador natürlich gesund und frei von genetischen Defekten und anderen Krankheiten sein. Ein seriöser Züchter ist dabei immer die beste Anlaufstelle, da dieser nach strengen Regeln und Auflagen züchtet und sehr um qualitativ hochwertige und gesunde Nachzucht bemüht ist.

Labrador Welpe im Gras
Süß, süßer, Labradorwelpe! Kaufen Sie niemals einen Labrador spontan. Ein Kauf muss sehr gut überlegt sein!

Wer die Wurfkiste oder das Welpenspielzimmer beim Züchter besucht, sollte trotz aller Verzückung und Herzklopfen dennoch einen prüfenden Blick auf die Racker werfen, um festzustellen, ob es sich um gesunde Labrador Welpen handelt:

  • Die Welpen sind aktiv und verspielt
  • Sie sind neugierig und begrüßen Besucher
  • Der Züchter wird freudig begrüßt
  • Sie haben schönes Fell ohne kahle Stellen, Schuppen oder andere Hautprobleme
  • Die Augen sind klar
  • Kein Ausfluss aus der Nase
  • Die Ohren riechen neutral
  • Kein starker Mundegeruch feststellbar
  • Zähne und Zahnfleisch wirken gesund
  • Der Welpe lässt sich überall anfassen und auch kurz festhalten
  • Afterregion und Hinterläufe sind sauber
  • Lahmheit oder andere Bewegungseinschränkungen sind nicht erkennbar
  • Der Bauch wirkt nicht aufgebläht

Ist die Entscheidung für einen Kandidaten gefallen, beginnt die nervenaufreibende Zeit des Wartens. Bis zur Abgabe vergehen meist mehrere Woche, die sich künftige Besitzer mit der Vorbereitung auf den neuen Hund etwas versüßen können.

Zum einen sollte das Haus und gegebenenfalls auch der Garten hundesicher gemacht werden. Giftige Substanzen und Pflanzen, wertvolle Gegenstände, Elektrokabel, Balkone und andere Gefahrenquellen sollten beseitig, gesichert oder außer Reichweite des Welpen geschafft werden.

Außerdem gilt es die Erstausstattung für den Labrador Welpen auszusuchen und zu kaufen. Hier sind die Verlockungen oft sehr groß, es sollte jedoch versucht werden, ihnen weitestgehend zu widerstehen. Der Welpe wächst recht schnell, weshalb nach einiger Zeit sowieso Neuanschaffungen nötig sein werden. Außer, Sie greifen gleich auf Zubehör zurück, das mitwächst oder der Endgröße des Hundes bereits angepasst ist.

Zu guter Letzt wäre ein Vorrat des gewohnten Welpenfutters sicherlich sinnvoll, da es die Eingewöhnung erleichtert und den noch empfindlichen Magen des kleinen Hundes schont. Ihr Züchter gibt gerne Auskunft, was der Welpe verträgt und Sie können später immer noch auf eine andere Futtersorte umstellen.

Ganz wichtig: Jemand aus der Familie sollte die ersten Wochen nach der Ankunft des Welpen Urlaub haben, um Erziehung und Eingewöhnung zu übernehmen und als Vertrauens- und Bezugsperson ganz für den Hund da zu sein.


Was macht einen seriösen Labrador Züchter aus?

Die Labrador Retriever Zucht ist stets darum bemüht, die positiven Eigenschaften der Rasse zu erhalten oder sogar zu verbessern. Angestrebt werden wesensfeste und gesunde Hunde, die dem Rassestandard entsprechen, charakterlich einwandfrei sind und keinerlei Erbkrankheiten aufweisen.

Ein guter und seriöser Züchter hat sich demnach in erster Linie dem Wohl seiner Hunde verschrieben und züchtet mit viel Liebe zur Rasse und Sachverstand. Er investiert viel Zeit, Geld, Herzblut und Nerven in die Zucht und macht dabei oft nur einen kleinen Gewinn mit dem Verkauf der Welpen. Dies mag viele überraschen, die den Kaufpreis für einen Labrador Welpen als überteuert empfinden. Aber gesunde Hunde haben eben ihren Preis und der Züchter muss zumindest seine Grundausgaben decken.

Einen seriösen Züchter erkennen Sie unter anderem daran:

  • Interessenten werden lange vor dem Kauf beraten und erhalten Auskunft über die Eigenheiten und Vorzüge der Rasse
  • Niemals wird man Ihnen einen Welpen aufschwatzen, allerdings wird Ihnen gern bei der Wahl des richtigen Hundes geholfen
  • Ein guter Züchter rät auch mal von einem Kauf ab, wenn er die Lebensumstände mit der Hundehaltung als unvereinbar ansieht
  • Die Hunde sind in der Zuchtstätte artgerecht untergebracht
  • Die Tiere haben Familienanschluss und leben nicht isoliert
  • Die Räumlichkeiten wirken gepflegt
  • Die Anzahl der Hunde ist überschaubar
  • Es wird höchstens mit zwei unterschiedlichen Rassen gezüchtet
  • Es sind nicht alle Hündinnen belegt
  • Der Züchter hat Vereinszugehörigkeit
  • Stellen Sie sich auf Fragen ein, denn der Züchter wird wissen wollen, wo sein Welpe einmal hinkommt
  • Seine Hunde haben Vereinspapiere
  • Zuchttiere haben eine Zuchtzulassung
  • Seine Welpen sind gechipt, haben erste Impfungen und Wurmkuren erhalten
  • Er gibt die Welpen nicht vor der 8. Lebenswoche ab
  • Er startet bereits mit der Sozialisation der Welpen
  • Stolz werden Ihnen die Elterntiere gezeigt und Sie dürfen die Wurfkiste sehen
  • Sämtliche Hunde freuen sich über die Anwesenheit des Züchters

Labrador Retriever Vereine und Clubs:

  • Labrador Club Deutschland e.V. (LCD)
  • Deutscher Retriever Club e.V. (DRC)

Diese Clubs gehören dem VDH an und sind eine gute Anlaufstelle für erfahrene und seriöse Labrador Retriever Züchter. Alle ihnen angehörenen Zuchtstätten unterliegen Auflagen und Kontrollen durch die Vereine und der Züchter hat nach bestimmten Regeln zu züchten und seine Tiere zu halten.


Was ist vor dem Kauf eines Labrador Retrievers zu beachten?

So schön die Vorstellung von einem Leben mit Hund auch ist. Es sollten gewisse Voraussetzungen und Lebensumstände erfüllt sein, damit Halter und Hund ein harmonisches und vor allem für das Tier artgerechtes Miteinander leben können. Der Kauf eines Labrador Retrievers und die damit verbundene Verantwortung sollten nicht leichtfertig und durch eine rosarote Brille betrachtet werden.

