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Ettore hat seine Familie verloren. Er wurde als süßer, kleiner Welpe angeschafft. Geliebt, geherzt, verwöhnt und verkuschelt. Doch als er größer wurde, machte sich die fehlende Erziehung und Konsequenz immer mehr bemerkbar. So wuchs er zu einem stattlichen Labrador-Rüden heran, ohne jemals das kleine Hunde-Einmaleins erlernt zu haben. Der Labrador gilt als "Anfängerhund" und "Familienhund", daher wird er meist von Menschen gewählt, die das erste Mal einen Hund aufnehmen, oder auch Familien mit kleinen Kindern. Aber ohne die nötige Erziehung kann es sein, dass er mit seiner enthusiastischen Art, seiner stattlichen Größe und Temperament eben nicht überall auf Begeisterung stößt. Das führte in Ettores Familie zu Problemen. Er wurde zu stürmisch und hat im Spiel den Vater der Familie angesprungen, der sich dabei die Hüfte brach. Da die Frau schwanger ist, hat man nun Angst um das Baby, deshalb wurde Ettore noch vor der Geburt des Kindes abgegeben.

Ettore ist ein Kraftbündel mit viel Energie, die noch kanalisiert werden muss. Er folgt auf Kommandos, wenn er will. Zudem neigt er dazu, sein Maul zu benutzen. Er beißt in Leinen, Hosen, oder auch gerne in den Ärmel der Jacke. Vermutlich ist es eine Übersprungshandlung. Sobald er beschäftigt wird, zeigt er dieses Verhalten nicht mehr. Auf sein Training kann Ettore sich schon gut konzentrieren, aber er hat auch viel Power und muss auch lernen, Ruhezeiten einzuhalten. Auf seinem rechten Auge kann Ettore, aufgrund einer alten Verletzung, nur noch Schatten erkennen. Das stört den jungen Rüden aber absolut nicht. Aktuell bekommt er in das Auge regelmäßig Augentropfen.

Update Mai 2022:

Wir haben Ettore im Mai wieder besucht und neue Bilder und Videos von ihm gemacht. Ettore ist ein typischer Labrador: freundlich, verspielt und manchmal etwas distanzlos. Er ist wirklich ein toller Kerl, mit dem man bestimmt viel Spaß haben wird. Der junge Rüde liebt das Wasser, auch typisch Labrador. In seinem neuen Zuhause sollte es besser keinen Teich oder eine andere Wasserstelle geben, denn vor ihm ist kein Wassernapf sicher.

Nach seinem holprigen Start ins Leben braucht Ettore nun unbedingt ein neues Zuhause, in dem er geliebt, sozialisiert, beschäftigt und erzogen wird. Man sollte sich bewusst sein, dass es ein Stück Arbeit ist, einen nicht erzogenen erwachsenen Hund ins Leben zu führen. Konsequentes Verhalten, Bindungsaufbau und Geduld sind hierbei der Schlüssel zum Erfolg. Auch ein Labrador braucht Erziehung, Auslastung und Beschäftigung und läuft nicht einfach so nebenher.

Wir wünschen uns also für den jungen Labrador-Rüden eine Familie, die sich viel mit ihm beschäftigt und in der er ausgiebige Streicheleinheiten genießen kann. Ettore hat viel Energie und möchte gefordert und gefördert werden. Lange Spaziergänge und der Besuch einer guten Hundeschule sollten bei ihm auf dem Programm stehen. Gegen einen netten Zweithund im neuen Zuhause hätte er bestimmt auch nichts einzuwenden. Da Ettore ein sehr bewegungsfreudiger Hund ist, wäre es schön, wenn ein eingezäunter Garten vorhanden wäre.

Wenn Sie Ettore ein schönes und artgerechtes Zuhause bieten können, dann melden Sie sich gerne bei mir.


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