Labrador Hunde
Labrador Hunde benötigen viel Auslauf und Beschäftigung. Das sollte vor dem Kauf eines Labrador Welpen beachtet werden!

 

Drum prüfe, wer sich ewig bindet:

  • Sind alle mit dem Kauf des Labradors einverstanden oder gibt es berechtigte Gegenargumente?
  • Hat jemand aus der Familie Angst vor Hunden?
  • Gibt es bekannte Tierhaarallergien?
  • Ist die Haltung eines Hundes erlaubt (Falls Sie zur Miete wohnen)?
  • Ist das Umfeld für den Labrador geeignet (Stadtwohnung eher nicht so gut geeignet)?
  • Ist die Haltung eines Labradors finanziell möglich?
  • Gibt es Rücklagen für unerwartete Große Ausgaben, wie etwa eine OP?
  • Wohin mit dem Hund, wenn Sie in den Urlaub fahren oder ernsthaft krank werden?
  • Wer geht mit dem Labrador spazieren, wenn Sie lange Arbeitszeiten haben?
  • Sind Sie gewillt, die Kothaufen Ihres Hundes aufzusammeln und zu entsorgen?
  • Haben Sie ausreichend Zeit und Lust für Spaziergänge, Beschäftigung, Erziehung und Pflege?

Selbst, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, ist die Haltung trotzdem nicht jedermanns Sache. Viele unterschätzen beispielsweise den täglichen Auslauf und den Bewegungsdrang des Labradors enorm. Auch die laufenden Kosten für die Hundehaltung werden gern schöngeredet. Nur wer sich der Vor- als auch Nachteile bewusst ist, wird am Ende viel Freude mit seinem Vierbeiner haben und keine bösen Überraschungen erleben.

Nachteile. Warum sollte ich keinen Labrador kaufen?

  • Der Labbi haart das ganze Jahr über und zwar wie verrückt. Das macht sich in der Wohnung, als auch auf der Kleidung bemerkbar.
  • Mit Hund im Haus muss häufiger geputzt und gestaubsaugt werden.
  • Die Rasse ist leichtführig, erzieht sich aber natürlich nicht von alleine.
  • Ein Labrador ist nichts für Stubenhocker und Couch-Potatos. Er braucht reichlich Bewegung.
  • Bei zu wenig Auslastung neigt die Rasse zu unschönen Verhaltensweisen und sucht sich Ersatzbeschäftigungen.
  • Achtung Üergewicht: Labradore sind verfressen und neigen schnell zu Fettleibigkeit, was die Gesundheit beeinträchtigen kann.
  • Er ist ein Modehund und damit sind einige Erkrankungen leider auf dem Vormarsch. Besondere Sorgfalt bei der Züchterwahl ist also angeraten.
  • Der Labrador liebt Wasser und lässt auch so manche Tümpel und Matschpfützen nicht aus. Raten Sie mal, wie er da des Öfteren nach Hause kommt.
  • Welpen, die noch nicht ausreichend erzogen sind zerstören mitunter Gegenstände, können nicht gut alleine bleiben oder machen noch in die Wohnung.
  • Auch beim erwachsenen Labrador muss der Kot draußen aufgesammelt werden
  • Ältere Hunde werden manchmal inkontinent.
  • Kosten, Kosten, Kosten
  • Ihre Spontanität in Sachen Urlaubs- und Freizeitplanung wird stark eingeschränkt.
  • Früh aufstehen und tägliche Spaziergänge, egal bei welchem Wetter, ob Wochenende oder Feiertag

Sie sind immer noch nicht abgeschreckt? Herzlichen Glückwunsch. Scheint, als seien Sie wirklich auf ein Leben mit Hund vorbereitet und dem Kauf eines Labrador Retrievers steht nichts mehr im Wege. Dann können Sie sich bald auf viele schöne Vorteile freuen:

Warum macht es Sinn sich einen Labrador zu kaufen?

  • Sie haben einen wundervollen Hund!
  • Es ist wundervoll, den Hund groß zuziehen und ihn vielleicht mit den eigenen Kindern aufwachsen zu sehen.
  • Sie erhalten einen loyalen Freund fürs Leben
  • Erziehen Sie den Welpen/Hund nach Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen
  • Haben sie gemeinsam Spaß und meistern Sie gemeinsam neue Herausforderungen, in Training, Erziehung, Ausbildung und Hundesport
  • Ihr Leben erhält frischen Wind
  • Ein Hund im Haus und die Beschäftigung mit ihm machen einfach gute Laune
  • Er ist Kumpel, Vertrauter und Seelentröster für die Kinder
  • Sie bekommen vermutlich wesentlich mehr Bewegung und frische Luft, als ohne Labrador
  • Was gibt es Schöneres, als eine schwanzwedelnde Begrüßung nach einem langen Arbeitstag?

Welche Labrador Mischlinge gibt es?

Natürlich ist ein Labrador Mix kein reinrassiger Hund. Dies sagt allein schon der Name. Dennoch erfreuen sich einige Mischlinge besonderer Beliebtheit und werden darum häufiger gezielt gezüchtet. Ziel der Verpaarung ist es meist, die Vorzüge beider Rassen miteinander zu kombinieren oder bestimmte Merkmale eines Paarungspartners hervorzuheben. So sind gewünschte Attribute des Labrador Retrievers häufig seine Familientauglichkeit, sein sanftes Wesen, die Arbeitsbereitschaft und natürlich auch sein Aussehen.

Was sind typische Labrador-Mischlinge?

  • Labrador-Schäferhund-Mix
  • Labrador-Golden-Retriever-Mix

Meistens werden also Hunde verpaart, die sich in Statur und Größe ähneln. Manchmal wird der Labrador jedoch auch mit größeren oder kleineren Hunden gekreuzt:

  • Labrador-Rottweiler-Mix
  • Labrador-Bobtail-Mix
  • Labrador-Weimaraner-Mix
  • Labrador-Beagle-Mix
  • Labrador-Cockerspaniel-Mix

Unterscheiden sich die beiden Ausgangsrassen sehr in Aussehen und Charakter ist immer Vorsicht geboten. Die finale Widerristhöhe, Fellbeschaffenheit oder bestimmte Wesensmerkmale kristallisieren sich häufiger erst beim Junghund heraus. Wer wissen möchte, was er bei seinem Labrador Mischling erwarten kann, sollte also immer die beiden Ausgangsrassen studieren und sich mit deren Besonderheiten auseinandersetzten. So erhalten Sie zumindest eine Ahnung davon, womit Sie es später einmal zu tun haben werden.


Wie wäre es mit einem Labrador aus dem Tierschutz?

Tierheime im In- und Ausland sind leider oft auch die Heimat von reinrassigen Labrador Retrievern und Labbi Mischlingen. Die Abgabegründe sind vielfältig und manchmal handelt es sich schlicht um ein ausgesetztes Tier, was besonders während der Urlaubszeit leider immer noch vorkommt. Schön, wenn Sie sich gegen einen Welpen entscheiden und stattdessen einem Labrador in Not eine zweite Chance geben möchten. Meistens handelt es sich nämlich um Junghunde oder ausgewachsene Tiere, die auf ein neues Zuhause hoffen.

Wie kann der Labrador in Not geraten?

  • Sein Vorbesitzer ist verstorben
  •  Hundehaltung nicht erlaubt bzw. Wohnsituation hat sich verändert
  • Überforderung der Besitzer
  • Finanzielle Kosten wurden unterschätzt
  • Zeitaufwand wurde unterschätzt
  • Berufliche Situation hat sich geändert (z.B. Arbeitslosigkeit)
  • Der Labbi ist ein „Scheidungskind“
  • Tierhaarallergie
  • Abgabe, weil zweibeiniger Nachwuchs ins Haus steht
  • Haltung des Labradors unmöglich, z.B. wegen Krankheit oder fortgeschrittenem Alter des Besitzers
  • Lebenssituation nicht mehr mit Hundehaltung vereinbar
  • Er wurde ausgesetzt

Sie leisten mit der Adoption eines Tierheimhundes einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz, sollten jedoch im Hinterkopf behalten, dass über den Labrador eventuell nur wenig bekannt ist und es womöglich kaum Anhaltspunkte zu seiner bisherigen Lebensgeschichte gibt. Einige Hunde aus dem Tierheim verhalten sich zudem dort ganz anders, als in einem ruhigen und sicheren Zuhause. Nicht wenige Labbis sind traumatisiert, hatten oder haben Krankheiten, sind womöglich verhaltensauffällig oder benötigen anderweitige spezielle Aufmerksamkeit.

Hundeerfahrung ist darum sehr willkommen, wenn es ein Labrador Retrievers in Not sein soll. Aber auch Anfänger können mit etwas professioneller Hilfe einen Tierheimhund bei sich aufnehmen. Außerdem hat nicht jeder Labrador aus dem Tierheim körperliche oder geistige Probleme. Manche Rassevertreter hatten einfach nur Pech.

Hin und wieder suchen auch die Vorbesitzer einen guten neuen Platz für ihren ehemaligen Schützling. Hier erfahren Sie aus erster Hand einiges über die Vergangenheit des Vierbeiners und seinen Abgabegrund. Auch private Pflegestellen, die einen Labrador in Not vorübergehend aufnehmen, können Ihnen einiges zu Bildungsstand, Charakter und besonderen Eigenschaften des Hundes erzählen.


Nur das Beste für gesunden Nachwuchs: Der Labrador Deckrüde

Um Erbkrankheiten bei der Labrador Zucht auszuschließen, sollten Zuchttiere vor ihrem Einsatz gesundheitlich überprüft werden. Dies geschieht meist im Vorfeld der Zuchttauglichkeitsprüfung. Nur wer entsprechende Gesundheitsnachweise erbringen kann, wird zur Prüfung zugelassen. Hier werden außerdem Wesen und Aussehen des Labrador Deckrüden (oder auch der Zuchthündin) genauestens unter die Lupe genommen. Schließlich sollen die späteren Nachkommen nicht nur gesund sein, sondern vor allem auch wesensfest und dem Rassestandard entsprechen. Nur wenn alle Vorzüge zusammenkommen, entstehen qualitative und gesunde Nachkommen.

Vorteile eines geprüften Labrador Deckrüden:

  • Obligatorische Gesundheitsnachweise nötig
  • Bestandener Wesenstest
  • Gültige Ahnentafel/Papiere
  • Entspricht dem Rassestandard
  • Erfolgreich absolvierte Zuchttauglichkeitsprüfung (ZTP)
  • Evtl. bereits erfolgreich zur Zucht eingesetzt (Nachkommen können begutachtet werden)

Die Decktaxe für einen Labrador Deckrüden richtet sich nach seinen bisherigen Auszeichnungen und Preisen auf Zuchtschauen und Shows und danach ob er bereits erfolgreich gesunde Nachkommen gezeugt hat. Oftmals ist der finale Preis jedoch auch Verhandlungssache. Beachtet werden sollte außerdem, dass seriöse Züchter ihren Rüden immer mit Deckvertrag vermitteln, in dem alle Rechten und Pflichten geregelt sind und in dem beispielsweise festgehalten wird, was passiert, sollte die Hündin nicht erfolgreich belegt werden.


Der kranke Labrador Retriever – Wann muss ich mit einem Hund zum Tierarzt?

Gewöhnen Sie den Welpen frühzeitig an Besuche in der Tierarztpraxis, denn viele Rassevertreter hassen die dortigen Termine. Lassen sie den jungen Labrador positive Erfahrungen dort machen, ohne Nadelstiche oder unangenehme Behandlungen (z.B. während einer Routineuntersuchung). Und arbeiten Sie mit viel Lob und kleinen Leckerchen. Bei hartnäckigen Verweigerern kann es helfen, nicht im Wartezimmer Platz zu nehmen, sondern den Labbi im Auto warten zu lassen, bis er an der Reihe ist.

Immerhin sind Termine in der Praxis ein notwendiges Übel der Hundehaltung. Manchmal muss der Labrador für eine Impfung oder Wurmkur dorthin, ein anderes Mal ist er krank oder benötigt eine Operation mit stationärem Aufenthalt.

Zum Glück ist es jedoch nicht immer gleich erforderlich, den Tierarzt aufzusuchen. Einige Krankheiten und Symptome können erst mal zu Hause beobachtet und mit Hausmitteln behandelt werden. Tritt keine Besserung ein sollte allerdings nicht lange gezögert werden, um eine Verschlechterung des Zustandes und Leid zu vermeiden.

Gehen Sie auf jeden Fall immer mit dem Labrador zum Tierarzt, wenn:

  • Symptome sich verschlechtern
  • Größere Wunden zugezogen wurden
  • Akute Schmerzen vorliegen
  • Schonhaltungen gezeigt werden
  • Fremdkörper nicht selbst entfernt werden können
  • Die Ohren stinken oder der Hund starken Mundgeruch hat
  • Ihr Labrador untypisches Verhalten zeigt (Aggressivität, Lustlosigkeit etc.)
  • Lahmheiten auftreten
  • Fress- und/oder Trinkverhalten sich ändern
  • Fellprobleme auftreten, wie Haarausfall, Schuppen o.Ä.
  • Schwellungen oder Knubbel unter der Haut getastet werden
  • Fieber auftritt
  • Gleichgewichtsstörungen vorliegen
  • Parasiten entdeckt oder vermutet werden
  • Vergiftungen vorliegen oder vermutet werden
  • Der Labrador sich häufig kratzt und leckt oder im Fell knibbelt
  • Starker Ausfluss aus Auge oder Nase auftreten
  • Anhaltendem Erbrechen oder Durchfall
  • Permanentes Husten und Würgen
  • Abgerissenen/eingerissenen Krallen

Jeder Labrador wird im Laufe seines Lebens einmal krank. Insbesondere im Alter treten vermehrt kleinere und größere Wehwehchen auf. Es kann jedoch auch vorkommen, dass Ihr Labrador an einer genetischen Veränderung leidet und dadurch erkrankt. Solche Erbkrankheiten beim Labrador treten insbesondere in Zuchtlinien auf, die wenig Wert auf Vorsorgeuntersuchungen und sorgsame Verpaarung legen. Da der Labrador Retriever ein Modehund von großer Beliebtheit ist, ruft dies natürlich auch unseriöse Züchter und Vermehrer auf den Plan, die schnelles Geld mit der Rasse verdienen möchten. Dadurch sind rassetypische Krankheiten leider etwas auf dem Vormarsch.

Was sind typische Krankheiten beim Labrador Retriever?

  • Hüftgelenkdysplasie (HD)
  • Ellbogendysplasie (ED)
  • Grauer Star (Katarakt)
  • Progressive Retinaatophie (PRA)
  • Retinadysplasie (RD)
  • Labrador-Myopathie
  • Exercise Induced Collapse (EIC)

Impfungen schützen den Labrador vor gefährlichen Erkrankungen

Seinen Labrador impfen zu lassen heißt, etwas zum Wohle aller Hunde zu unternehmen. Denn nur wenn ein gewisser Prozentsatz aller Vierbeiner geimpft ist entsteht ein Herdenschutz und es können auch solche Hunde vor gefährlichen Krankheiten geschützt werden, die noch zu jung für eine Impfung, zu alt oder immungeschwächt sind. Leider ist es jedoch der Impfmüdigkeit vieler Besitzer geschuldet, dass vielen bakteriellen und viralen Krankheiten wieder Vorschub geleistet wird.

Labrador Welpe wird geiimpft
Impfungen beginnen bereits im frühen Welpenalter. Die Core-Impfungen sollten durchgeführt werden!

Umso wichtiger sind also Impfungen für Ihren Labrador Retriever. Sie schützen ihn vor vielen Krankheiten, die mit viel Leid, Dauerschäden oder sogar dem Tod einhergehen. Darum erhalten bereits die Welpen beim Züchter erste Impfungen der Grundimmunisierung, die vom Tierarzt in einen Impfpass oder den blauen EU-Heimtierausweis eingetragen werden. Es obliegt der Verantwortung der neuen Besitzer, diese Immunisierung abzuschließen und Auffrischimpfungen stets gewissenhaft vornehmen zu lassen. Dabei ist eine Wiederholungsimpfung jedes Jahr meistens gar nicht mehr nötig, sondern variiert zwischen 1-5 Jahren je nach Impfstoff.

Die wichtigsten Impfungen sind dabei:

  • Tollwut
  • Leptospirose
  • Parvovirose
  • Staupe
  • HCC (Hepatitis Contagiosa Canis)

Daneben gibt es eine ganze Reihe weiterer Impfseren, die jedoch nur nach vorheriger Nutzen-Risiko-Abschätzung verabreicht werden sollten. Besprechen Sie darum mit Ihrem Tierarzt, ob er weitere Injektionen für sinnvoll erachtet. Dazu wird er nach den Haltungsbedingungen des Labradors fragen, seiner Verwendung (z.B. Jagd oder Zucht), Kontakt zu anderen Artgenossen und/oder Wildtieren sowie seinem Umfeld (Zeckengebiet o.Ä.).


Was tun wenn mein Hund Flöhe oder andere Parasiten hat?

Sie sind eklig, können selbst für den Menschen gefährlich werden und beeinträchtigen die Lebensqualität des Labradors enorm: Flöhe, Zecken und andere Parasiten. Bleibt ein Befall längere Zeit unbehandelt, werden die Untermieter schnell zur echten Plage. Sie verursachen Hautirritationen und fürchterlichen Juckreiz. Hat der Labrador hingegen Würmer, so kann eine Besiedelung den Hund schwächen und sogar aushungern, wenn nichts unternommen wird.

Da einige Parasiten bei einem sehr starken Befall sogar auf den Menschen als Wirt überwechseln, ist es ratsam, den Vierbeiner regelmäßig Floh- und Wurmkuren zu unterziehen, damit alle Familienmitglieder geschützt sind. Dies gilt insbesondere, wenn sich Babys und Kleinkinder im Haushalt befinden oder alte und immungeschwächte Personen.

Anzumerken sei jedoch, dass eine Wurmkurm beim Labrador Retriever immer nur einen tatsächlichen Wurmbefall bekämpft und beseitigt, aber nicht präventiv verabreicht werden kann. Schon kurz nach der Medikamentengabe kann sich der Hund beim Spaziergang bereits wieder infizieren. Flohkuren entfalten ihre Wirkung hingegen mehrere Wochen und schützen außer vor lästigen Flöhen meist noch vor weiteren Ektoparasiten, die es sich im Fell des Labradors gemütlich machen.

Besonders wichtig bei Parasitenbefall: Achten Sie auf vermehrte Hygiene zu Hause. Waschen Sie Ihre Hände nach jedem Hundekontakt. Reinigen Sie außerdem Fress- und Trinknäpfe täglich mit heißem Wasser und waschen Sie Schlafplätze häufig bei hohen Temperaturen, um eine Neuansteckung in den eigenen vier Wänden zu vermeiden. Bei einem Flohbefall sollten Sie zudem häufig staubsaugen, heiß wischen und auch andere Wohntextilien reinigen. Flöhe sind leider sehr hartnäckig.

Zecken sind aber sicherlich die häufigsten Plagegeister, von denen der Retriever heimgesucht wird. Sie warten in Wald und Flur auf eine Blutmahlzeit und ruck zuck hat Ihr Hund sich nach einem Spaziergang welche eingefangen. Da die kleinen Spinnentiere jedoch eine Zeit lang brauchen, ehe sie eine geeignete Stelle für ihren Biss gefunden haben, sollte der Retriever nach jeder Gassirunde kurz auf Zecken abgesucht werden. Entfernen Sie die Zecke nie mit den Fingern, sondern benutzen Sie eine spezielle Zeckenzange oder auch Pinzette.


Mehr als nur ein schönes Fell: Die richtige Pflege und Fellpflege des Labradors

Den Labrador Retriever zu pflegen heißt, ihn gesund zu erhalten und ihm ein ordentliches und sauberes Äußeres angedeihen zu lassen. Darum gehören zur Rundumpflege nicht nur ein gebürstetes und schönes Fell, sondern auch Vorsorgetermine beim Tierarzt (inkl. Impfungen, Kuren und Spot-Ons gegen Parasiten), als auch ein gesundes und ausgewogenes Futter.

Natürlich ist und bleibt aber das Fell Aushängeschild Nummer Eins, wenn es um einen gepflegten Hund geht. Und der Labrador glaubt scheinbar eine Weltmeisterschaft im Haareverlieren gewinnen zu müssen. Die Rasse haart nämlich das ganze Jahr über und seine Besitzer werden sich mit Haaren auf Sofa, Kleidung und Co arrangieren müssen. Ganz zu schweigen vom vermehrten Putzaufwand.

Wer seinen Labbi allerdings täglich ein paar Minuten bürstet, kann der Haarflut wenigsten ein wenig Herr werden. Dazu eignen sich Noppenbürste und Striegel gut, aber auch spezielle Harken für die Unterwolle, wie der Furminator. Baden brauchen Sie den Labrador hingegen nicht bzw. nur in Ausnahmesituationen. Hundeshampoo und andere Pflegeprodukte können die schützende Hautschicht nämlich angreifen und für mehr Probleme als Vorteile sorgen. Außerdem erledigt der Hund eine Dusche meist selbst, wenn er mit Vorliebe in Seen oder Flüsse springt.

Neben dem Kampf gegen die Haare sollten Sie auch Augen, Ohren, Nase, Maul, Zähnen, Pfoten und Krallen jeden Tag ein klein wenig Aufmerksamkeit schenken und bei Bedarf reinigen bzw. putzen oder kürzen. Dies dauert nicht länger als ein paar Minuten und Sie erkennen bei der Kontrolle schnell ob es eventuelle Auffälligkeiten, Wunden, Fellveränderungen, Parasiten oder andere Probleme bei Ihrem Hund gibt. Somit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zu seiner Gesunderhaltung.

Grundausstattung für die Labrador Pflege:

  • Noppenbürste
  • Naturhaarbürste
  • Striegel
  • Unterwollharke
  • Flohkamm und Zeckenzange
  • Krallenzange
  • Zahnbürste und Hundezahnpasta
  • Kauartikel und Spielzeug für die Zahnpflege
  • Hundeshampoo für das Baden im Notfall
  • Ohrlotion und Augenreinigungspads
  • Tücher für die Reinigung von Nase, Augen und Ohren
  • Fettcreme für den Schutz der Ballen (vor allem im Winter)

Gesunde und ausgewogene Ernährung des Labradors

Der Labrador Retriever ist ein kleiner Gierschlund. Er frisst gern und viel, was sich natürlich im Gewicht bemerkbar macht, wenn Herrchen oder Frauchen nicht einschreiten. Die Fütterung sollte darum immer kontrolliert erfolgen und Trainingsleckerlis sollten wohldosiert eingesetzt werden oder von der normalen Tagesration Futter besser abgezogen werden. Leider setzt der Labbi erst recht Extrapfunde an, wenn seine Besitzer sein Bewegungspensum unterschätzen und den Hund nicht genügend auslasten.

Darüber hinaus benötigt der Labbi Welpe eine andere Menge und Futterzusammenstellung als der erwachsene Hund oder Senior. Dies sollte bei der Fütterung des Labradors beachtet werden. Hat der Vierbeiner hingegen einen „Job“, wird als Arbeitshund gehalten und körperlich sehr beansprucht, darf ruhig etwas mehr im Napf landen.

Was genau Sie Ihrem Hund täglich anbieten, hängt dabei zum einen von seinen Vorlieben ab, aber auch von Ihrem Budget und persönlichen Überzeugungen. Eine Mahlzeit kann ausgewogen und gesund sein, egal, ob es sich dabei um Trocken- oder Nassfutter handelt. Wichtig ist immer ein Blick auf die Zutatenliste. Sie sollte nach Möglichkeit kurz und knackig sowie verständlich sein. Fleisch als Hauptbestandteil ist bestens. Weniger gut sind hingegen Füllstoffe, Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe.

Wer hingegen genau wissen möchte, was sein Labrador jeden Tag frisst, kann sich in die Thematik des BARFEN einlesen. Hier bekommt der Hund ausschließlich rohe Zutaten zu fressen: Frisches Fleisch, Innereien, Knochen und sonstige Bestandteile des Schlachttieres, Obst und Gemüse, Kräuter, wertvolle Öle und vieles mehr. Bei dieser Fütterungsart kommt es seltener zu Allergien und Unverträglichkeiten und die Zähne des Hundes sind meist gepflegter.

Allerdings kann es beim BARFEN genau wie bei kommerziell hergestelltem Futter zu Mangelerscheinungen oder Überversorgungen kommen, wenn die Inhaltsstoffe nicht ausgewogen und auf den Hund abgestimmt sind. Beides kann sich (manchmal schleichend) auf die Gesundheit des Labradors auswirken. Darum sollte eine einseitige Ernährung unbedingt vermieden werden. Denkbar und gesund wären beispielsweise Mischformen diverser Fütterungsarten, wie Teil-Barfen oder die Kombination von Trocken- und Nassfutter. So vereinen Sie die Vorzüge verschiedener Fütterungsarten miteinander.

Wichtig: Betteln sollte gleich beim Welpen ignoriert und unterbunden werden. Denn Essensreste, gewürzte Speisen, Süßigkeiten und andere Lebensmittel, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, sollten nicht im Magen des Hundes landen. Gleiches gilt für diverse Nüsse, Obstsorten, verschiedenes Gemüse und mehr. Nicht alles, was für uns Menschen schmackhaft und gesund ist, bekommt auch dem Labrador. Vieles ist für Vierbeiner giftig.


Für ein harmonisches Zusammenleben: Den Labrador richtig erziehen

Die Erziehung des Labradors beginnt, sobald der Welpe bei Ihnen eingezogen ist. Lassen Sie dem tapsigen kleinen Racker von Anfang an nichts durchgehen, sonst schleichen sich unerwünschte Verhaltensweisen sehr rasch ein. Außerdem gilt es zu bedenken, dass der Labbi es laut Rassestandard mal auf bis zu stolze 36 kg bringen kann. Wenn der Welpe also an der Leine zieht, mag das noch in Ordnung sein, beim ausgewachsenen Vierbeiner wird es aber anstrengend. Außerdem sind solche Unarten später nur schwer wieder abzutrainieren.

Falls der Labrador Ihr erster Hund ist, wäre eine Hundeschule darum dringend angeraten, um Sie mit den Grundlagen der Hundeerziehung und Haltung vertraut zu machen. Hier erhalten Sie Feedback und professionelle Anleitung sowie Hilfestellung bei Problemen. Beim Welpen sollte die Erziehung dabei zunächst auf einige wichtige Basics beschränkt werden, wie Leinenführigkeit, Stubenreinheit, das Erlernen des Namens oder das langsame Gewöhnen ans Alleinbleiben. Auch erste Grundkommandos sind wichtig.

Achten Sie zudem auf eine gute Sozialisation des Hundes und machen Sie ihn mit Geräuschen und Begebenheiten vertraut, mit denen er im späteren Leben ständig zu tun haben wird. Er sollte gegenüber Menschen aller Altersklassen freundlich sein, aber auch verträglich mit Artgenossen und anderen Haus-, Nutz- und Wildtieren.

Warum ist Erziehung so wichtig?

  • Klare Regeln, die konsequent kommuniziert werden, vereinfachen das Zusammenleben und sorgen für Harmonie
  • Der Labrador kennt seinen Platz in der Rangordnung und versucht nicht den Boss zu spielen (außer im jugendlichen Flegelalter oder bei Inkonsequenz des Besitzers)
  • Der Labrador darf Freiheiten genießen, wie das Laufen ohne Leine oder regelmäßiger Kontakt zu Artgenossen
  • Es ist unproblematisch den Hund mit in die Stadt, den Biergarten, in öffentliche Verkehrsmittel oder mit zu Freunden zu nehmen, denn er weiß sich zu benehmen.
  • Ein kläffender oder an der Leine ziehender Hund ist nervig und anstrengend.
  • Unschön und kraftraubend ist auch ein Labbi, der bei Hundebegegnungen stets den Raufbold rauskehrt
  • Solide Erziehung und gutes Training schaffen eine Vertrauensbasis und der Hund akzeptiert Sie als zuverlässigen Rudelführer.
  • Das Beherrschen der Basiskommandos schützt den Vierbeiner vor Gefahren. Gut also, wenn er auf Kommando von einem Giftköder ablässt, auf Zuruf zuverlässig zurückkommt oder bei Bleib brav auf seinen Besitzer wartet.

Spiel, Spaß und Beschäftigung mit dem Labrador

Ausgedehnte und abwechslungsreiche Spaziergänge sind kein notwendiges Übel der Hundehaltung, sondern eine solide Basis für ein gesundes und glückliches Labradorleben. Neben reichlich Auslauf benötigt die Rasse aber noch weitaus mehr Beschäftigung. Insbesondere geistige Auslastung ist für den intelligenten Hund von Nöten.

Er hat seinem Naturell entsprechend eine Veranlagung für die Jagd und wird gern seinen Instinkten entsprechend gefördert. Nasen- und Suchspiele sind genau das Richtige für den Labrador, aber auch Man-Trailing oder Apportierspiele werden ihm sicherlich gefallen. Letzteres gilt insbesondere dann, wenn er Dummy oder Ball aus dem Wasser apportieren darf.

Der Labrador eignet sich darüber hinaus für zahlreiche Hundesportarten. Egal ob ruhiges Obedience oder flottes Agility. Auch für den Zughundesport ist der kräftige Labrador zu begeistern. Wichtig bei Sportarten, die rasche Richtungswechsel, Sprünge und schnelle Stopps erfordern: Beginnen Sie mit dem Training erst, wenn Knochen, Knorpel und Gelenke schon fertig ausgebildet und ausgewachsen sind. Zu hohe körperliche Beanspruchung im Welpen- oder Junghundalter kann sich ansonsten nachteilig auf den Bewegungsapparat auswirken und zu verfrühtem Verschleiß führen.

Wer mag, kann eine Ausbildung mit seinem Labrador absolvieren. Sein freundliches Wesen und hübsches Aussehen machen ihn beispielsweise zu einem hervorragenden Therapiehund. Auch als Rettungs-, Such oder Drogenspürhund eignet sich die Rasse. Wer hingegen eine Hundesportart nicht nur als Hobby ausüben will, sondern sich im Turniersport mit anderen messen möchte, sollte über eine Begleithundeprüfung mit seinem Labrador nachdenken. Sie ist eigentlich immer Voraussetzung für die Teilnahme.

Grundregeln der Labrador-Beschäftigung:

  • Motivieren Sie Ihren Hund mit Spielzeug, Lob oder kleinen Naschereien. Achten Sie dabei auf kalorienarme Snacks.
  • Versuchen Sie nicht mit dem Labbi zu spielen, wenn er gerade gefressen hat oder von einem Spaziergang kommt. Warten Sie, bis e sich etwas ausgeruht hat und sich konzentrieren kann
  • Arbeiten Sie ohne Zwang und Schimpfen Sie nicht, wenn es mal nicht klappt, wie Sie wollen. Spiel und Beschäftigung sollten Spaß machen.
  • Gehen Sie auf die Vorlieben Ihres Labradors ein.
  • Geben Sie ihm die Möglichkeit seine Instinkte auszuleben
  • Steigern Sie den Schwierigkeitsgrad einer Übung langsam und feiern Sie Teilziele
  • Lassen Sie Ihren Hund nur unter Aufsicht mit neuem Spielzeug spielen
  • Vermeiden Sie zu viel körperliche Anstrengung beim Welpen und Junghund
  • Sorgen Sie hin und wieder für neue Herausforderungen
  • Das Maß an Bewegung sollte dem Alter, der Gesundheit und Kondition Ihres Hundes angepasst werden

Wer seinen Labrador mit Training, Spaziergängen sowie geistigen und körperlichen Spielen nicht ausreichend auslastet und beschäftigt, hat sehr schnell einen unzufriedenen Labbi zu Hause, der sich selbst nach Ersatzbeschäftigungen umsieht und so Unarten entwickelt, die nicht sehr erfreulich für seine Zweibeiner sein können. Zerstörungswut oder permanentes Bellen und Anschlagen sind zum Beispiel ein untrügliches Zeichen, dass sich Ihr Hund langweilt.

Denken Sie daran, dass die gemeinsame Zeit mit Ihrem Labrador Retriever, eine tiefe Bindung und Vertrauen schaffen. Außerdem bleibt ihr Labrador so lange fit und gesund und vor allem eines: glücklich!


Urlaubsplanung mit Labrador Retriever

Hund und Urlaub: Diese Kombination ist für die meisten Labradorbesitzer gar nicht abwegig, sondern die einzig wahre Art, die schönste Zeit des Jahres zu verbringen. Mit einer guten Planung lässt sich der Vierbeier wunderbar integrieren und es wird für alle eine entspannte und schöne Zeit.

Vor dem Urlaub sollten Sie beachten:

  • Wohin soll die Reise gehen?
  • Ist das Zielland hundefreundlich und leicht zu erreichen?
  • Welche Einreisebestimmungen gibt es?
  • Gibt es besondere Auflagen, wie Maulkorb- oder Leinenpflicht?
  • Wie lauten die Impfvorschriften?
  • Gibt es hundefreundliche Unterkünfte im Ferienort?
  • Wie sind die Begebenheiten vor Ort? Dürfen Hunde an den Strand, mit auf öffentliche Plätze etc.?
  • Was muss unbedingt ins Gepäck des Labradors und was gibt es evtl. nicht vor Ort (z.B. gewohntes Futter oder Medikamente)?
  • Welche Dokumente braucht der Hund (Heimtierausweis, Impfnachweise, Tickets für Zug oder Flug)?
  • Gibt es für den Notfall einen Tierarzt in der Nähe? Sprechen Sie dessen Sprache?
  • Stellen Sie eine kleine Reise- bzw. Notfallapotheke zusammen

Die Anreise mit dem Auto oder Wohnmobil ist für viele das Mittel der Wahl. Hier sind Sie flexibel und können auf die Bedürfnisse Ihres Hundes auch spontan eingehen und viele Pausen machen. Ganz wichtig ist jedoch ein sicherer Transport Ihres Vierbeiners. Am besten gewöhnen Sie ihn schon frühzeitig an eine Transportbox, die bei Reisen im Kofferraum installiert oder quer zur Fahrrichtung aufgestellt wird. Auch ein Sicherheitsgeschirr für die Rückbank wäre denkbar oder der Transport im abgetrennten Kofferraum. Um die Gelenke des Labrador zu schonen, wäre außerdem eine Hunderampe toll, die ihm den Einstieg erleichtert.

Labrador Hund
Urlaub mit Labrador ist etwas ganz Besonderes!

 

Urlaubsreisen mit dem Labrador sind auch mit dem Zug oder Flugzeug denkbar. In der Bahn sind Fahrten dabei besonders komfortabel, wenn Sie ein eigenes Abteil buchen oder mit dem Hund über Nacht im Schlafwagenzug verreisen. Natürlich sollte der Vierbeiner öffentliche Verkehrsmittel kennen, damit die Fahrt für alle entspannt verläuft.
Im Flugzeug muss der Labrador ohne sein Herrchen in der klimatisierten Gepäckaufbewahrung reisen. Natürlich in einer Transportbox. Dies bedeutet viel Stress für den Labbi und sollte darum nur in Erwägung gezogen werden, wenn Sie einen langfristigen Auslandsaufenthalt planen oder gar Auswandern. Buchen Sie immer nur Direktflüge, meiden Sie die heißen Sommermonate und fliegen Sie am besten nur Kurzstrecke. Beachten Sie die Bestimmungen der Airline oder Bahngesellschaft und informieren Sie sich frühzeitig über Beförderungsbedingungen.

Sie werden sicherlich ab und an ein paar Abstriche bei der Ferienplanung machen müssen, wenn es mit dem Labrador in den Urlaub geht. Falls Ihre Vorstellungen oder Wünsche einmal nicht mit einem Hund als Begleiter vereinbar sind (z.B. tropische Insel, Sightseeing, Rundreisen usw.), sollte eine Ersatzunterkunft für diesen Zeitraum her. Wer Glück hat, bei dem passen Angehörige oder Freunde auf den Labrador auf. Es gibt jedoch auch professionelle Hundepensionen, die Ihrem Vierbeiner eine schöne Zeit bescheren, während es Sie in die Ferne zieht. Im besten Fall kennt der Labrador sein Zuhause auf Zeit, damit der Abschied für ihn nicht allzu schwer wird.


Noch immer nicht genug? Noch mehr Infos über den Labrador Retriever.

Wer von der Rasse einfach nicht genug bekommen kann, der sollte sich durch unsere schöne Fotogallerie klicken oder sich informative Videos zum Labrador ansehen. So bekommen auch Neulinge einen guten Überblick, aber selbst für alteingesessene Labradorfreunde gibt es einiges zum Schmunzeln. Lachen und Schwärmen.

Für den Austausch mit anderen Labradorfans ist hingegen ein Forum ideal. Hier bekommen Sie wertvolle Tipps und Anregungen, aber auch schnelle Hilfe bei Erziehungsfragen, Krankheit oder anderen Problemen. Züchter, Labbi-Freunde, Anfänger und Profis sind willkommen.

Was ist für Sie am Labrador Retriever so interessant? Was bedeutet diese Hunderasse für Sie? Was ist das typische beim Labbi Wesen? Bitte erzählen Sie von Ihrem Verhältnis zum Labrador und Hinterlassen einen Kommentar! 🙂

17 Gedanken zu „Der Labrador Retriever

  1. Hallo haben zur Zeit mit unserer Labradorhündin Nelly 5Jahre etwas Probleme, mein Freund ist vor einiger Zeit in eine Treibjagd hinein geraten, und seit der Zeit ist sie wenn sie raus zum spazieren gehen und sie in die Richtung dahin laufen soll wo da geschossen wurde, ist sie sehr ängstlich will nicht laufen und Zittert. Meine Frage was kann man machen damit es ihr wieder besser geht wer weiß rat. Danke

    1. Hallo!
      Jeden Tag ein Stück mehr in diese Richtung gehen,locken mit Leckerlie. Auch wenn 1 Schritt 5 Minuten braucht und eben Tag für Tag ein Stück mehr in diese Richtung.Aber ohne ziehen!Muss es freiwillig tun und der Besitzer bzw. Hundeführer darf nicht aufgeregt sein, oder verärgert sein wenn es ewig dauert bis der 1 Schritt getan ist.Viel. auch mit ähnlichen Geräuschen vertraut machen….Tonaufnahmen von Feuerwerk dürften dem ziemlich ähneln und dabei muss Mensch auch ruhig sein und seinem Hund vermitteln, dass ihm nichts passiert, auch ggf.ablenken dur´ch Leckerlie und beruhigendes kraulen….wird aber wohl einige Zeit dauern und muß denke ich regelmäßig Stück für Stück erfolgen sonst ist der Hund durch seine Angst gleich zu überfordert…..Beispiel hat der Hund Angst vor glatten Böden und ich würde ihn ziehen, ginge er wohl panisch rückwärts…bleibe ich gelassen und warte wird der Hund irgendwann zwar misstrauisch aber langsam über den glatten Boden mir folgen…das wäre meine Idee zu diesem Thema

  2. Hallo,
    Meine Eltern und ich(19) überlegen im Moment ob wir uns einen Hund kaufen sollen, mein Vater hatte bereits mit 22 einen Schäferhund-Labrador Mix nun ist die Frage ob wir uns einen Schäferhund oder Labrador zulegen sollen. Die Bedingung dabei ist, dass der Hund mit Pferden zurecht kommen muss damit er mich auf Ausritten usw. begleiten kann ohne ständig einem Reh hinter her rennen zu wollen. Können sie mir dabei helfen? Zu mindestens ob man dies von einem Labrador erwarten kann.
    Ich bedanke mich schonmal für die Antwort!

    1. Wenn man es richtig macht, kann man einen Labrador an wirklich alles gewöhnen, aber an Pferde kann man Labradore einigermaßen gut gewöhnen. Es kommt aber natürlich auch auf das Pferd an. Mit Schäferhunden kenne ich mich leider nicht gerade aus. Hoffe trotzdem, dass meine Antwort geholfen hat 🙂

  3. Hallo
    Mein Labrador ist jetzt 21 Monate
    alt und da ich mit ihm von Welpe an in die Hundeschule gegangen bin , habe ich jetzt einen Partner der super gut hört , gerne am Fahrrad läuft, ohne Leine keine Probleme macht
    Bin sehr froh über die Entscheidung Labrador im Haushalt sind Kinder er ist immer angepasst

  4. Diese Seite War sehr informativ.Mein Labrador ist jetzt 2Jahre alt.Er ist der perfekte Hund aber Fuss laufen ein Problem.Habe schon viele Versuche gestartet aber so wie es in die Natur geht habe ich keine Chance .Er zieht wie ein Büffel an der Leine und das nervt.Was kann ich dagegen tun.Vielleicht können sie mir einige Tips geben.Mit Fr.Grüßen R.Schmidt

    1. Hallo Renate, haben Sie hierzu Tipps erhalten, haben Sie eine Lösung gefunden. Wir haben eine 1 1/2 jährige Labrador-Hündin übernommen. Im Haus ein Engel, lebendig und lieb. Beim Spazierengehen ist man voll gefordert. Ich gehe zwar zur Hundeschule, doch wenn sie etwas sieht, dann ist sie kaum zu halten. Würde mich über Antwort freuen.
      Schöne Grüße
      Sylvia

      1. Hallo
        Mein Labbie ist jetzt 4 Jahre alt und ich dachte die ersten 2 Jahre, das er nie hören wird. 😂
        Das “bei Fuss” laufen hab ich anfänglich mit Leckerchen geübt. Hatte immer eins in der verschlossenen Hand und ihm vor die Nase gehalten. Er lief natürlich bei Fuss. Habe nach einiger Zeit immer seltener ein Leckerchen benutzt und jetzt klappt es ohne Leckerchen. Egal ob mit oder ohne Leine.

        Liebe Grüsse Esther u. Kuba 🐾

  5. Hallo. Meine Familie und ich überlegen, ob wir uns einen Hund anschaffen. Meine Freundin hat einen Labrador und sagt ich solle mir unbedingt solcheinen zu legen. Wir wollen einen sehr Familienzutraulichen Hund, wir würden auch lange und abwechslungsreiche Spaziergänge gehen, da wir sowieso jeden Tag spazieren gehen. Jeder würde etwas Arbeit übernehmen. Ist ein Labrador der richtige für uns? LG Jasmin ❤🐶

  6. Haben 2 Labr/Retriev. Mischlinge 15 Monate alt sind wunderschön…gelehrig, treu. verschmust…..und sind gute Wachhunde war eine gute Entscheidung diese Hunde in unsere Familie zu holen………Der Rüde hat jetzt am Rist gemessen 71 cm und 38 Kilo,die Hündin 53 cm und 25 Kg beide schlank gebaut super glänzendes Fell ein starkes Gebiss eine sehr schöne Gangart ( beim Perd würde man sagen Trab )

    Möchten sie die nächsten Jahre nicht missen

  7. Wir haben auch zwei wunderschöne helle Labradors. Sie sind jetzt 12 und 10 Monate alt. Sie sind verspielt, wunderschön, verschmust, manchmal frech, total verfressen, lieben ihre täglichen Spaziergänge durch den Wald , lieben die Couch und schauen gern Tiersendungen. Sie heißen Timmy und Nala und wiegen 25 und 33kg. Allein sein können sie nicht, also heißt es sie jeden Tag mit auf Arbeit nehmen. Zum Glück ist das möglich. Obwohl wir beide gleich erziehen, sind sie total unterschiedlich. Nala die kleine hört sofort, Timmy lässt sich immer ein wenig Zeit, komm ich heut nicht, komm ich morgen. Beide lieben das Auto fahren. Lasst uns nur nicht daheim, ihre Devise. Nala springt wie ein Reh, es gibt kaum Hindernisse die sie aufhalten. So ist ein Zaun von 1,50höhe kein Hindernis. Timmy würde es nicht einmal wagen. Allerdings sprintet er in der Natur genauso. Nala kann mit ihm machen was sie möchte, er lässt sich alles gefallen. Knochen und sonstige leckerein werden geschwisterlich geteilt. Auch fressen sie nebeneinander gemeinsam und jeder respektiert den anderen. Timmy frisst schneller, er setzt sich dann lieb neben Nala und wartet bis sie fertig ist. Jeden Tag werden sie gepflegt und gestriegelt. Da wir täglich mit Ihnen in den Wald gehen, sitzen sie auch täglich mit zecken voll. Das ist das schlimmste was es gibt für uns. Sie bekommen beide eine Tablette die für drei Monate vorhalten soll. Leider hat sich eine bei Timmy festgesetzt. Wir bemerkten es sofort am Abend und entfernten sie und doch schwoll die Stelle mächtig an. Gleich am anderen Tag zum Tierarzt. Alles war gut, zumindest dachten das alle. Vier Wochen später fing er an zu humpeln. Panik machte sich breit, ab zum Tierarzt, es könnte nichts festgestellt werden. Es wurde aber nicht besser, ab zum nächsten Tierarzt, zweite Meinung einholen. Auch hier kein Befund. Aber zur Vorsorge mal für zwei Wochen Schmerzmittel. Wir sahen das es nicht besser wurde, also wieder hin, Röntgen, Blut abnehmen. Vor drei Tagen die niederschmetternde Nachricht ” Borreliose und hohe Entzündungen im Blutbild. Uns hat es fast das Herz zerrissen. Er humpelt jetzt stark und schläft sehr viel. Antibiotika bekommt er in hoher Dosierung. Erst einmal für 30tage, dann Pause und dann noch zwei mal. Er ist gerade gestern 1. Jahr geworden und jetzt so eine scheiss Krankheit. Natürlich machen wir uns Vorwürfe und doch kann ich nur sagen, wir sammeln jeden Tag die miisttiere ab. Einmal übersehen und nun muss er leiden. Und dabei wohnen wir in einem Gebiet-Sachsen Anhalt-, wo diese Dinger nicht gefährlich sein sollen. Unser Wunsch ist nur wir bekommen das wieder hin, er soll noch viele glückliche Jahre bei uns verbringen.

  8. Ich habe diese Seite vor einem Jahr das erste mal gelesen, bevor wie unseren Labbi zu uns geholt haben. Nun ein Jahr später beim lesen der Zeilen muss ich immer wieder freudig in mich hinein schmunzeln, wie treffend hier diese Rasse mit allen Pro und Contras beschrieben worden ist. Danke für diese Entscheidungshilfe. Wir haben ein tolles neues Familienmitglied dazu bekommen.

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